Donnerstag, 27.05.2010

Schwimmen

Dutzende Schwimm-Trainer in den USA gesperrt

Der Schwimm-Verband der USA hat eine Liste mit 46 lebenslang gesperrten Trainern veröffentlicht. Den Betreuern werden sexuelle Belästigung, Dopingvergehen und Betrug vorgeworfen.

Dutzende US-Schwimmtrainer wurden gesperrt
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Dutzende US-Schwimmtrainer wurden gesperrt

Dutzende Schwimm-Trainer sind in den USA wegen sexueller Belästigung, Dopingvergehen oder Betrug mit lebenslangen Sperren bestraft worden. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des nationalen Schwimm-Verbandes, nachdem US-Medien Anfang des Jahres von Missbrauchsvorfällen berichtet hatten.

Der Verband veröffentlichte eine Liste von insgesamt 46 Betreuern, die entweder für den Rest ihres Lebens gesperrt wurden oder bereits vorher ihre Mitgliedschaft abgelegt hatten. Darunter befindet sich auch Everett Uchiyama, der 2006 als nationaler Teamdirektor zurückgetreten war. 36 der Gesperrten wird sexuelle Belästigung "oder ein anderes unangemessenes sexuell orientiertes Verhalten" vorgeworfen.

Maßnahmenpaket zum besseren Schutz

Ursprünglich hatte sich der Schwimm-Verband geweigert, die Namen der vermutlichen Täter preiszugeben. Nachdem dies jedoch in der Öffentlichkeit auf viel Kritik gestoßen war, wurde die Liste erstellt. Zudem verabschiedete der Verband ein Maßnahmenpaket zum besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexuellem Missbrauch. Eine Athleten-Schutzkommission bestehend aus internen und externen Experten wurde ebenso eingerichtet wie ein Sorgentelefon.

"Die Eltern erwarten von uns, alles zu unternehmen, damit ihre Kinder vor Individuen geschützt sind, die ihnen Schaden zufügen wollen. Wir nehmen dieses Vertrauen, dass sie in unsere Institution setzen, sehr ernst", sagte Verbands-Generaldirektor Chuck Wielgus.

In den USA sind mehr als 300.000 Menschen im nationalen Schwimm-Verband organisiert. Nach den acht Goldmedaillen von Ausnahmekönner Michael Phelps bei den Olympischen Spielen in Peking war die Popularität des Sports enorm gestiegen.

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