Lippok beendet ihre Karriere

"Will nicht mehr kämpfen"

SID
Freitag, 24.04.2015 | 11:13 Uhr
Silke Lippok hat ihre Karriere im Alter von 21 Jahren beendet
© getty
Advertisement
Wuhan Open Women Single
Live
WTA Wuhan: Tag 3
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Tag 4
Tashkent Open Women Single
WTA Taschkent: Viertelfinale
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Viertelfinale
Tashkent Open Women Single
WTA Taschkent: Halbfinale
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Halbfinale
Pro14
Leinster -
Edinburgh
Premiership
Worcester -
Saracens
ACB
Barcelona -
Saski Baskonia
Tashkent Open Women Single
WTA Taschkent: Finale
Wuhan Open Women Single
WTA Wuhan: Finale
China Open Women Single
WTA Peking: Tag 2
National Rugby League
Storm -
Cowboys
Premiership
Wasps -
Bath Rugby
World Grand Prix
Unibet World Grand Prix -
Tag 1
China Open Women Single
WTA Peking: Tag 3
World Grand Prix
Unibet World Grand Prix -
Tag 2
China Open Women Single
WTA Peking: Tag 4
Champions Hockey League
Wolfsburg -
Salzburg
Champions Hockey League
München -
Brynäs
World Grand Prix
Unibet World Grand Prix -
Tag 3
China Open Women Single
WTA Peking: Viertelfinale
World Grand Prix
Unibet World Grand Prix -
Tag 4
ACB
Valencia -
Obradoiro
NBA
Timberwolves -
Warriors
Pro14
Leinster -
Munster
NBA
Warriors -
Timberwolves
Premiership
Saracens -
Wasps

Im Alter von gerade einmal 21 Jahren beendet die dreimalige Europameisterin Silke Lippok ihre Karriere. "Ich habe in den vergangenen Jahren viele Rückschläge hinnehmen müssen", sagte die immer wieder von Verletzungen und Infekten gebeutelte Hamburgerin.

"Ich habe immer wieder versucht, mich ranzukämpfen und alles dafür gegeben. Aber nun bin ich an einem Punkt angekommen, an dem ich nicht mehr kämpfen will", so Lippok.

Dennoch fühle sich die Entscheidung gut an, sagte die gebürtige Pforzheimerin: "Ich blicke voller Stolz auf meine Schwimmkarriere zurück. Ich habe unglaubliche Momente erleben dürfen und tolle Erfolge gefeiert."

Künftig will sich die Freistil-Spezialistin auf ihr Psychologie-Studium fokussieren und freut sich auf das Leben nach dem Leistungssport: "Es gibt noch so viele tolle Dinge, die ich entdecken kann und die mich begeistern."

"Es ist schade, eine Schwimmerin zu verlieren, die bereits 1:56 in ganz jungen Jahren geschwommen ist. Aber es ist auch verständlich. Silke war sehr oft krank, der Körper wollte nicht mehr mitmachen. Irgendwann hatte sie keine Lust mehr, sich wieder und wieder rankämpfen zu müssen", sagte Bundestrainer Henning Lambertz dem SID und fügte hinzu: "Natürlich verliere ich nach Markus Deibler, Tim Wallburger und Dimitri Colupaev nun eine vierte Topkraft." Das Trio war im Winter zurückgetreten.

Lippok feierte ihre größten Erfolge auf ihrer Spezialstrecke 200 m Freistil, über die sie zweimal EM-Silber (2010 und 2012) sowie einmal EM-Gold auf der Kurzbahn (2011) gewann. Zudem triumphierte Lippok mit der 4x100m-Staffel bei den Europameisterschaften 2010 und 2012.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung