Schwimmen

FINA untersucht Hafenrennen in Hongkong

SID
Die FINA untersucht das Hafenrennen in Hongkong

Nach dem Tod eines Schwimmers beim Freiwasserrennen im Hafen von Hongkong hat der Weltverband FINA eine Untersuchung angekündigt. Obwohl das Rennen in der chinesischen Metropole am Sonntag nicht von der FINA ausgerichtet und das Event "jahrelang erfolgreich organisiert" worden sei, wolle der Verband eine Analyse der Vorgänge vornehmen.

Die Untersuchung findet in Zusammenarbeit mit dem Amateurschwimmverband Hongkongs und weiteren Verbänden rund um die Welt statt.

Das Ziel der Untersuchung sei, die Sicherheit und die Organisationen "bei zukünftigen Massenwettbewerben im Freiwasser" weiter zu verbessern.

Bei dem Rennen über 1500 m in Hongkong wurde einer der knapp 3000 Teilnehmer bewusstlos von den Rettungskräften aus dem Wasser geborgen. Der Mann konnte nicht wiederbelebt werden. Es war der erste Todesfall seit der Wiederaufnahme des Rennens im Jahr 2011. Zuvor war es 30 Jahre lang wegen Bedenken um die Wasserqualität ausgesetzt worden.

Insgesamt nahmen in diesem Jahr in Hongkong rund 500 Schwimmer mehr teil als 2015. Lokale Medien berichteten, die Zahl der Rettungsschwimmer sei lediglich um zehn auf insgesamt 120 erhöht worden.

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