French Open - Tag 6

Kohli beißt sich durch

Von SPOX
Freitag, 29.05.2009 | 17:33 Uhr
Maria Scharapowa steht anch ihrem Comeback etwas überraschend im Achtelfinale von Paris
© Getty
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Am sechsten Tag von Roland Garros mussten noch zwei Zweitrundenspiele beendet werden, die am Donnerstag wegen Dunkelheit abgebrochen worden waren. Philipp Kohlschreiber setzte sich gegen Juan Carlos Ferrero im fünften Satz durch, Novak Djokovic hatte keinerlei Probleme mit Sergiy Stakhovsky. Den Schritt ins Achtelfinale haben unter anderem bereits Ana Ivanovic und Rafael Nadal gemacht. Alle Ergebnisse auch im LIVESCORE.

Damen-Einzel

Spielplan und Ergebnisse / Weltrangliste

3. Runde:

Ana Ivanovic (SRB/8) - Iveta Benesova (CZE/32) 6:0, 6:2

Da hatte es eine aber eilig. Ivanovic machte mit Benesova kurzen Prozess, in der Eindeutigkeit war das nicht unbedingt zu erwarten. Aber wenn die Gegnerin gerade mal 3 Winner schlägt und 21 Unforced Error macht, geht es eben auch mal zügig. In 61 Minuten war es vorbei.

Maria Scharapowa (RUS) - Yaroslava Shvedova (KAZ): 1:6, 6:3, 6:4

Nach einem schwachen Beginn gegen die gut aufspielende Shvedova kam Scharapowa im zweiten Satz besser ins Spiel. Die Russin spielte sehr viel präziser an die Linien und setzte ihre Gegnerin permanent unter Druck. Die machte als logische Konsequenz viele Fehler. Nach ihrer Schulterverletzung kommt Scharapowa immer besser in Fahrt und hat im Achtelfinale gegen Na Li alle Chancen, sogar noch weiter zu kommen.

Die schönsten Bilder von Ana und Maria!

Venus Williams (USA/3) - Agnes Szavay (HUN/29) 0:6, 4:6

Ein Paukenschlag im Damen-Bewerb! Venus ist raus! Gegen Agnes Szavay hatte die ältere der Williams-Schwestern keine Chance. Die talentierte Ungarin spielte frech auf, machte viel weniger Fehler als ihre Gegnerin und setzte sich nach 75 Minuten völlig verdient durch. Szavay bekommt es nun mit der Slowakin Dominika Cibulkova zu tun.  

Dinara Safina (RUS/1) - Anastasia Pavlyuchenkova (RUS/27) 6:2, 6:0

Die Nummer eins der Welt spaziert durchs Turnier. 6:0, 6:0 in Runde eins, 6:1, 6:1 in Runde zwei, jetzt 6:2, 6:0. Eine Stunde und sieben Minuten hat's gedauert. Im Achtelfinale trifft Safina auf die Französin Rezai. Dann wohl ihr nächstes Opfer.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Herren-Einzel

Spielplan und Ergebnisse / Weltrangliste

2. Runde:

Philipp Kohlschreiber (GER/29) - Juan Carlos Ferrero (ESP) 6:4, 2:6, 6:4, 6:7, 6:3

Was ein irres Match! Was ein irrer fünfter Satz! Zunächst ging es im entscheidenden Durchgang so los: Break Ferrero, Break Kohli, Break Ferrero, Break Kohli. Dann durchbrach der Deutsche den Bann und brachte seinen Aufschlag durch. Nach einem weiteren Break hatte Kohlschreiber, der im Übrigen 81 Winner schlug, das Match im Sack. In Runde 3 trifft er jetzt auf Djokovic.

Novak Djokovic (SRB/4) - Sergiy Stakhovsky (UKR) 6:3, 6:4, 6:1

Bei einer 2:0-Satzführung war die Partie von Djokovic am Donnerstag wegen Dunkelheit abgebrochen worden. Nole brauchte eine halbe Stunde, dann hatte er das Match ganz entspannt über die Bühne gebracht. Ganz solide Vorstellung des Serben.

3. Runde:

Rafael Nadal (ESP/1) - Lleyton Hewitt (AUS) 6:1, 6:3, 6:1

War irgendwie zu erwarten, dass Hewitt ziemlich vom Platz geschossen wird, aber 1:6, 3:6, 1:6 ist dann doch heftig. Nadal musste nicht mal besonders stark spielen, Hewitt machte 35 unerzwungene Fehler und war von der ersten Minute an extremst chancenlos. Mit seinem 31. Sieg im 31. Match in Paris setzt Nadal seine Rekordserie fort.

Andy Murray (GBR/3) - Janko Tipsarevic (SRB): 7:6, 6:3 (Aufgabe Tipsarevic)

Der Serbe führte im ersten früh mit Break und hatte beim Stand von 5:4 und 6:5 jeweils die Chance, den Satz mit eigenem Service zu gewinnen. Er schaffte es nicht, verlor sogar den Tie-Break und fast folgerichtig auch Satz zwei. Noch bevor Murray  Durchgang drei eröffnen konnte, gab Tipsarevic wegen muskulären Problemen auf. Den Briten wird es freuen, musste er sich doch zuvor gegen Starace mächtig strecken.

Fernando Gonzalez (CHI) - Josselin Ouanna (FRA) 7:5, 6:3, 7:5

Safin-Bezwinger Ouanna hielt gegen Gonzalez ordentlich mit, hatte aber nicht die Mittel, um Gonzo ernsthaft zu gefährden. Nach knapp zwei Stunden war das Match gelaufen. Gonzalez überzeugte mit 49 direkten Punkten. 

Gilles Simon (FRA/7) - Victor Hanescu (ROM/30) 4:6, 4:6, 2:6

Große Enttäuschung für die französischen Fans. Simon is out! Ist insofern keine Sensation, da Simon schon in den letzten Wochen nicht in Topform war und Hanescu auf Sand brandgefährlich ist. Dennoch: In drei Sätzen so einzugehen, das hatte sich Simon ganz anders vorgestellt.   

Fernando Verdasco (8) - Nicolas Almagro (ESP/31) 6:2, 7:6, 7:6

Was soll man erwarten, wenn sich zwei Spanier treffen. Sie geben es sich so richtig. Cooler Sandplatz-Fight, Almagro war in den Sätzen zwei und drei am Satzgewinn dran, aber am Ende war Verdasco einen Tick stärker. Der Tiebreak im dritten Satz ging mit 10:8 an Verdasco. Während bei ihm das Winner-Fehler-Verhältnis ausgeglichen war (36:36), sah es bei Almagro nicht so gut aus (22:45). 

David Ferrer (ESP/14) - Robin Söderling (SWE/23) 7:6, 5:7, 2:6, 6:7

Stark, was dieser Söderling derzeit spielt. Schon beim World Team Cup war der Schwede der beste Spieler des Turniers, und auch gegen Sandplatzwühler Ferrer war er der deutlich aktivere. Das bedeutete zwar 61 vermeidbare Fehler (32 bei Ferrer), aber eben auch doppelt so viele Winner (67 zu 34). Söderling war zudem häufiger am Netz, hatte mehr Breakbälle und verdiente sich damit eindeutig den Sieg.

Marin Cilic (CRO/13) - Radek Stepanek (CZE/18) 6:1, 7:6, 6:3

Dieser Cilic ist echt stark. Der 20-jährige Kroate (40 Winner) fegte Stepanek in drei Sätzen mal eben vom Platz. Macht man jetzt auch nicht so leicht. Von Cilic spricht niemand, aber der hat hier Halbfinal-Potenzial.

Nikolai Dawidenko (RUS/10) - Stanislas Wawrinka (SUI/17) 6:3, 4:6, 6:3, 6:2

Hoch interessantes Match, das für manche vielleicht überraschend der Russe für sich entschied. Dawidenko reichte eine solide Leistung, weil Wawrinka nie zu seinem aggressiven Power-Tennis fand. Der Schweizer leistete sich 39 Unforced Errors und schlug nur 26 Winner. In vier Sätzen für einen Mann wie Wawrinka extrem wenig.

French Open, Tag 5

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