Schwimmen

Steffen & Biedermann in Finals

SID
Paul Biedermann hat die Finals erreicht
© Getty

Britta Steffen und Paul Biedermann haben als Erste und Zweiter ihre ersten Finals bei den deutschen Kurzbahn-Meisterschaften in Wuppertal erreicht. Doppel-Olympiasiegerin Steffen schwamm über 100 m Freistil in 53,01 Sekunden die beste Vorlaufzeit vor Daniela Schreiber (Halle/Saale/53,13) und Silke Lippok (Pforzheim/53,71).

Doppel-Olympiasiegerin Steffen schwamm über 100 m Freistil in 53,01 Sekunden die beste Vorlaufzeit vor Daniela Schreiber (Halle/Saale/53,13) und Silke Lippok (Pforzheim/53,71).

Der dreifache WM-Dritte Biedermann musste über 200 m Freistil in 1:46,75 Minuten dem Berliner Tom Siara (1:46,66) den Vortritt lassen. "Für den Vorlauf war das okay", sagte Biedermann, der am Nachmittag den Titel auf seiner Paradestrecke gewinnen will.

"Für mich zählt nur die Quali für die EM", sagte der Hallenser, der wie seine Lebensgefährtin Steffen die Kurzbahn-Europameisterschaften in Stettin (8. bis 11. Dezember) in der Olympia-Vorbereitung auf dem Programm hat. Biedermann und Steffen müssen als Mitglieder des Olympia-Teams nicht die EM-Norm schaffen, Platz eins reicht zur Qualifikation.

Vom Lehn unter Erwartungen

Das Finale über 100 m Brust verpasste dagegen überraschend der WM-Dritte Christian vom Lehn.

In 1:01,45 Minuten belegte der Wuppertaler, in Shanghai über die doppelte Distanz mit Platz drei einer der wenigen Lichtblicke, nur den zwölften Platz nach den Vorläufen.

"Das war nicht so berauschend", sagte der 19-Jährige, "es soll keine Ausrede sein, aber ich habe schlecht geschlafen und mich nicht gut gefühlt." Der Darmstädter Marco Koch war Vorlaufschnellster (59,75).

Vielstarterin Dorothea Brandt (Berlin) zog über 100 m Brust als Fünfte und über 50 m Schmetterling als Vierte ins Finale ein. Weltrekordler Steffen Deibler (Hamburg) musste sich über 50 m Schmetterling mit der viertbesten Vorlaufzeit zufrieden geben.

 

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