Donnerstag, 14.01.2010

Maria Scharapowa im SPOX-Interview

"Ich hasse Tennis nicht, ich liebe es"

Im Schatten von Kim Clijsters und Justine Henin ist Maria Scharapowa wieder in Topform gekommen. Die Russin ist eine ganz heiße Anwärterin auf den Sieg bei den Australian Open, die am Sonntag beginnen. Bei SPOX spricht die 22-Jährige über Verletzungsfrust, verpasste Chancen und ihre NBA-Leidenschaft.

Maria Scharapowa konnte in ihrer Karriere bislang drei Grand-Slam-Turniere gewinnen
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Maria Scharapowa konnte in ihrer Karriere bislang drei Grand-Slam-Turniere gewinnen

Vor Beginn der Australian Open spricht - was den Damen-Bewerb angeht - alles nur über zwei Namen: Kim Clijsters und Justine Henin.

Die Comebacks der beiden Belgierinnen haben den Tennis-Zirkus in ihren Bann gezogen. Dabei sollte man aber nicht vergessen, dass es noch eine Spielerin gibt, die jeden jederzeit in ihren Bann ziehen kann: Maria Scharapowa.

"Maria hat das gewisse Etwas, das die Menschen begeistert, egal wo sie auftaucht. Sie ist nicht nur eine der besten Tennisspielerinnen der Welt, sie ist für den Erfolg der Damen-Tour unerlässlich", sagt Tennis-Guru Nick Bollettieri im Gespräch mit SPOX.

Der 78-Jährige kennt die 22-jährige Russin von Kindesbeinen an und hatte entscheidenden Anteil an ihrem Aufstieg zum Superstar.

"Als ich die kleine Maria zum ersten Mal getroffen habe, war sie Teil einer Gruppe, aber es hat nicht lange gedauert, bis sie mir aufgefallen ist. Man hat sofort gesehen, dass sie alles hat, was man braucht, um ganz nach oben kommen zu können. Ihre größte Stärke ist, dass sie dich in jedem Match bis zum letzten Punkt nieder fightet", erklärt Bollettieri.

Nach ihrer langwierigen Schulterverletzung kehrte Scharapowa im letzten Jahr auf die Tour zurück und steigerte sich nach anfänglichen Problemen immer mehr - Highlight war ein Turniersieg in Tokio im September.

Maria Sharapova: Eine Karriere in Bildern
Der Internationale Sportgerichtshof hat die zweijährige Doping-Sperre von Maria Sharapova auf 15 Monate reduziert. Damit kann die Russin ab dem 26. April 2017 wieder spielen
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Der Internationale Sportgerichtshof hat die zweijährige Doping-Sperre von Maria Sharapova auf 15 Monate reduziert. Damit kann die Russin ab dem 26. April 2017 wieder spielen
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Heißt: Sie könnte bei den French Open auf die große Bühne zurückkehren. SPOX blickt auf ihre bisherige Laufbahn zurück
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Heißt: Sie könnte bei den French Open auf die große Bühne zurückkehren. SPOX blickt auf ihre bisherige Laufbahn zurück
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Maria Sharapova hat alle Grand-Slam-Turniere einmal gewonnen. Im Mai 2012 triumphierte sie bei den French Open in Paris
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Maria Sharapova hat alle Grand-Slam-Turniere einmal gewonnen. Im Mai 2012 triumphierte sie bei den French Open in Paris
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Gerade 16 Jahre als war sie, als sie 2003 ihren ersten Titel auf der WTA-Tour feierte. In Tokio schlug sie die Ungarin Kapros
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Gerade 16 Jahre als war sie, als sie 2003 ihren ersten Titel auf der WTA-Tour feierte. In Tokio schlug sie die Ungarin Kapros
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Der Aufstieg in die absolute Weltspitze ließ nicht lange auf sich warten: 2004 erreichte sie das Finale in Wimbledon
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Der Aufstieg in die absolute Weltspitze ließ nicht lange auf sich warten: 2004 erreichte sie das Finale in Wimbledon
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Völlig überraschend deklassierte die gerade 17-Jährige Serena Williams aus den USA mit 6:1 und 6:4
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Völlig überraschend deklassierte die gerade 17-Jährige Serena Williams aus den USA mit 6:1 und 6:4
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Als hätte sie die Trophäe beim bedeutendsten Tennis-Turnier der Welt stiebitzt...
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Als hätte sie die Trophäe beim bedeutendsten Tennis-Turnier der Welt stiebitzt...
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Immer noch Wimbledon 2004: Mit Roger Federer beim Champions Dinner
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Immer noch Wimbledon 2004: Mit Roger Federer beim Champions Dinner
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Nur wenige Monate später gab's den nächsten großen Sieg über Serena Williams: Sieg bei der WTA Tour Championship in L.A.
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Nur wenige Monate später gab's den nächsten großen Sieg über Serena Williams: Sieg bei der WTA Tour Championship in L.A.
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Die US Open sind 2006 dran: Sharapova trifft im Finale in New York auf Justine Henin-Hardenne
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Die US Open sind 2006 dran: Sharapova trifft im Finale in New York auf Justine Henin-Hardenne
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6:4 und 6:4 heißt es am Ende für Maria. Der zweite Grand-Slam-Titel ist eingefahren
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6:4 und 6:4 heißt es am Ende für Maria. Der zweite Grand-Slam-Titel ist eingefahren
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Gerade 19 Jahre alt ist Sharapova damals. Die Nr. 1 der Welt war sie sogar schon im Sommer 2005 geworden
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Gerade 19 Jahre alt ist Sharapova damals. Die Nr. 1 der Welt war sie sogar schon im Sommer 2005 geworden
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Wir schreiben 2008 und sind in Melbourne: Maria Sharapova sinkt auf die Knie. Sie hat soeben die Austalian Open gewonnen
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Wir schreiben 2008 und sind in Melbourne: Maria Sharapova sinkt auf die Knie. Sie hat soeben die Austalian Open gewonnen
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Im Finale muss sich die Serbin Ana Ivanovic der Russin geschlagen geben. Wieder siegt Maria glatt in zwei Sätzen
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Im Finale muss sich die Serbin Ana Ivanovic der Russin geschlagen geben. Wieder siegt Maria glatt in zwei Sätzen
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Sharapova blieb aber nicht nur im Finale ohne Satzverlust. Sie gab im gesamten Turnier keinen Durchgang ab
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Sharapova blieb aber nicht nur im Finale ohne Satzverlust. Sie gab im gesamten Turnier keinen Durchgang ab
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Maria auf dem Yarra River in Melbourne. 2008 wurde später aber zum Seuchenjahr. Schulterprobleme setzten sie außer Gefecht
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Maria auf dem Yarra River in Melbourne. 2008 wurde später aber zum Seuchenjahr. Schulterprobleme setzten sie außer Gefecht
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Über vier Jahre nach dem Triumph von Melbourne zog Maria dann ins Finale der French Open ein
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Über vier Jahre nach dem Triumph von Melbourne zog Maria dann ins Finale der French Open ein
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Die Italienerin Sara Errani konnte Sharapova nicht gefährden, die überlegen ihren vierten Grand-Slam-Sieg einfuhr
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Die Italienerin Sara Errani konnte Sharapova nicht gefährden, die überlegen ihren vierten Grand-Slam-Sieg einfuhr
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Gleichzeitig mit dem Turniersieg sicherte sich Scharapowa nach über vier Jahren auch erstmals wieder Platz 1 in der Weltrangliste
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Gleichzeitig mit dem Turniersieg sicherte sich Scharapowa nach über vier Jahren auch erstmals wieder Platz 1 in der Weltrangliste
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Fast noch erfolgreicher als auf dem Platz ist Sharapova aber außerhalb: Als Model, Geschäftsfrau, Markenbotschafterin,...
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Fast noch erfolgreicher als auf dem Platz ist Sharapova aber außerhalb: Als Model, Geschäftsfrau, Markenbotschafterin,...
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Auf März 2002 ist dieses Bild datiert. Sharapova ist damals noch nicht einmal 15 Jahre alt, weiß sich aber schon in Szene zu setzen
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Auf März 2002 ist dieses Bild datiert. Sharapova ist damals noch nicht einmal 15 Jahre alt, weiß sich aber schon in Szene zu setzen
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Aus dem gleichen Fotoshooting: Ende 2002 stand Maria in der WTA-Rangliste schon unter den Top 200
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Aus dem gleichen Fotoshooting: Ende 2002 stand Maria in der WTA-Rangliste schon unter den Top 200
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2004: Maria bei der Premiere des US-Kinofilms Wimbledon mit Kirsten Dunst in der Hauptrolle
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2004: Maria bei der Premiere des US-Kinofilms Wimbledon mit Kirsten Dunst in der Hauptrolle
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Den Look der Hollywood-Diva hat Maria selbst schon gut drauf. Ein Bild aus dem März 2006
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Den Look der Hollywood-Diva hat Maria selbst schon gut drauf. Ein Bild aus dem März 2006
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Die nächste Gala, der nächste Look: Sharapova im Sommer 2006
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Die nächste Gala, der nächste Look: Sharapova im Sommer 2006
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Eine Fashion-Gala der WTA 2008
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Eine Fashion-Gala der WTA 2008
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Maria als Schaufensterpuppe für Sony im Jahr 2009
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Maria als Schaufensterpuppe für Sony im Jahr 2009
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Ganz schön mondän, Maria in 2009
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Ganz schön mondän, Maria in 2009
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Für eine Player-Party schick gemacht (2013)
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Für eine Player-Party schick gemacht (2013)
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Porsche schmückt sich mit Maria Sharapova (2013)
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Porsche schmückt sich mit Maria Sharapova (2013)
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Unter dem Namen "Sugarpova" bringt Maria Sharapova ihre eigenen Süßigkeiten unters Volk (2013)
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Marias Candys gibt's freilich in allen Geschmackssorten, Formen und Farben - pinkfarbene Tennisbälle inklusive
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Marias Candys gibt's freilich in allen Geschmackssorten, Formen und Farben - pinkfarbene Tennisbälle inklusive
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Wimbledon 2013: Am spielfreien Sonntag macht man sich zurecht und sucht den nächsten Red Carpet auf
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Wimbledon 2013: Am spielfreien Sonntag macht man sich zurecht und sucht den nächsten Red Carpet auf
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Die Filmbranche hat die Oscars, die Sportszene die ESPY Awards. Ein Blick auf Marias Outfits. Den Hosenanzug trug sie 2005
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ESPY Awards 2007: Maria setzt auf Leder
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ESPY Awards 2007: Maria setzt auf Leder
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ESPY Awards 2011: Maria kommt wieder im kleinen Schwarzen
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ESPY Awards 2012: Das könnten definitiv auch die Oscars sein...
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Maria bei den ESPY Awards 2013
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Maria bei den ESPY Awards 2013
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Kontrastprogramm: Maria bei der Vorbereitung auf Wimbledon 2013
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Kontrastprogramm: Maria bei der Vorbereitung auf Wimbledon 2013
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Istanbul 2012: Man kann sich auch auf dem Flur warm machen
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Immer Glamour ist auch langweilig: Maria in Moskau 2005
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Am Flughafen in Brisbane 2012
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Am Flughafen in Brisbane 2012
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Am Flughafen in Doha 2008
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Am Flughafen in Doha 2008
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Ein wenig grungy: Maria im März 2009 auf einer Pressekonferenz
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Ein wenig grungy: Maria im März 2009 auf einer Pressekonferenz
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Melbourne 2007
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Melbourne 2007
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Moskau 2007
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Moskau 2007
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Schlechte Laune? Maria auf dem Weg in ihr Hotel in Madrid (2006)
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Schlechte Laune? Maria auf dem Weg in ihr Hotel in Madrid (2006)
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Wimbledon 2013: Maria beobachtet das Match ihres Freundes Grigor Dimitrow
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Wimbledon 2013: Maria beobachtet das Match ihres Freundes Grigor Dimitrow
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Ausflug zum Football: Maria 2003 mit dem damaligen Chargers-Quarterback Doug Flutie
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Ausflug zum Football: Maria 2003 mit dem damaligen Chargers-Quarterback Doug Flutie
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Sommer 2012: Maria Sharapova führt die russische Olympiamannschaft als Fahnenträgerin an
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Sommer 2012: Maria Sharapova führt die russische Olympiamannschaft als Fahnenträgerin an
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Die Überraschung: Auf der eigens angesetzten PK im März 2016 verkündete sie nicht etwa das Karriereende, sondern einen positiven Dopingtest
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Die Überraschung: Auf der eigens angesetzten PK im März 2016 verkündete sie nicht etwa das Karriereende, sondern einen positiven Dopingtest
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Die Folge: Sie wird vom Weltverband ITF zunächst für zwei Jahre gesperrt. Diese Sperre wurde nun auf 15 Monate reduziert
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Die Folge: Sie wird vom Weltverband ITF zunächst für zwei Jahre gesperrt. Diese Sperre wurde nun auf 15 Monate reduziert
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Wer die Favoriten auf den Australian-Open-Titel aufzählen will, sollte die Russin auf keinen Fall vergessen. Im SPOX-Interview erklärt Maria Scharapowa, was sie während ihrer Verletzungspause am meisten vermisst hat und was sie von Sabine Lisicki hält.

SPOX: Frau Scharapowa, Sie haben in Ihrer Karriere bislang 20 Turniere gewonnen, darunter drei Grand-Slam-Turniere. Viele sagen, dass Sie für Ihr Potenzial eigentlich zu wenige Grand-Slam-Titel auf dem Konto haben. Würden Sie da zustimmen?

Maria Scharapowa: Nein, um ehrlich zu sein überhaupt nicht. Ich habe vor zwei Jahren in Melbourne im Alter von 20 Jahren mein drittes Grand-Slam-Turnier gewonnen. So früh drei Slams zu gewinnen, ist ein Traum. Ich könnte mit meiner Karriere bis heute nicht zufriedener sein - ich bin sehr glücklich über das, was ich erreicht habe.

SPOX: Sie denken also nicht manchmal an verpasste Chancen und trauern einigen Möglichkeiten hinterher?

Scharapowa: Doch, natürlich tue ich das. Jeder tut das. Es gibt im Rückblick immer diese Momente, in denen du denkst, was wäre gewesen, wenn ich das gemacht hätte oder dieses Match gewonnen hätte, aber soll ich Ihnen etwas sagen?

SPOX: Bitte.

Scharapowa: Ich habe jede meiner Niederlagen, auch wenn sie vielleicht manchmal bitter waren, gebraucht, um daraus zu lernen und Erfahrungen zu sammeln.

SPOX: Wimbledon-Sieg 2004, US-Open-Sieg 2006, Australian-Open-Sieg 2008, bitte vervollständigen Sie die Reihe...

Scharapowa: (lacht)... ich weiß, demzufolge müsste ich in diesem Jahr die French Open in Paris gewinnen.

SPOX: Ist das Ihr großes Ziel für diese Saison?

Scharapowa: Ich habe es mir nach meinen ganzen Verletzungsproblemen abgewöhnt, als Ziel zu setzen, dass ich gerne dieses oder jenes Turnier gewinnen würde. Mein Ziel für 2010 lautet: gesund sein. So einfach ist das bei mir. Ich weiß, dass sich die Ergebnisse auf dem Court ganz automatisch einstellen werden, wenn ich gesund bin.

SPOX: Sie sprechen Ihre Verletzungsmisere an, vor allem mit der Schulter hatten Sie große Probleme. Wie hart war es, nicht auf dem Platz stehen zu können?

Scharapowa: Meine Schulterverletzung war sehr frustrierend. Es war die erste schwere Verletzung in meiner Karriere und es war ein unglaublich schwieriger Prozess, bis ich wieder fit war. Ich liebe den Wettkampf so sehr, ich liebe es so sehr, auf dem Platz zu stehen. Als mir das weggenommen wurde, war es sehr hart für mich.

SPOX: Hatten Sie jemals das Gefühl, dass Sie wegen Ihrer Schulter Ihre Karriere beenden müssten?

Scharapowa: Nein, das nicht. Ich habe nie gedacht, dass meine Karriere vorbei ist. Ich wusste, dass ich zurückkommen würde - und dass ich stärker und tougher sein würde als jemals zuvor.

SPOX: Es gibt einige Experten, die behaupten, dass Ihre Schulterprobleme ein Resultat Ihrer Spielweise waren. Haben Sie irgendetwas an Ihrem Spiel umstellen müssen seit Ihrer Rückkehr?

Scharapowa: Nein, überhaupt nicht. Ich spiele genauso wie vorher. Die Schulterverletzung hatte ganz bestimmt nichts mit meiner Spielweise zu tun.

SPOX: Wer zurzeit über das Damen-Tennis spricht, spricht vor allem über Kim Clijsters und Justine Henin. Clijsters' Sieg bei den US Open war eine Sensationsstory. Und auch Henin macht bei ihrem Comeback einen starken Eindruck. Wie gut tut es dem Frauen-Tennis, dass die beiden wieder da sind?

"Ich weiß nicht sehr viel über Sabine Lisicki. Ich weiß aber, dass sie eine sehr gute junge Spielerin ist. Es ist toll, dass da ein Mädchen aus Deutschland wieder nach oben kommt."

Scharapowa: Dass Kim und Justine wieder auf der Tour sind, ist großartig für den gesamten Tennissport. Sie sind beide großartige Champions, die wir auf der Tour sehr vermisst haben. Ich will mich immer mit den Besten messen, deshalb freut es mich, wieder gegen sie antreten zu dürfen.

SPOX: Alle deutschen Tennis-Fans hoffen, dass Sabine Lisicki weiter durchstartet. Trauen Sie Ihr einen Grand-Slam-Sieg zu?

Scharapowa: Das kann ich ehrlich gesagt schwer einschätzen. Ich weiß nicht sehr viel über Sabine. Ich weiß aber, dass sie eine sehr gute junge Spielerin ist. Es ist toll, dass da ein Mädchen aus Deutschland wieder nach oben kommt.

SPOX: Wenn Sie die Macht hätten, eine Sache im Tennis zu verändern, was wäre das? Wären Sie zum Beispiel dafür, dass auch Frauen Best-of-Five-Matches spielen?

Scharapowa: Nein. Ich glaube nicht, dass das Frauentennis groß verändert werden muss. Das heißt aber nicht, dass man nicht immer schauen sollte, ob man hier und da etwas verbessern kann. Die Einführung des Hawk Eyes war zum Beispiel großartig, das hat dem Spiel gut getan. Wenn jemand eine gute Idee hat, die das Spiel verbessert, bin ich immer dafür.

SPOX: Andre Agassi hat in seinem Aufsehen erregenden Buch davon geschrieben, wie sehr er Tennis gehasst hat. Können Sie solche Gefühle nachvollziehen?

Scharapowa: Nein, ich habe Tennis nie gehasst. Ich habe es immer geliebt und liebe es noch heute. Gegen jemanden anzutreten, dieses Eins-gegen-eins-Duell zu haben, das es im Tennis gibt, das liebe ich einfach.

SPOX: Was lieben Sie sonst noch? Welche Sportarten verfolgen Sie am meisten?

Scharapowa: Ich bin ein ganz großer NBA-Fan. Ich finde es fantastisch, was diese Jungs auf dem Basketball-Feld alles drauf haben.

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