Radsport

Tour de France: Fokus auf Anti-Doping-Kampf

SID
Andre Cardoso (r.) wurde am vergangenen Dienstag positiv auf EPO getestet

Die Deutsche Anti-Doping-Agentur (NADA) hat einen Tag vor dem Start der 104. Tour de France eine Kooperation mit dem Radsportweltverband UCI und dessen unabhängiger Anti-Doping-Kommission CADF vereinbart. Im Rahmen der Initiative "Give everything, take nothing" ("Gib' alles, nimm' nichts") soll die Aufmerksamkeit für den Anti-Doping-Kampf erhöht werden.

"Wir sind hocherfreut, die Kooperation ist eine wichtige Komponente und dient dem Schutz aller Athleten", sagte NADA-Chefin Andrea Gotzmann.

Darüber hinaus verkündigte die UCI die Fortführung der Zusammenarbeit mit der französischen Anti-Doping-Agentur AFLD während der Frankreich-Rundfahrt, die am Samstag in Düsseldorf beginnt. Ziel sei es, die Effizienz mit gezielten Kontrollen und über den Austausch der Daten im biologischen Pass der Fahrer zu maximieren. Alle 198 Radprofis seien vor dem Start einer Blutkontrolle unterzogen worden, genommene Proben würden zehn Jahre aufbewahrt.

Am vergangenen Dienstag war der Portugiese André Cardoso positiv auf EPO getestet und von seinem Team Trek-Segafredo umgehend suspendiert worden. Der 32-Jährige hätte bei der Großen Schleife an den Start gehen sollen.

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