Sonntag, 31.01.2010

Australian Open

16. Titel für Federer

Roger Federer hat sich durch den Sieg bei den Australian Open den 16. Grand-Slam-Titel seiner Karriere gesichert. Der Schweizer schlug im Finale von Melbourne den Briten Andy Murray in drei Sätzen mit 6:3, 6:4 und 7:6.

Roger Federers Grand-Slam-Bilanz ist nichts hinzuzufügen: 22 Endspiele, 16 Titel
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Roger Federers Grand-Slam-Bilanz ist nichts hinzuzufügen: 22 Endspiele, 16 Titel

Eigentlich hätte er statt eines Stoff-Koalas bei der Siegerehrung der Australian Open in Melbourne zwei bekommen müssen. Einen für jede Zwillingstochter.

Roger Federer ist schließlich seit sechs Monaten ein glücklicher Vater, was den Schweizer aber keinesfalls davon abhält, weiterhin die Tenniswelt zu dominieren.

Mit 6:3, 6:4, 7:6 (13:11) wehrte der Primus im Endspiel den Angriff des schottischen Herausforderers Andy Murray ab.

16. Titel für Federer

Es war Federers 16. Grand-Slam-Titel, der vierte in Melbourne, aber der erste als Vater - was zuletzt Andre Agassi 2003 an gleicher Stelle gelungen war.

"Das ist schon sehr speziell für mich", sagte der 28-jährige Federer, "ich sehe die Dinge jetzt anders als früher, bin entspannter."

Er verbessert zwar ständig Rekorde, aber es ist ihm angeblich nicht mehr wichtig.

Die 18 Grand-Slam-Titel von Chris Evert-Lloyd und Martina Navratilova werden Federer als nächstes vorgegeben.

Australian Open - die besten Bilder der Finalspiele
Roger Federer hat es wieder einmal geschafft: Der Schweizer hat sich mit dem Sieg bei den Australian Open 2010 den 16. Grand-Slam-Titel gesichert
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Roger Federer hat es wieder einmal geschafft: Der Schweizer hat sich mit dem Sieg bei den Australian Open 2010 den 16. Grand-Slam-Titel gesichert
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Die Freude nach dem Sieg gegen Andy Murray war groß. Federer holte in Melbourne seinen ersten Sieg bei einem Grand-Slam-Turnier als Vater
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Die Freude nach dem Sieg gegen Andy Murray war groß. Federer holte in Melbourne seinen ersten Sieg bei einem Grand-Slam-Turnier als Vater
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Der Weltranglistenerste beherrschte das Match von Beginn an...
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Der Weltranglistenerste beherrschte das Match von Beginn an...
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Doch die Fans von Andy Murray gaben ihren Schützling deswegen noch lange nicht auf...
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Doch die Fans von Andy Murray gaben ihren Schützling deswegen noch lange nicht auf...
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...der Brite wirkte schnell ratlos: Satz eins und zwei gingen recht zügig an seinen favorisierten Gegner
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...der Brite wirkte schnell ratlos: Satz eins und zwei gingen recht zügig an seinen favorisierten Gegner
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Die Tennisfans in der Arena waren bereit für einen spannenden dritten Satz. Würde Murray noch einmal herankommen?
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Die Tennisfans in der Arena waren bereit für einen spannenden dritten Satz. Würde Murray noch einmal herankommen?
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Andy Murray fand besser ins Spiel und ging sogar deutlich mit 5:2 in Führung...
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Andy Murray fand besser ins Spiel und ging sogar deutlich mit 5:2 in Führung...
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Der Brite legte sich mächtig ins Zeug und stand kurz vor dem Satzgewinn. Dann vergab er aber einen Satzball nach dem anderen
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Der Brite legte sich mächtig ins Zeug und stand kurz vor dem Satzgewinn. Dann vergab er aber einen Satzball nach dem anderen
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...letztlich reichte es nicht. Murray unterlag Federer nach einem engen Tie-Break in drei Sätzen mit 3:6, 4:6 und 6:7
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...letztlich reichte es nicht. Murray unterlag Federer nach einem engen Tie-Break in drei Sätzen mit 3:6, 4:6 und 6:7
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Da liegt sie, die diesjährige Gewinnerin der Australian Open, und kann ihr Glück kaum fassen. Serena Williams holte den zwölften Grand-Slam-Titel ihrer Karriere
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Da liegt sie, die diesjährige Gewinnerin der Australian Open, und kann ihr Glück kaum fassen. Serena Williams holte den zwölften Grand-Slam-Titel ihrer Karriere
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Das Siegerlächeln sitzt: Die Daphne Akhurst Trophäe der Australian Open hat die aufschlagstarke Amerikanerin bereits zum fünften Mal abgeräumt
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Das Siegerlächeln sitzt: Die Daphne Akhurst Trophäe der Australian Open hat die aufschlagstarke Amerikanerin bereits zum fünften Mal abgeräumt
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Justine Henin hatte jedoch einen großen Kampf geliefert. Die Belgierin spielte bei ihrem Comeback nach 18 Monaten Pause zwischenzeitlich groß auf
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Justine Henin hatte jedoch einen großen Kampf geliefert. Die Belgierin spielte bei ihrem Comeback nach 18 Monaten Pause zwischenzeitlich groß auf
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Gegen Ende des zweiten Satzes diktierte sie das Geschehen mit spektakulärem Tennis und erzwang eine Verlängerung. Der dritte Satz musste her
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Gegen Ende des zweiten Satzes diktierte sie das Geschehen mit spektakulärem Tennis und erzwang eine Verlängerung. Der dritte Satz musste her
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Die 15.000 Zuschauern in der Rod Laver Arena waren bei Temperaturen über 30 Grad Celsius begeistert. Die La Ola schwappte zwischenzeitlich durchs Stadion
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Die 15.000 Zuschauern in der Rod Laver Arena waren bei Temperaturen über 30 Grad Celsius begeistert. Die La Ola schwappte zwischenzeitlich durchs Stadion
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Letztlich behielt allerdings Serena die Oberhand. Vor allem die besseren Aufschläge und die größere Power der Amerikanerin setzten Henin doch erheblich zu
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Letztlich behielt allerdings Serena die Oberhand. Vor allem die besseren Aufschläge und die größere Power der Amerikanerin setzten Henin doch erheblich zu
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Am Ende hieß es 6:4, 3:6, 6:2 für Serena, die bei der Siegerehrung tröstende Worte für ihre geschlagene Konkurrentin parat hatte
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Am Ende hieß es 6:4, 3:6, 6:2 für Serena, die bei der Siegerehrung tröstende Worte für ihre geschlagene Konkurrentin parat hatte
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Beim anschließenden Foto-Shooting hatte Williams dann alle Aufmerksamkeit für sich und konnte den Sieg in allen Zügen auskosten
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Beim anschließenden Foto-Shooting hatte Williams dann alle Aufmerksamkeit für sich und konnte den Sieg in allen Zügen auskosten
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"Habe nicht das Ziel, alle Rekorde zu brechen"

"Nein, ich habe nicht das Ziel, alle Rekorde zu brechen", sagte er, "diese Legenden haben schließlich auch den Boden bereitet, auf dem ich mich bewege."

Die Souveränität, mit der er in den ersten beiden Sätzen den jungen Schotten beherrschte, war beeindruckend.

"Roger war heute zu gut für mich", sagte Murray, der nur den dritten Satz ausgeglichen gestalten konnte.

Alle drei Durchgänge waren aber nur die Ouvertüre für einen atemberaubenden Tiebreak, in dem Murray fünf Satzbälle hatte, bevor Federer den dritten Matchball nach 2:47 Stunden Spielzeit nutzte.

Murray: "Hatte keine Chance"

"Ich hatte Chancen, konnte sie aber nicht nutzen", sagte Murray, "das ist enttäuschend, vielleicht fehlt mir noch die Erfahrung in der einen oder anderen Situation."

Bei der Siegerehrung brach der 22-Jährige in Tränen aus. Die Anspannung löste sich, der Frust brach sich Bahn.

In Anspielung auf die Freudentränen, die Federer oft nach Siegen vergossen hatte, sagte Murray: "Ich kann weinen wie Roger, aber es ist eine Schande, dass ich nicht wie er spielen kann."

Zum zweiten Mal nach den US Open 2008 verlor er ein Grand-Slam-Endspiel gegen Federer.

"Ich arbeite sehr hart"

"Ich träume davon, ein Grand-Slam-Turnier zu gewinnen, seit ich 17 war", sagte Murray, "ich arbeite sehr hart dafür."

Für den sechs Jahre älteren Weltranglistenersten ist es keine Frage, dass der Brite dieses Ziel eines Tages erreichen wird: "Mach dir keine Sorgen, du bist viel zu gut, um nicht eines Tages eines der großen Turniere zu gewinnen."

Aber jetzt noch nicht, Federer ist ja noch da und lässt sich bei seinen sportlichen Zielen auch nicht von den Vaterpflichten abhalten.

"Ich hätte natürlich auch aufhören können und hätte trotzdem viel erreicht", sagte er, "aber ich habe anders entschieden und bin selbst erstaunt, wie gut es läuft. Ich habe in den letzten zwei Wochen mein bestes Tennis gezeigt."

Ihm gelingt die Konzentration auf den Beruf weiterhin, Ehefrau Mirka hält ihm den Rücken frei, wie sie es seit 2000 tut. "Vielleicht können meine Töchter ja im nächsten Jahr hier schon in der Box sitzen", sagte Federer. Und er kann dann den fehlenden Koala noch dazugewinnen.

Federer vs. Murray: Das Match zum Nachlesen

Name1. Satz2. Satz3. Satz4. Satz5. Satz
Roger Federer (SUI/1)
6
6
7
--
Andy Murray (GBR/5)
3
4
6
-

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