Segeln

Drei deutsche Boote weiter vorn

SID
Bei der Kieler Woche steht jede Menge Prestige auf dem Spiel
© getty

Auch Regenschauer und starke Windböen konnten die drei deutschen Führungsboote am Montag bei der 121. Kieler Woche nicht vom Kurs abbringen. Die drei Spitzenreiter in den olympischen Bootsklassen behaupteten ihre ersten Plätze und segeln am Mittwoch in den finalen Medaillenrennen um jeweils 3000 Euro Preisgeld für den Gesamtsieg.

Die Kieler 49er-Nachwuchscrew Justus Schmidt und Max Boehme hat dabei schon ein Polster von 23,5 Punkten vor den Hamburger Titelverteidigern Erik Heil und Thomas Plößel. "Wir werden immer konstanter", sagte Schmidt, "aber im Kampf ums Olympiaticket bleiben Erik und Thomas die Topfavoriten." Der dänische Olympiasieger Jonas Warrer fiel mit Anders Thomsen auf Rang drei zurück.

Noch komfortabler ist der Vorsprung von Paul Kohlhoff und Carolina Werner (Kiel) im Nacra 17-Katamaran. Ihre nächsten Verfolger aus Italien liegen schon 27 Punkte zurück. Dagegen muss der Oldenburger Tobias Schadewaldt im Laser auf der Hut bleiben, denn der Däne Michael Hansen liegt ihm nur drei Zähler zurück auf den Fersen.

Einheimische Frauenteams kämpfen um Preisgeld

Für drei einheimische 49erFX-Frauencrews geht es wohl nur noch um 2000 Euro für die Zweitplatzierten und die Hälfte für Bronze. Victoria Jurczok/Anika Lorenz (Berlin), Jule und Lotta Görge sowie Leonie Meyer und Elena Stoffers (alle Kiel) belegen fast punktgleich die Ränge zwei bis vier.

Die drei deutschen Boote kämpfen allerdings auch gegen ungleiche Gegner, denn Annemieke Bekkering und Daniel Bramervaer aus den Niederlanden nutzen als Mixedmannschaft die offene Klassenregel. "Sie wäre mit einer Partnerin genauso stark", sagte Leonie Meyer anerkennend.

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