French Open, Tag 8

Murray ist raus - Federer marschiert

Von SPOX
Sonntag, 30.05.2010 | 21:38 Uhr
Für Andy Murray war bei den French Open im Achtelfinale Endstation
© Getty
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Titelverteidiger Roger Federer hatte bei den French Open mit Landsmann Stanislas Wawrinka keinerlei Mühe und trifft nun auf Vorjahresfinalist Robin Söderling. Andy Murray scheiterte hingegen an Tomas Berdych. Bei den Damen verabschiedete sich Maria Scharapowa nach einer Pleite gegen Justine Henin - und überraschend auch Venus Williams.

Herren-Einzel, Achtelfinale

Spielplan/Ergebnisse

Roger Federer (SUI/Nr. 1) - Stanislas Wawrinka (SUI/Nr. 20) 6:3, 7:6, 6:2

Eigentlich gab es nur einen wackligen Moment für Federer, als sich sein Landsmann anschickte, den zweiten Satz zu gewinnen. Ansonsten präsentierte sich die Nummer eins der Welt auch im vierten Match souverän, blieb erneut ohne Satzverlust und dürfte fit und bestens gerüstet ins Viertelfinale gehen. Dort geht's nun gegen Robin Söderling.

Michael Juschni (RUS/Nr. 11) - Jo-Wilfried Tsonga (FRA/Nr. 8) 6:2, Aufgabe

Tsonga ging schon mit Rückenschmerzen in die Partie, versuchte aber alles. Nachdem er im ersten Satz ohne Chance war, musste er aber doch passen. Ganz bitter für den Franzosen, der schon häufig mit Verletzungen zu kämpfen hatte. Und für Juschni sicher auch nicht die Art und Weise, wie man sich für sein erstes French-Open-Viertelfinale qualifizieren will. Juschni trifft jetzt auf Berdych.

Robin Söderling (SWE/Nr. 5) - Marin Cilic (CRO/Nr. 10) 6:4, 6:4, 6:2

Schon überraschend, wie stark sich Söderling in Paris präsentiert. Immerhin hatte der Schwede bei den letzten drei Turnieren kein Bein auf den Boden bekommen und reihenweise Pleiten kassiert. Trotz vermeintlichem Durchhänger bezwang er bislang alle Gegner klar, damit hörte er auch gegen Cilic nicht auf. Zum einen schlug er überragend auf (72 Prozent erste Aufschläge, zum anderen erspielte er sich starke 14 Breakbälle, von denen er sieben nutzte. Nun geht es gegen Federer...

Andy Murray (GBR/Nr. 4) - Tomas Berdych (CZE/Nr. 15) 4:6, 5:7, 3:6

Der Schotte hatte es diese Woche wahrlich nicht leicht: Schwere Gegner, immer wieder dieser Regen und dann auch noch drei Tage in Folge im Einsatz. Gegen Berdych war der Akku nun bereits leer - der Tscheche machte im Gegensatz zu Murray kaum Fehler und bewies eindrucksvoll, dass er zu den Geheimfavoriten zählt. Murray hatte nur im zweiten Satz Chancen, schlug bei 5:4 sogar zum Satzgewinn auf. Am Ende blieb Berdych aber auch im vierten Spiel ohne Satzverlust - bärenstark.

Damen-Einzel, Achtelfinale

Spielplan/Ergebnisse

Jelena Dementjewa (RUS/Nr. 5) - Chanelle Scheepers (RSA) 6:1, 6:3

Die Russin ließ ihrer Gegnerin überhaupt keine Chance, aber Scheepers wird trotzdem gut gelaunt nach Hause fahren: Die Südafrikanerin fuhr in Paris drei Siege ein. In ihrer gesamten Karriere kommt sie gerade mal auf acht. Also: Kein Grund, sich schlecht zu fühlen. Nur an ihrem Aufschlag muss Scheepers noch arbeiten: 44 Prozent sind nicht achtelfinaltauglich.

Nadia Petrowa (RUS/Nr. 19) - Venus Williams (USA/Nr. 2) 6:4, 6:3

Nach Serena in Madrid hat sich Petrowa nun auch Schwester Venus vorgenommen. Überraschend klar gewann die Russin dank deutlich mehr Winnern (22:15) und präsentiert sich nach einer langen Durststrecke in diesem Jahr weiterhin in bestechender Verfassung. Zweimal stand sie bisher im Halbfinale der French Open, die dritte Teilnahme ist ihr locker zuzutrauen. In der nächsten Runde geht es gegen Dementjewa.

Maria Kirilenko (RUS/Nr. 30) - Francesca Schiavone (ITA/Nr. 17) 4:6, 4:6

Aus und vorbei sind die French Open für die hübsche Russin, die in Schiavone ihre Meisterin fand. Zu keinem Zeitpunkt spielte Kirilenko druckvoll genug, um die enorm laufstarke Italienerin vor Probleme zu stellen. Schiavone erlief wirklich alles, die Fehler machte dann meist Kirilenko. Schiavone fordert im Viertelfinale nun Caroline Wozniacki.

Caroline Wozniacki (DEN/Nr. 3) - Flavia Pennetta (ITA/Nr. 14) 7:6, 6:7, 6:2

Hochklassiges Match zwischen zwei sehr sympathischen Spielerinnen. Wozniacki und Pennetta hauten sich mächtig die Bälle um die Ohren. Dabei kam es allerdings bei beiden zu einigen unerzwungenen Fehlern (41:59). Und obwohl die Italienerin munter nach vorne spielte, viel aggressiver war und deutlich mehr direkte Punkte machte (22:47), lag genau in den Fehlern der Grund für die Niederlage. Wozniacki spielte sehr viel defensiver, brachte aber fast alles zurück und vermied das Risiko.

Damen-Einzel, 3. Runde

Maria Scharapowa (RUS/Nr. 12) - Justine Henin (BEL/Nr. 22) 2:6, 6:3, 3:6

Nachdem das Match am Vortag beim Stand von 1-1 in Sätzen abgebrochen werden musste, standen sich die beiden Damen nun zum letzten Durchgang gegenüber.

Die Russin erwischte den besseren Start, spielte druckvoll und machte fast jeden Punkt. Schnell stand es 2:0. Scharapowa war dann schon auf dem Weg zum dritten Spielgewinn, aber Henin kämpfte, hielt ihr Service und drehte dann mehr und mehr auf.

Scharapowa diktierte zwar weiterhin viele Ballwechsel, aber mit zunehmender Fehlerquote verlor sie die Nerven. Henin steht mit Verspätung im Achtelfinale, und darf weiter vom fünften Titelgewinn träumen.

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