Freitag, 25.06.2010

Wimbledon

Marathonmann John Isner ausgeschieden

John Isner ist ausgeschieden. Nur 20 Stunden nach dem 11:05 Stunden Marathon über drei Tage, musste der US-Amerikaner schon wieder ran. Den Eintrag in die Geschichtsbücher nimmt ihm keiner mehr. Nun wird über eine Regeländerung diskutiert.

Zum Lächeln reichte die Kraft gerade noch: John Isner (l.) gratuliert Thiemo De Bakker
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Zum Lächeln reichte die Kraft gerade noch: John Isner (l.) gratuliert Thiemo De Bakker

Aus im kürzesten Herrenmatch des Turniers, ausgerechnet. Aber so musste es wohl kommen.

Marathonmann John Isner ist einen Tag nach seinem epischen Rekordsieg in Wimbledon ausgeschieden. Schon um Punkt 12.00 Uhr musste er am Freitag wieder Tennis spielen. Zweite Runde gegen einen Niederländer namens Thiemo De Bakker. Er konnte nicht gewinnen.

Normalerweise wäre dieses Match nicht der Rede wert, aber nichts in Wimbledon ist mehr normal um Isner, seit der Amerikaner dem Franzosen Nicolas Mahut im längsten Tennismatch der Geschichte gegenübergestanden hat. Dem 11:05 Stunden Marathon über drei Tage, der erst am Donnerstag beim Stand von 70:68 im fünften Satz zu Ende gegangen war.

Wimbledon: Die Bilder aus Woche 1
Wimbledon, Tag 6: Mitfavoritin Caroline Wozniacki zog souverän ins Achtelfinale ein, holt die hübsche Dänin ihren ersten Grand-Slam-Titel?
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Der Brasilianer Thomaz Bellucci verlor glatt in drei Sätzen gegen Robin Söderling und konnte das Match nicht mehr ertragen
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Serena Williams marschiert weiter Richtung Titel - es läuft alles auf den nächsten Sister Act hinaus...
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Oder wird sie die große Nummer? Die 20-jährige Tschechin Petra Kvitova steht unter den letzten 16 Damen
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Ein spanischer Sandplatzwühler am Netz! Begeisternd! David Ferrer ist immer noch im Turnier...
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Rafael Nadal beim Seitenwechsel im Match gegen Philipp Petzschner...
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Am Ende trieb er den Deutschen allerdings doch zur Verzweiflung
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Andy Murray hatte hingegen leichtes Spiel
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Ganz zur Freude der britischen Fans
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Wimbledon, Tag 5: Wir wollen hier rein!
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Andy Murray hatte an seinem spielfreien Tag eine Menge Spaß...
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Justine Henin spazierte mit einem Sieg gegen Nadja Petrowa ins Achtelfinale und trifft dort...
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...im belgischen Duell auf Kim Clijsters. Ein echter Kracher!
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Der körperlich total kaputte 112-Asse-Held John Isner schied gegen Thiemo De Bakker aus
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Herrliches Bild! Der Spanier Tommy Robredo fliegt im Doppel über das Netz
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Gute Laune auch bei Andy Roddick. Der Amerikaner setzte sich gegen Philipp Kohlschreiber durch
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Gute Laune auch bei Andy Roddick. Der Amerikaner setzte sich gegen Philipp Kohlschreiber durch
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Leck mich am... dachte sich wohl Albert Montanes nach seiner Niederlage gegen Novak Djokovic
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Hübsch anzusehen und erfolgreich: Jocelyn Rae und Heather Watson gewannen ihr Doppel
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Versteckspiel von Tomas Berdych. Dabei gewann er doch gegen Denis Istomin
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Wimbledon, Tag 4: Die Queen ist da!
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Eine Reihe hinter der Queen: Tim Henman. Auch ein guter Platz...
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Wenn die Queen da ist, muss sich selbstverständlich verbeugt werden - Andy Murray und Jarkko Nieminen betreten den Platz
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Wenn die Queen da ist, muss sich selbstverständlich verbeugt werden - Andy Murray und Jarkko Nieminen betreten den Platz
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Andy Murrays Mum Judy und seine Freundin Kim Sears - im Winter hatten sich Andy und Kim erst getrennt, jetzt sind sie wieder zusammen
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Maria Scharapowa in action!
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Maria Scharapowa in action!
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Riesige Erleichterung bei Rafael Nadal: Die Nummer eins hatte große Probleme mit dem Niederländer Robin Haase, gewann aber nach fünf Sätzen
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Riesige Erleichterung bei Rafael Nadal: Die Nummer eins hatte große Probleme mit dem Niederländer Robin Haase, gewann aber nach fünf Sätzen
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Serena Williams im (Kurz-)Einsatz: Anna Tschakwetadze hatte Andrea Petkovic rausgehauen, von Serena wurde sie mit 6:0, 6:1 gedemütigt
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Am dritten Tag ging endlich (oder leider?) auch das unglaublichste Tennismatch aller Zeiten zu Ende. John Isner bezwang Nicolas Mahut nach über elf Stunden
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Am dritten Tag ging endlich (oder leider?) auch das unglaublichste Tennismatch aller Zeiten zu Ende. John Isner bezwang Nicolas Mahut nach über elf Stunden
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Kurz nach seinem Marathonmatch stand Mahut schon wieder auf dem Platz - wurde aber wieder nicht fertig. Auf Isner kann er erst im Finale treffen
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Kurz nach seinem Marathonmatch stand Mahut schon wieder auf dem Platz - wurde aber wieder nicht fertig. Auf Isner kann er erst im Finale treffen
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Diese Frau kann einfach nicht genug bekommen von Wimbledon. Dank ihres schmucken Zeltes kann sie ständig vor Ort
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Diese Frau kann einfach nicht genug bekommen von Wimbledon. Dank ihres schmucken Zeltes kann sie ständig vor Ort
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Wimbledon, Tag 3: Der Amerikaner John Isner und der Franzose Nicolas Mahut lieferten sich das unfassbarste Match der Tennis-Geschichte
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Wimbledon, Tag 3: Der Amerikaner John Isner und der Franzose Nicolas Mahut lieferten sich das unfassbarste Match der Tennis-Geschichte
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Und das Beste: Nach zehn Stunden waren die beiden immer noch nicht fertig. Das Match musste wegen Dunkelheit abgebrochen werden
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Und das Beste: Nach zehn Stunden waren die beiden immer noch nicht fertig. Das Match musste wegen Dunkelheit abgebrochen werden
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Als sich herumgesprochen hatte, was auf Court 18 passiert, dauerte es nur wenige Minuten, bis die Ränge aus allen Nähten platzten
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Auch Roger Federer kam vorbei und war begeistert. Zuvor hatte der Schweizer Ilija Bozoljak aus Serbien in vier Sätzen niedergekämpft
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Immer eine Augenweide und noch dazu erfolgreich: Maria Kirilenko, die Shenay Perry locker abfertigte
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Andy Roddick hatte seine liebe Not mit der Standfestigkeit, aber auch mit Gegner Michael Llodra
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Der meistfotografierte Mensch in Wimbledon und um Wimbledon herum ist Andy Murray - auch wenn er gar nicht spielt
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Der meistfotografierte Mensch in Wimbledon und um Wimbledon herum ist Andy Murray - auch wenn er gar nicht spielt
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Aber nicht nur Andy Murray wird ständig geblitzt, auch seine Mama Judy
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Carolina Sprem (l.) gratuliert Kim Clijsters. Die Kroatin war gegen die frühere Weltranglistenerste ohne jede Chance
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Wimbledon, Tag 2: Der Andrang auf die Anlage ist gewaltig. Jeder will dabei sein, wenn Andy Murray das erste Mal aufschlägt
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In den Warteschlangen geht es natürlich ganz friedlich und gesittet zu - und man trägt feinen Zwirn
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In den Warteschlangen geht es natürlich ganz friedlich und gesittet zu - und man trägt feinen Zwirn
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Gestatten, Michelle Larcher de Brito. Die Portugiesin wurde unsanft von Serena Williams überrollt
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Wohl bekomm's. Und jetzt das ganze noch mal von vorn - aber mit Strohhalm
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Wohl bekomm's. Und jetzt das ganze noch mal von vorn - aber mit Strohhalm
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Rafael Nadal gestürzt? Geschlagen? Nein, nur hingefallen. Der Sieger von 2008 erreichte locker die zweite Runde
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Rafael Nadal gestürzt? Geschlagen? Nein, nur hingefallen. Der Sieger von 2008 erreichte locker die zweite Runde
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Auch weiter ist Großbritanniens großer Hoffnungsträger Andy Murray. Auf dem Murray Mountain war die Stimmung prächtig
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Auch weiter ist Großbritanniens großer Hoffnungsträger Andy Murray. Auf dem Murray Mountain war die Stimmung prächtig
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Maria Scharapowa auf dem Weg zu ihrem ersten Match, in dem sie Anastassija Piwowarowa dann nur ein einziges Spiel gönnte
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Maria Scharapowa auf dem Weg zu ihrem ersten Match, in dem sie Anastassija Piwowarowa dann nur ein einziges Spiel gönnte
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Wimbledon, Tag 1: Ein Event für die ganze Familie. Andy Roddick hatte die Unterstützung seiner Ehefrau Brooklyn Decker
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Wimbledon, Tag 1: Hochmodern und mit Dach präsentiert sich der Centre Court. Dort kann auch bei Dunkelheit noch gespielt werden
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Wimbledon, Tag 1: So lange dauerte der Tag von Ana Ivanovic (r.) nicht. Sie schied gegen Shahar Peer aus
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Wimbledon, Tag 1: So lange dauerte der Tag von Ana Ivanovic (r.) nicht. Sie schied gegen Shahar Peer aus
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Wimbledon, Tag 1: Kurz vorm Aus stand sensationell auch Roger Federer. Er lag gegen Alejandro Falla schon mit 0:2-Sätzen zurück
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Wimbledon, Tag 1: Kurz vorm Aus stand sensationell auch Roger Federer. Er lag gegen Alejandro Falla schon mit 0:2-Sätzen zurück
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Wimbledon, Tag 1: Doch dann zeigte Roger Federer, was für ein Bär er ist, und drehte die Partie noch um
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Wimbledon, Tag 1: Doch dann zeigte Roger Federer, was für ein Bär er ist, und drehte die Partie noch um
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Wimbledon, Tag 1: Philipp Kohlschreiber war einer der deutschen Herren, die mit glanzvollen Siegen für Aufmerksamkeit gesorgt haben
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Wimbledon, Tag 1: Und noch ein Beispiel aus der Rubrik: Bei der Geburt getrennt: Der Jamaikaner Dustin Brown...
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Wimbledon, Tag 1: Und noch ein Beispiel aus der Rubrik: Bei der Geburt getrennt: Der Jamaikaner Dustin Brown...
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Wimbledon, Tag 1: ...und sein französisches Pendant Gael Monfils. Bei allem Respekt, aber Monfils hat in seinem Leben sicher schon intelligenter ausgesehen
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Wimbledon, Tag 1: ...und sein französisches Pendant Gael Monfils. Bei allem Respekt, aber Monfils hat in seinem Leben sicher schon intelligenter ausgesehen
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Nur 20 Stunden Pause

Keine 20 Stunden später also musste Isner wieder auf den Platz, dessen Ränge bereits eine Stunde vorher brechend voll waren. Aber statt einer weiteren Show gab es das erwartete schnelle Aus für den Amerikaner, der bei seiner 0:6, 3:6, 2:6-Niederlage vollkommen chancenlos war. Er bewegte sich schwerfällig, der Arm tat offenbar weh, nichts ging. Nur 74 Minuten dauerte das Spiel. Dann war Isner erlöst: "Ich hatte kein Gas mehr in mir."

Mit einem Bodyguard wurde der 25-Jährige vor der Partie durch die Menschenmassen auf den Außenplatz geführt. Riesen-Applaus brandete auf, als er den Rasen betrat. Er ist eine Attraktion geworden. Sportlich hatte er keine Chance mehr nach den Anstrenungen der letzten Tage. "Ich war körperlich und mental ausgelaugt", sagte Isner, "ich hatte keine Chance."

Noch krasser erging es Mahut, der noch am Donnerstagabend auf "seinem" Platz 18 mit Partner Arnaud Clement zum Doppel antreten musste. Das Spiel wurde - unglaublich - wegen Dunkelheit abgebrochen. Fortsetzung Freitag. "Später bin ich vielleicht mal stolz darauf, Geschichte geschrieben zu haben", sagte Mahut, "im Augenblick tut nur die Niederlage unglaublich weh."

"Kostet sechs Monate seines Lebens"

Die Diskussion über die Regel, die entscheidenden Sätze in Wimbledon sowie den Grand-Slam-Turnieren in Paris und Melbourne nicht im Tiebreak zu spielen, ist nach dem Mega-Match aber eröffnet. "Dieses Match war Werbung für´s Tennis", sagte Altmeister John McEnroe, der vor 30 Jahren bei seiner Finalniederlage gegen Björn Borg selbst einen legendären Tiebreak spielte, "aber irgendwann wird es gefährlich. Das Match kostet Isner sechs Monate seines Lebens".

McEnroe plädiert deshalb für einen Tiebreak im fünften bei 30:30.

Doch erstaunlicherweise wollen ausgerechnet die Spieler das gar nicht. Allen voran Isner: "Man sollte die Regeln nicht ändern. So etwas wird nie wieder passieren, nicht einmal annähernd. Lasst es wie es ist."

Auch Branchenprimus Roger Federer, der einen sehr ausgeprägten Sinn für die Traditionen des Spiels hat, lehnt jede Änderung ab: "Es ist perfekt so wie es ist", sagte der Schweizer, "es ist nur unglücklich für die beiden Spieler, dass sie morgen müde sein werden und die nächste Woche und den nächsten Monat."

Einmaliges Ereignis

Alle sind sich aber einig, dass es so etwas eben nie mehr geben wird. "Es ist das erste Mal in einhundert Jahren, dass so etwas vorgekommen ist, sagte Serena Williams, "wahrscheinlich dauert es weitere 100 Jahre, bis es wieder passiert."

Die Statistik-Werke sind voll mit längsten Matches im Sinne von Spielzeit und Anzahl der Spiele. Und wenn eine Partie im fünften Satz Richtung 20:20 ging, dann schaute man mal nach, ein Rekord deutete sich an. Das wird nie mehr nötig sein, ebensowenig bei der Anzahl der geschlagenen Asee in einem Match: 112 servierte Isner, 102 Mahut - Werte für die Ewigkeit.

"Eine unglaubliche Leistung, man muss beiden gratulieren", sagte Rafael Nadal: "Es ist unfassbar, dass beide in der Lage waren, sich zehn Stunden lang so zu konzentrieren, dass sie nicht einmal ihren Aufschlag verloren haben."


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