Schwimmen

Phelps in Rückenlage nicht zu schlagen

SID
Michael Phelps zeigt sich in Santa Clara in bestechender Form
© Getty

Michael Phelps kommt langsam in Fahrt - allerdings anders, als erwartet. Schwimmstar ließ einen Start über die 200m Freistil sausen und nahm sich erfolgreich die 200m Rücken vor.

Schwimm-Superstar Michael Phelps kommt langsam in Fahrt - allerdings anders, als erwartet. Nachdem der 14-malige Olympiasieger aus den USA vier Wochen vor den Weltmeisterschaften in Shanghai (16. bis 31. Juli) nur durchwachsen in den viertägigen Grand Prix im kalifornischen Santa Clara gestartet war, ließ er am Samstag einen Start über die 200m Freistil sausen und nahm sich statt dessen erfolgreich die Konkurrenz über 200m Rücken vor.

Der Rekord-Olympionike, der bei den Spielen 2008 in Peking über acht Strecken gestartet war und achtmal Gold holte, schlug in persönlicher Jahresbestleistung nach 1:57,05 Minuten mit mehr als drei Sekunden Vorsprung vor dem Australier Mitchell Larkin (2:00,30) an.

Beim Finale im Freistil und Lagen noch Zuschauer

Neben dem Finale über die vier Bahnen Freistil, dass der Südkoreaner Park Tae-Hwan in 1:45,92 Minuten souverän für sich entschied, schaute sich Michael Phelps zudem die 400m Lagen von der Tribüne aus an.

Dabei konnte der 25 Jahre alte Weltrekordler über diese Distanz beobachten, wie Kurzbahn-Weltmeister Ryan Lochte (USA) nach schwachen 4:17,76 Minuten mehr als zwei Sekunden hinter dem Brasilianer Thiago Pereira (4:15,89) anschlug.

Tags zuvor hatte Michael Phelps in 52,41 Sekunden über 100m Schmetterling gewonnen, war dabei jedoch deutlich über seiner Saisonbestleistung (51,75) und auch über der Jahres-Weltbestzeit des Berliners Benjamin Starke (51,65) geblieben.

Zufrieden trotz eines zweiten Platzes

Der 25-jährige, der mit 49,82 Sekunden seit der WM in Rom 2009 den Weltrekord über diese Strecke hält, war dennoch nicht unzufrieden: "Ich kann mich eigentlich nicht beschweren, ich habe mich ganz gut gefühlt. Es ist besser als zu Jahresbeginn, auf den ersten 50m habe ich defintiv mehr Power."

Eine Niederlage musste Phelps dagegen über 100m Freistil einstecken. Mit 49,61 Sekunden wurde er Zweiter hinter Park Tae-Hwan (48,92). "Ich bin nicht richtig ins Rennen gekommen und konnte ihn nicht bezwingen", meinte Phelps hinterher.

Alles rund um den Schwimmsport

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung