Fünf Fragen zur Rugby Championship

Alles auf schwarz!

Von Jannik Schneider
Samstag, 20.08.2016 | 08:00 Uhr
Neuseeland ist 2016 klarer Favorit und will sich den Titel zurückholen
Advertisement
If Stockholm Open Men Single
ATP Stockholm: Viertelfinale
European Open Men Single
ATP Antwerpen: Viertelfinale
Kremlin Cup Women Single
WTA Moskau: Halbfinale
BGL Luxembourg Open Women Single
WTA Luxemburg: Halbfinale
Kremlin Cup Men Single
ATP Moskau: Viertelfinale
German Darts Masters
German Darts Masters: Tag 1
European Rugby Champions Cup
Scarlets -
Bath
NBA
Cavaliers @ Bucks
Kremlin Cup Women Single
WTA Moskau: Finale
If Stockholm Open Men Single
ATP Stockholm: Halbfinale
European Open Men Single
ATP Antwerpen: Halbfinale
German Darts Masters
German Darts Masters: Tag 2 -
Session 1
Kremlin Cup Men Single
ATP Moskau: Halbfinale
BGL Luxembourg Open Women Single
WTA Luxemburg: Finale
German Darts Masters
German Darts Masters: Tag 2 -
Session 2
European Rugby Champions Cup
Saracens -
Ospreys
European Challenge Cup
Stade Francais -
London Irish
NBA
Warriors @ Grizzlies
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Tag 1
BSL
Fenerbahce -
Gaziantep
If Stockholm Open Men Single
ATP Stockholm: Finale
Kremlin Cup Men Single
ATP Moskau: Finale
European Open Men Single
ATP Antwerpen: Finale
ACB
Real Madrid -
Malaga
NBA
Hawks @ Nets
NHL
Canucks @ Red Wings
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Tag 2
NBA
Warriors @ Mavericks
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Tag 3
Basketball Champions League
Ludwigsburg -
Neptunas
Basketball Champions League
Bonn -
Nymburk
NHL
Oilers @ Penguins
NBA
Knicks @ Celtics
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Tag 4
Basketball Champions League
Olimpija -
Bayreuth
Basketball Champions League
Oldenburg -
Karsiyaka
NBA
Pacers @ Thunder
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Tag 5
European Championship
European Darts Championship: Tag 1
NBA
Celtics @ Bucks
NHL
Stars @ Oilers
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Viertelfinale
European Championship
European Darts Championship: Tag 2 -
Session 1
European Championship
European Darts Championship: Tag 2 -
Session 2
Pro14
Connacht -
Munster
Premiership
Sale -
Exeter
NBA
Thunder @ Timberwolves
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Halbfinale
European Championship
European Darts Championship: Tag 3
NBA
Cavaliers @ Pelicans
WTA Championship Women Single
WTA Finale Singapur: Finale
European Championship
European Darts Championship: Tag 4 -
Session 1
BSL
Galatasaray -
Fenerbahce
Premiership
Bath – Gloucester
ACB
Valencia -
Gran Canaria
European Championship
European Darts Championship: Tag 4 -
Session 2
NBA
Spurs @ Pacers
NHL
Ducks @ Hurricanes
NHL
Bruins @ Blue Jackets
NBA
Spurs @ Celtics
Basketball Champions League
Aris -
Bonn
Champions Hockey League
Mannheim -
Brynäs
Champions Hockey League
Bern -
München

The Rugby Championship hält ab Samstag sechs Wochen lang nicht nur Fans, die es mit den All Blacks, den Wallabies, den Springboks oder den Pumas halten, in Atem. Die ganze (Rugby)-Welt schaut auf das prestigeträchtige Turnier der Südhemisphäre. SPOX hat den Wettbewerb beleuchtet und klärt die fünf wichtigsten Fragen.

Was ist die "Rugby Championship"?

Anders als im Norden (Six Nations) gab es in der Südhemisphäre im 20. Jahrhundert lange kein renommiertes Rugby-Turnier. Die betroffenen Nationalmannschaften testeten ihr Können lediglich bei Länderspielen oder trafen im Verlauf von Weltmeisterschaften aufeinander. Australien und Neuseeland richteten zusätzlich untereinander den Bledisloe Cup aus.

Erst während der Weltmeisterschaft 1995 gründeten die Verbände Australiens, Neuseelands und Südafrikas das Konsortium SANZAR und richteten ab 1996 jährlich ein Drei-Nationen-Turnier aus.

Der neue Wettbewerb erlangte rasch große Beliebtheit. Das Konsortium nahm auch deswegen in den ersten zehn Jahren bereits eine halbe Milliarde Euro mit Werbeverträgen ein.

2012 wurde Argentinien in das Konsortium aufgenommen, der Wettbewerb erhielt den heutigen Namen "The Rugby Championship". Seitdem darf jede Nation der Südhemisphäre teilnehmen, die in der ersten Stärkeklasse des Weltverbandes World Rugby eingeteilt ist.

Welche Nationen nehmen teil?

Bis 2011 die Rugby-Großmächte Neuseeland, Australien und Südafrika - seit 2012 zusätzlich noch Argentinien.

Die "All Blacks" aus Neuseeland haben nach dem Tittel-Hattrick (2012-14) noch eine Rechnung mit Vorjahressieger Australien offen. Head Coach Michael Cheika schickt das Team ohne große Überraschungen ins Rennen. Nicht mit an Bord sind verletzungsbedingt Nehe Milner-Skudder sowie Charlie Ngatai. Kapitän ist weiterhin Kieran Read.

Die "Wallabies" aus Down Under sind Titelverteidiger und blieben vergangenes Jahr sogar ungeschlagen. Dennoch haben sie mit dem verlorenen WM-Finale 2015 gegen Neuseeland (17-34) eine mindestens genauso große Enttäuschung einstecken müssen. Flanker Michael Hooper gab unlängst zu Protokoll, das WM-Finale seitdem nicht einmal gesehen zu haben. "Das stinkt mir noch gewaltig. Bis dahin verlief meine Karriere einwandfrei", wird er auf rugby.com.au zitiert.

Bereits beim Eröffnungsspiel erhalten Hooper und Kollegen die Chance auf Wiedergutmachung. Am Samstag treffen sie vor heimischer Kulisse auf den amtierenden Weltmeister. Das Match ist gleichzeitig der Auftakt des Bledisloe Cups, den Australien und Neuseeland innerhalb der "Rugby Championship" unter sich ausfechten.

2015 bekam Südafrika kein Fuß auf den Rasen und wurde Letzter, bei der diesjährigen Auflage will es der zweifache Weltmeister naturgemäß besser machen. Verzichten müssen die "Springboks" Südafrika dabei allerdings auf Duane Vermeulen, der sich während eines Matches seines französischen Klubs Toulon am Knie verletzte. Während Coach Allister Coetzee in diesem Fall auf eine Nachnominierung verzichtete, rückte für den am Knöchel verletzten Trevor Nyakane Lourens Adriaanse nach. Nyakane fehlt in jedem Fall die ersten zwei Matches. Erfahrenere Akteure wie Jannie du Plessis, Lizo Gqoboka und Coenie Oosthuizen stehen wegen Verletzungen nicht zur Verfügung. Südafrika trifft ebenfalls am Samstag (16.05 Uhr) zunächst auf Argentinien.

Es ist bereits das fünfte Turnier, bei dem die Südamerikaner von Trainer Daniel Hourcade betreut werden. Fehlen werden bekannte Namen wie Matias Moroni, der die Pumas im olympischen Turnier vertrat sowie der verletzte Jeronimo de la Fuente.

Juan Martin Hernandez und Matias Orlando sind damit die einzig verbliebenen Center im Team, das von Kapitän Augustin Creevy ins Feld geführt werden.

Seite 1: Was ist die Rugby Championship und wer nimmt daran teil?

Seite 2: Wer ist Favorit, wer sind die Stars und welcher Modus wird gespielt?

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung