Tennis

Losglück für Davis-Cup-Team

SID
Dienstag, 11.05.2010 | 14:06 Uhr
Teamchef Patrick Kühnen und sein Team können sich über Losglück freuen
© Getty

Die deutsche Davis-Cup-Mannschaft hat im Kampf um den Klassenerhalt in der Weltgruppe ein Glückslos erwischt. Das Team muss sich mit den zweitklassigen Südafrikanern auseinandersetzen.

Das ergab die Auslosung am Dienstag in London. Die Partie wird vom 17. bis 19. September ausgetragen. Austragungsort und Belag stehen noch nicht fest.

"Das ist für uns ein annehmbares Los. Vor allem freuen wir uns, dass wir ein Heimspiel haben", sagte Patrik Kühnen. Der Davis-Cup-Teamchef warnte aber vor überzogener Euphorie: "Die Matches müssen erst einmal gespielt werden. Und in der Relegation geht es um alles, das wird schwer."

Kevin Anderson ist als 97. derzeit bestplatzierter Südafrikaner in der Weltrangliste. Für Kühnen ist Anderson der Mann, den es besonders zu beachten gilt: "Der hat schon große Namen geschlagen, unter anderem Novak Djokovic. Auf den müssen wir uns sehr gut vorbereiten."

Deutschland bangt um Klassenerhalt

Während Deutschland nach der 1:4-Erstrundenniederlage im März gegen Frankreich erstmals seit vier Jahren wieder um den Klassenerhalt im wichtigsten Mannschaftswettbewerb bangen muss, geht es für Südafrika um den Aufstieg. Das Team um Kapitän John-Laffnie de Jager hatte sich mit einem 5:0 gegen Finnland für die Play-offs qualifiziert.

Gegen die Finnen spielte Südafrika noch ohne Kevin Anderson, dafür mit Izak van der Merwe (Weltranglisten-Platz 222), Rik de Voest (292), Raven Klaasen (453) und Wesley Moodie (Doppel-Weltranglisten-Platz 9).

In der über 100-jährigen Davis-Cup-Geschichte stehen in der deutschen Bilanz nach acht Spielen gegen Südafrika fünf Siege zu Buche. Die letzte Begegnung im Mai 2005 in Johannesburg entschied das Team von Patrik Kühnen mit 3:2 für sich.

In den weiteren Play-off-Spielen muss Österreich in Israel antreten, Kolumbien spielt gegen die USA, Schweden empfängt Italien, Indien tritt gegen Brasilien an, Australien gegen Belgien, Kasachstan gegen die Schweiz und Ecuador reist nach Rumänien.

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