Samstag, 10.12.2011

Gold in deutscher Rekordzeit

Paukenschlag durch Theresa Michalak

Gold, deutscher Rekord und kesse Sprüche: Einen Tag nach dem 100. Titel bei Kurzbahn-Europameisterschaften für Deutschland hat Schwimmerin Theresa Michalak bei den Titelkämpfen im polnischen Stettin für einen weiteren Paukenschlag gesorgt.

Theresa Michalak gewann bei der Kurzbahn-EM in Stettin über 100 Meter Lagen Gold
© Getty
Theresa Michalak gewann bei der Kurzbahn-EM in Stettin über 100 Meter Lagen Gold

"Ich bin total überwältigt. Das habe ich gerade sensationell gemacht. Es gibt im Schwimmen nicht nur Paul Biedermann und Britta Steffen, sondern auch eine Theresa Michalak", sagte die 19-Jährige aus Halle/Saale nach dem ersten internationalen Titel ihrer Karriere.

Im 100-m-Lagenfinale schwamm Michalak in deutscher Rekordzeit von 59,05 Sekunden zum Sieg. Die bisherige Bestmarke (59,10) hatte Britta Steffen im November 2009 aufgestellt.

"Das wurde aber auch Zeit, ich freue mich sehr für sie", sagte Steffen. Für die Doppel-Olympiasiegerin war der vorletzte Wettkampftag 24 Stunden nach ihrem Doppel-Gold (100 m Freistil und 4x50-m-Freistilstaffel) weniger erfreulich. Nach Platz drei im 4x50-m-Lagenrennen wurde die deutsche Staffel nachträglich wegen eines Wechselfehlers disqualifiziert.

50-m-Staffel disqualifiziert

"Ich kann das nicht nachvollziehen, wir sind die Wechsel extra vorsichtig angegangen", sagte die Berlinern Dorothea Brandt, deren Wechsel auf Doris Eichhorn von der Jury beanstandet wurde.

Michalak war nach ihrem etwas überraschenden Triumph dagegen einfach nur glücklich. "Ich wollte das unbedingt", sagte die Lagenschwimmerin, die vor einem Jahr in Eindhoven auf der 100-m-Lagenstrecke noch Dritte geworden war. Diesmal setzte sie sich vor der Ungarin Zsuzsanna Jakabos (+0,67) und der Dänin Mie Nielsen (+1,05) durch.

Die Pforzheimerin Silke Lippok hatte im stark besetzten 400-m-Freistilfinale erwartungsgemäß keine Chance auf eine Medaille. In 4:05,69 Minuten war die 17-Jährige als Siebte knapp eine halbe Sekunde langsamer als noch im Vorlauf, wo sie persönliche Bestzeit (4:05,17) geschwommen war.

"Mehr war nicht drin. Es war anstrengender als heute morgen", sagte Lippok, die bei der Langbahn-EM vor einem Jahr über die halbe Distanz überraschend Silber geholt hatte.

Deibler im Finale

Der Magdeburger Christian Kubusch kam über 1500 m nur auf den 13. Platz (14:56,57). Der Essener Erik Steinhagen, der zum EM-Auftakt am Donnerstag Bronze mit der Lagenstaffel gewonnen hatte, kam im Finale über 50 m Brust auf den 10. Platz (26,94). Die Wiesbadenerin Jenny Mensing schied über 50 Rücken bereits im Halbfinale als 19. aus.

Vorjahressieger Markus Deibler erreichte als Dritter über 100 m Lagen (53,69) den Endlauf am Sonntag, Chancen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung rechnet sich der Hamburger aber kaum aus: "Aber eine Medaille ist wieder in Reichweite."

Hoffnungen auf Edelmetall weckten auch Junioren-Weltmeister Christian Diener (Cottbus/51,80) und der Frankfurter Jan-Philip Glania (51,95), die sich über 100 m Rücken als Dritter und Vierter souverän fürs Finale qualifizierten

Einen Tag früher als geplant waren die Titelkämpfe für Daniela Schreiber beendet. Die Hallenserin, die am Freitag als Schlussschwimmerin der 4x50-m-Freistilstaffel am 100. deutschen Gold bei Kurzbahn-Europameisterschaften beteiligt war, reiste krankheitsbedingt am Samstag ab.

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