Samstag, 14.12.2013

3. Tag der Kurzbahn-EM

Keine Medaillen für die Deutschen

Am dritten Wettkampftag der Kurzbahn-EM im dänischen Herning sind die deutschen Schwimmer erstmals leer ausgegangen.

Der Mixedstaffel fehlten am Ende drei Hundertstelsekunden auf Bronze
© getty
Der Mixedstaffel fehlten am Ende drei Hundertstelsekunden auf Bronze

Der Mixed-Freistilstaffel mit Maximilian Oswald (Berlin), Steffen Deibler (Hamburg), Dorothea Brandt (Essen) und Daniela Schreiber (Halle/Saale) fehlte über 4x50 m trotz deutscher Rekordzeit von 1:30,65 Minuten drei Hundertstelsekunden auf Bronze. Den Sieg sicherte sich Russland in Weltrekordzeit (1:29,53) vor Italien und den Niederlanden.

Vor dem Schlusstag der Titelkämpfe auf der 25-m-Bahn hat das deutsche Team von Bundestrainer Henning Lambertz acht Medaillen (einmal Gold, viermal Silber, dreimal Bronze) gesammelt und damit die Erwartungen bereits mehr als erfüllt.

Michalak wird fünfte

Theresa Michalak (Halle/Saale) scheiterte im Finale über 100 m Lagen als Fünfte um 82 Hundertstelsekunden an einer Medaille. Der Berliner Tim Wallburger wurde über 200 m Schmetterling Achter (1:53,84). Sarah Köhler (Frankfurt) musste sich über 400 m Freistil beim Sieg der erneut überragenden Spanierin Mireia Belmonte Garcia mit dem zehnten Platz (4:05,93) zufrieden geben. Sören Meißner (Würzburg) belegte über 1500 m Freistil den siebten Platz (14:46,99 Minuten).

Überraschungs-Europameister Philip Heintz wahrte derweil die Chancen auf seine zweite Medaille. Der 22-Jährige aus Mannheim zog in 53,79 Sekunden als Achter über 100 m Lagen ins Finale am Sonntag ein. An seine persönliche Bestzeit aus dem Vorlauf kam Heintz aber nicht heran.

Zum Auftakt der Titelkämpfe hatte Heintz über die doppelte Distanz völlig unerwartet Gold gewonnen. Auch zwei Tage später hat er diesen Triumph noch nicht ganz realisiert: "Ich unterdrücke das alles noch, sonst verliere ich die Spannung."

Diener hofft auf Medaille

Christian Diener darf sogar auf seine insgesamt fünfte Medaille der Titelkämpfe hoffen. Der 20-Jährige aus Potsdam qualifizierte sich über 100 m als viertschnellster Rückenschwimmer für den Endlauf am Sonntag.

Diener hat in Herning bereits Silber über 50 m Rücken und mit der Mixed-Lagenstaffel sowie Bronze über 200 m Rücken und mit der 4x50-m-Lagenstaffel gewonnen. Der Vielstarter merkt die hohe Belastung aber bereits deutlich: "Ich bin so platt, ey. Sonntagfrüh mache ich auch schön frei."

Die Magdeburgerin Franziska Hentke bewies Nervenstärke, als sie sich im Ausscheidungs-Duell um den letzten Finalplatz über 100 m Schmetterling gegen die Russin Swetlana Schimrowa durchsetzte. Für Hendrik Feldwehr (Essen/50 m Brust), Doris Eichhorn (Berlin), Julia Leidgebel (Dortmund/beide 50 m Rücken), Caroline Ruhnau (Essen/100 m Brust) und Felix Wolf (Potsdam/100 m Rücken) war am Freitag dagegen bereits im Halbfinale Endstation.


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