Drei Jahre nach Tod von Francis Crippen

Temperaturgrenzen für Freiwasserschwimmen

SID
Mittwoch, 17.07.2013 | 17:24 Uhr
Der Rekord-Weltmeister Thomas Lurz hatte sich für eine Grenze von 28 Grad ausgesprochen
© getty
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Der Weltverband FINA ist fast drei Jahre nach dem Tod des Amerikaners Francis Crippen auf die Forderungen der Freiwasserschwimmer eingegangen.

BIn Zukunft dürfe das Wasser bei FINA-Wettkämpfen nicht wärmer als 31 Grad Celsius sein, teilte der Verband vor der am Samstag beginnenden WM in Barcelona (bis 4. August) offiziell mit. Die Entscheidung für eine Obergrenze stütze sich auf eine Studie der Universität von Otago (Neuseeland) und sei in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) und der Internationalen Triathlon-Union gefallen, heißt es seitens der FINA.

Rekord-Weltmeister Thomas Lurz (Würzburg), der am Samstag über fünf Kilometer seinen elften WM-Titel anpeilt, hatte zuletzt für eine Obergrenze von 28 Grad Celsius plädiert.

Die Sicherheits-Diskussionen waren aufgekommen, nachdem der Amerikaner Crippen während eines 10-km-Rennens am 23. Oktober 2010 in Fudschaira (Vereinigte Arabische Emirate) bei über 30 Grad Wassertemperatur gestorben und erst zwei Stunden nach Ende des Rennens leblos im Wasser gefunden worden war. Die Untersuchungskommission zum Tod des Schwimmers hatte daraufhin von der FINA Wassertemperaturen von 18 bis 28 Grad gefordert.

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