Kurzbahn-WM in Istanbul

Deutsche Schwimmer überzeugen in Vorläufen

SID
Donnerstag, 13.12.2012 | 13:15 Uhr
Volle Konzentration: Britta Steffen in Istanbul beim Start über 100 Meter Freistil
© Getty
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Die Vorläufe bei der Kurzbahn-WM ließen sich schon mal gut an: Paul Biedermann zog mit der Freistil-Staffel als schnellstes Team ins Finale ein, Freundin Britta Steffen hatte als Vorlauf-Dritte ebenfalls keine Probleme.

Auch am zweiten Tag der Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Istanbul haben die deutschen Schwimmer in den Vorläufen überzeugt. Mit Paul Biedermann als Schlussschwimmer zog die Freistilstaffel über 4 x 200 Meter als Schnellste in das Finale ein.

In 6:58,67 Minuten hielten Dimitri Colupaev, Christoph Fildebrandt, Yannick Lebherz und Biedermann am Donnerstag Russland in Schach. Biedermann warnte aber nach seinem WM-Silber über die Einzelstrecke: "Die Amis wechseln noch komplett durch, auch die Australier und Italiener sind nicht mit ihren besten Leuten geschwommen."

Schreiber folgt Steffen ins Finale

Lebherz überzeugte am Donnerstag in 1:43,02 Minuten mit der besten Einzelzeit aller Mannschaften. "Das ist fix, aber so konnte der Paul das Rennen im Spurt auch klarmachen", sagte der Potsdamer. Das Quartett ist in den Finals am Abend (18.00 Uhr) einzige deutsche Medaillenhoffnung. Rückenschwimmer Christian Diener will nach seinem überraschenden Finaleinzug über 100 Meter "nur nicht Letzter werden".

Souverän ins Halbfinale schwammen über 100 Meter Freistil Britta Steffen und Daniela Schreiber. Die Weltjahresbeste Steffen qualifizierte sich in 53,42 Sekunden als Gesamt-Dritte aller elf Vorläufe. Schreiber geht nach 53,59 auf Platz sieben ins Halbfinale am Abend. Vorlauf-Schnellste war die Australierin Marieke Guehrer in 53,26 Sekunden.

"Erste Runde überstanden, weiter geht's", sagte Steffen zum Auftakt ihres zehnten Wettkampfes in zehn Wochen. "Das habe ich sonst nicht in einem Jahr geschafft. Ich bin auch froh, wenn es vorbei ist, weil es ganz schön zehrt und mühselig ist. Ich sehne mich nach einem geregelten Trainingsalltag", sagte die 29-Jährige.

Neues Trainingsumfeld für Steffen

Dem nach den Olympischen Spielen ausgegebenen Ziel der "Wettkampfhärte" sei sie näher gekommen. "Aber man betreibt auch viel Raubbau, das muss man wieder aufbauen", sagte Steffen.

Sie schwimmt seit dem 1. Dezember für den SV Halle/Saale und nicht mehr für die SG Neukölln. Seit Oktober trainiert Steffen zusammen mit Freund Paul Biedermann und wird zur Jahreswende in Halle/Saale eine gemeinsame Wohnung beziehen. Steffens neue Vereinskollegin Theresa Michalak kam als Vorlauf-Sechste über 100 Meter Lagen weiter. "1:00,03 sind für den Vorlauf schon okay. Aber es ist noch was drin, ich will ins Finale", sagte die Europameisterin von 2011.

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