Härle, Graf und Kunert lösen WM-Ticket

Hentke schwimmt deutschen Rekord

SID
Freitag, 03.07.2015 | 20:22 Uhr
Netke löste bereits ihr WM-Ticket und besticht momentan mit ihrer Form
© getty
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Mit deutschem Rekord und Jahresweltbestzeit hat Franziska Hentke bei den German Open der Schwimmer in Essen Hoffnungen auf eine WM-Medaille geweckt. Die WM-Dritte auf der Kurzbahn aus Magdeburg siegte über 200 m Schmetterling in 2:05,26 Minuten und blieb 1,19 Sekunden unter der sechs Jahre alten Bestmarke von Annika Mehlhorn.

"Ich bin echt sprachlos. Diese Zeit ist unfassbar", sagte Hentke, die als derzeitige Weltranglistenerste mit guten Chancen in die WM in Kasan/Russland (24. Juli bis 9. August) geht: "Mein Ziel ist das WM-Finale, das habe ich auf der Langbahn nie geschafft. Ich will mich jetzt nicht mit einer Medaille unter Druck setzen." Ihr WM-Ticket hatte sie bereits am Mittwoch über 400 m Lagen gelöst.

"Endlich ist bei ihr der Knoten geplatzt", sagte Bundestrainer Henning Lambertz, "darauf haben alle immer gehofft." Die schwierige Aufgabe sei nun, dieses Niveau vier Wochen bis zu den Weltmeisterschaften zu halten, "diese Zeit ist ein Brett."

Den Flug nach Kasan buchten am Freitag bei der letzten Phase der WM-Qualifikation der deutschen Schwimmer auch Freiwasser-Europameisterin Isabelle Härle (Essen), Lisa Graf (Berlin) und Alexander Kunert (Gelnhausen).

Härle siegte über 1500 m Freistil souverän in 16:18,99 Minuten. Die Freiwasser-Teamweltmeisterin will in Kasan über zehn Kilometer unter die ersten Zehn kommen und sich damit für die Olympischen Spiele 2016 qualifizieren. Dafür verzichtet sie auf einen Start auf ihrer Europameisterstrecke über fünf Kilometer.

Biedermann bereits gesetzt

Vizemeisterin Graf blieb als Zweite über 200 m Rücken in 2:11,78 Minuten deutlich unter der Richtzeit und verdrängte damit die DM-Dritte Sonnele Öztürk (Berlin) aus dem WM-Team. Kunert erfüllte bei seinem Sieg über 200 m Schmetterling in 1:58,44 Minuten zum zweiten Mal die WM-Norm.

Vize-Europameister Philip Heintz musste über 200 m Lagen wegen Krankheit passen. Der Heidelberger erhält am Samstag eine letzte WM-Chance, wenn er allein gegen die Uhr schwimmt.

Außerdem kämpfen am letzten Tag der German Open noch Dorothea Brandt (Essen) über 50 m Freistil und Vanessa Grimberg (Stuttgart) über 200 m Brust um ihr WM-Ticket. 13 Schwimmer hatten bereits bei der Mare-Nostrum-Tour die Norm erfüllt.

Weltrekordler Paul Biedermann (Halle/Saale), der daheim trainiert, Europameister Marco Koch (Darmstadt), der in Vichy gegen internationale Konkurrenz antritt, und der Olympiavierte Steffen Deibler (Hamburg) waren für die WM ohnehin gesetzt.

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