Trotz gültigen Vertrages

Lange-Nachfolger offenbar gefunden

SID
Montag, 24.10.2011 | 12:11 Uhr
Der DSV hat offenbar schon einen Nachfolger für Schwimm-Bundestrainer Dirk Lange gefunden
© Getty
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Noch ist Schwimm-Bundestrainer Dirk Lange im Amt, doch ein möglicher Nachfolger steht offenbar bereits parat.

Nach Informationen der Tageszeitungen "Die Welt" und "Berliner Morgenpost" soll Diagnostik-Bundestrainer Markus Buck den Fachbereich von Lange bis zu den Olympischen Spielen 2012 in London übernehmen, wenn es zu einer Trennung kommen sollte. "Herr Buck ist eine ausgezeichnete Frachkraft", sagte DSV-Leistungssportdirektor Lutz Buschkow: "Aber wir haben ja noch einen Bundestrainer Nationalmannschaft."

Dass Lange jedoch in London noch für den DSV am Beckenrand steht, gilt aber als nahezu ausgeschlossen. Selbst eine Ablösung noch vor der Kurzbahn-EM in Stettin (8. bis 11. Dezember) ist möglich und für beide Parteien wohl auch die vernünftigste Lösung. Beim Weltcup am vergangenen Wochenende sickerte durch, dass sich auch ein Großteil der Heimtrainer schriftlich beim DSV gegen den Hamburger ausgesprochen haben sollen.

Lange lässt sich anwältlich beraten

Auf der Tribüne führten DSV-Präsidentin Christa Thiel und Lange ein längeres Gespräch. Über den genauen Inhalt wollte jedoch keine Partei Auskunft geben.

"Ich habe einen Vertrag bis Ende 2012, und wenn man mich nicht mehr haben will oder einen anderen Weg gehen will, habe ich grundsätzlich keine Probleme damit. Dann muss man sich einigen", sagte Lange, der sich in den sogenannten Abstimmungsgesprächen mit dem Verband anwaltlich beraten lässt.

Als heißer Nachfolgekandidat für die Zeit nach Olympia gilt Henning Lambertz, wenn er dann mehr Kompetenzen erhält als zurzeit Lange. "Das wäre eine interessante Aufgabe. Wenn der DSV mich für geeignet hält, werde ich mir alles anhören", sagte der Essener Bundesstützpunkttrainer dem SID. Bei der WM in Shanghai war Lambertz bereits für die prestigeträchtigen Staffeln verantwortlich.

Van Almsick kritisiert DSV

Die frühere Weltmeisterin Franziska van Almsick kritisierte den Eiertanz in der Trainerfrage:

"Der DSV bekommt das irgendwie nicht richtig gebacken, es gibt immer wieder Querelen. Das kann für die Sportler nicht gut sein." Der dreifache WM-Dritte Paul Biedermann nahm es mit Humor:

"Ich kann mich nicht erinnern, dass in der Vergangenheit vor einem wichtigen Wettkampf nicht irgendetwas durch den Kakao gezogen wurde. Irgendwie gehört das dazu."

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