Schlampige Dopingproben

Keine Bluttests: Biedermann kritisiert FINA

SID
Freitag, 24.09.2010 | 10:41 Uhr
Paul Biedermann war der erste Mensch, der 200 Meter unter 100 Sekunden geschwommen ist
© Getty
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Schwimm-Star Paul Biedermann hat die Dopingkontrollen des Weltverbands FINA kritisiert. "Das geht so nicht", sagte er mit Blick auf nicht durchgeführte Bluttests bei WM und EM.

Der deutsche Schwimm-Star Paul Biedermann hat den Weltverband FINA wegen der nicht durchgeführten Bluttests bei den vergangenen Welt- und Europameisterschaften kritisiert.

"Das geht so nicht. Es fällt doch immer auf den Athleten. Das ist von der FINA superschlecht gelöst, da so der Eindruck entsteht, wir Schwimmer würden nicht kontrolliert", sagte der Doppel-Weltmeister und Europameister im Interview mit der "FAZ".

Biedermann fordert mehr Transparenz

Biedermann forderte zudem die Welt Anti Doping Agentur (WADA) sowie die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) auf, bei Dopingproben für "mehr Transparenz" zu sorgen und somit zu einer höheren Glaubwürdigkeit der Sportler beizutragen.

"Da würde ich auch die WADA oder die NADA in der Pflicht sehen, dass sie die Leute besser informieren, wann und wie oft die Sportler im letzten Vierteljahr kontrolliert wurden", sagte der 24-Jährige aus Halle/Saale.

Aus der Niederlage über 400m Freistil bei der EM in Budapest gegen den französischen Aufsteiger Yannick Agnel zieht Biedermann neue Motivation. "Diese ganze Erfolgsschiene ist wirklich nur für den Moment, dann must du dich wieder neu beweisen. Ich habe in Agnel einen tollen Konkurrenten gefunden, den ich sehr sympatisch finde", sagte Biedermann.

Keine Freundschaft mit Phelps

Zu Rekord-Olympiasieger Michael Phelps sei ein freundschaftlicher Umgang "nicht möglich", erklärte Biedermann: "Erstens will er das nicht, zweitens lief es einfach zu doof für ihn bei der WM in Rom."

Dort hatte Biedermann im Vorjahr Phelps über 200m Freistil mit Weltrekord eine empfindliche Niederlage zugefügt.

Nicht immer einfach ist das Verhältnis zwischen Biedermann und seinem Heimtrainer Frank Embacher. "Wenn wir uns was in den Kopf gesetzt haben und sind genau unterschiedlicher Meinung, dann kracht's. Dann reden wir mal einen Tag nicht miteinander", erklärte Biedermann: "Und dann ist das aber auch wieder gut."

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