Freitag, 06.02.2015

Nach positiver Dopingprobe

Park: Arzt in Südkorea angeklagt

In Südkorea ist am Freitag im Zusammenhang mit dem postiven Dopingtest des Schwimmstars Park Tae-Hwan ein Arzt angeklagt worden. Dem Mediziner wird vorgeworfen, dem 400-m-Freistil-Olympiasieger von Peking eine Spritze verabreicht zu haben, ohne den 25-Jährigen zu informieren, dass diese eine verbotene Substanz enthält.

Park Tae-Hwan wurde in Peking Südkoreas erster Olympiasieger im Schwimmen
© getty
Park Tae-Hwan wurde in Peking Südkoreas erster Olympiasieger im Schwimmen

Park war Medienberichten zufolge bei einem Test der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA positiv gewesen. Anschließend erklärte sein Management, der Koreaner habe "mehrmals nachgefragt", ob die ihm in einem Krankenhaus verordnete Spritze Verbotenes enthalte. Dies sei verneint worden.

Park hatte 2008 bei den Freistil-Rennen in Peking Gold über 400 Meter und Silber über 200 Meter gewonnen und wurde damit Südkoreas erster Olympiasieger im Schwimmen. 2012 in London holte er zudem in beiden Wettbewerben den zweiten Platz.


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