Nur vier deutsche Athleten beim Auftakt in Rio de Janeiro

Kurzbahn-Weltcupauftakt ohne Biederman

SID
Mittwoch, 08.09.2010 | 16:04 Uhr
Paul Biedermann ist der erste Mensch, der 200 Meter unter 100 Sekunden geschwommen ist
© sid
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Ohne Britta Steffen und Paul Biedermann startet der DSV in die diesjährige Kurzbahn-Weltcupsaison. Auf der ersten Station in Rio de Janeiro nehmen nur vier deutsche Athleten teil.

Ohne seine beiden Vorzeigeschwimmer Britta Steffen und Paul Biedermann startet der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) in die diesjährige Kurzbahn-Weltcupsaison.

Auf der ersten von insgesamt sieben Stationen vom 10. bis 12. September in Rio de Janeiro nehmen in Kurzbahn-Weltrekordler Steffen Deibler (Hamburg), der EM-Dritten Jenny Mensing (Wiesbaden), Kerstin Vogel (Essen) und Marco Koch (Darmstadt) nur insgesamt vier DSV-Athleten teil.

Nach dem Kräftemessen an der Copacabana stehen die Wettkämpfe in Peking (12. und 13. Oktober), Singapur (16. und 17. Oktober), Tokio (20. und 21. Oktober), Berlin (30. und 31. Oktober), Moskau (2. und 3. November) und zum Abschluss in Stockholm (6. und 7. November) auf dem Plan.

Steffen und Biedermann erstmals gemeinsam in Berlin

Doppel-Olympiasiegerin Steffen (Berlin) und der zweifache Weltmeister Biedermann (Halle/Saale) hatten bereits angekündigt, erstmals gemeinsam beim Heim-Weltcup in Berlin an den Start gehen zu wollen.

Steffen will nach einem Jahr Zwangspause in Folge gesundheitlicher Probleme zur Kurzbahnsaison wieder ins Geschehen eingreifen. Biedermann plant zudem einen Weltcup-Einsatz in Stockholm.

Der Schwimm-Weltverband FINA schüttet für die Serie in diesem Jahr insgesamt 360.000 US-Dollar (ca. 385.000 Euro) Preisgeld aus. Die sieben Weltcup-Ausrichter prämieren zudem die Medaillengewinner in den 34 Wettbewerben zusätzlich mit 102.000 Dollar (ca. 80.000 Euro).

Dem Sieger der Gesamtwertung bei den Männern und Frauen winkt jeweils ein Preisgeld von 100.000 Dollar (79.000 Euro). Pro Weltrekord sind 10.000 Dollar (7900 Euro) ausgelobt, allerdings wurde seit dem Verbot der High-Tech-Anzüge Anfang des Jahres noch kein Weltrekord gebrochen.

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