Mittwoch, 17.07.2013

Einzelzeitfahren: Klöden und Martin abgeschlagen

Christopher Froome fängt Alberto Contador ab

Der Brite Christopher Froome hat das Einzel-Zeitfahren der 17. Etappe der 100. Tour de France gewonnen und den Gesamtsieg dicht vor Augen.

17. Etappe: Christopher Froome triumphiert dank des speziellen Profils und eines Radwechsels
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17. Etappe: Christopher Froome triumphiert dank des speziellen Profils und eines Radwechsels

Christopher Froome kann sich bei der 100. Tour de France nur noch selbst schlagen. Der britische Topfavorit setzte sich auch auf dem bergigen Zeitfahren des 17. Teilstücks vor seinem Herausforderer Alberto Contador (Saxo-Tinkoff) durch und baute durch seinen dritten Etappensieg den Vorsprung auf den Spanier vor der Königsetappe am Donnerstag nach Alpe d'Huez auf 4:34 Minuten aus. Weltmeister Tony Martin blieb wie erwartet ohne Chance, sammelte aber wichtige Erkenntnisse für die geplante Umschulung zum Rundfahrer.

Trend

Wer gewinnt die Tour de France 2013?

Christopher Froome (SKY)
Alberto Contador (STB)
Cadel Evans (BMC)
Joaquim Rodriguez (KAT)
Tejay Van Garderen (BMC)
Nairo Quintana (MOV)
ein anderer Fahrer

"Hier der Schnellste zu sein, ist Wahnsinn. Damit habe ich nicht gerechnet. Ich bin sehr glücklich", sagte Froome. Als Träger des Gelben Trikots war der 28-Jährige um 16.33 Uhr als letzter von 179 Startern auf die 32 km zwischen Embrun und Chorges gegangen und legte von Beginn an ein hohes Tempo vor. Bei der ersten Zeitmessung nach 6,5 km war lediglich Contador zwei Sekunden schneller als der Sky-Kapitän.

Contador vorbei am Mollema

Contador, der sich im Klassement vorbei am enttäuschenden Niederländer Bauke Mollema (Belkin) auf den zweiten Platz schob, zeigte hohen Einsatz und auch große Risikobereitschaft auf den Abfahrten der beiden Bergwertungen. "Besonders die erste Abfahrt war sehr gefährlich und sehr technisch", sagte Froome. Contador baute dadurch seinen Vorsprung auf den Gesamtführenden zwischenzeitlich auf 20 Sekunden aus.

Doch als Froome wie die meisten Fahrer vor der finalen Abfahrt vom Straßenrad auf seine Zeitfahr-Maschine gewechselt hatte, schmolz Contadors Führung dahin. "Ich denke, das war ein gutes Zeitfahren für mich. Ich kann nur sagen, dass Froome der Beste war", sagte Contador.

Weniger als befürchtet beeinträchtigte die Top-Fahrer ein Regenschauer, der etwa 90 Minuten vor Froomes Start am zweiten Anstieg des Tages eingesetzt hatte. Die Strecke rund um die Côte de Réallon war zunächst sehr rutschig und bremste viele Fahrer aus. Als sich die Favoriten um den Vorjahreszweiten Froome auf den Weg machten, war die Straße aber wieder weitgehend trocken.

Tour de France 2013: Bilder der dritten Woche
21. Etappe: Der letzte Tag der 100. Tour. Gewaltige Kulisse: Der Arc de Triomphe im Sonnenuntergang
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Noch bevor die Sonne unterging, durchquerte das Peloton das schöne Paris - samt Louvre
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Ein Gläschen Sekt vielleicht? Chris Froome war schon vor der Zielankunft auf der Champs Elysees gut gelaunt
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Ein Gläschen Sekt vielleicht? Chris Froome war schon vor der Zielankunft auf der Champs Elysees gut gelaunt
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Ebenso Peter Sagan. Der Gewinner des Grünen Trikots passte seine Bart- und Haartracht den Umständen an
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Die britischen Fans jubelten an den Straßen natürlich ihrem Helden zu. Nach Wiggins im letzten Jahr, ist Froome der zweite britische Tour-Sieger in Folge
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Die britischen Fans jubelten an den Straßen natürlich ihrem Helden zu. Nach Wiggins im letzten Jahr, ist Froome der zweite britische Tour-Sieger in Folge
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Im Massensprint setzt sich dann Marcel Kittel durch. Ein großer Tag für den jungen Sprinter...
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Im Massensprint setzt sich dann Marcel Kittel durch. Ein großer Tag für den jungen Sprinter...
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...und ein großer Tag für Christopher Froome, dem Gewinner der 100. Tour de France
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...und ein großer Tag für Christopher Froome, dem Gewinner der 100. Tour de France
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20. Etappe: Vorletztes Teilstück, abschließende Bergankunft - die Jubiläums-Tour neigt sich dem Ende zu
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20. Etappe: Vorletztes Teilstück, abschließende Bergankunft - die Jubiläums-Tour neigt sich dem Ende zu
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Und die Fans präsentierten sich nochmals von ihrer besten Seite: Mit diesen Fahrrädern würde man wohl nie in Paris ankommen
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Und die Fans präsentierten sich nochmals von ihrer besten Seite: Mit diesen Fahrrädern würde man wohl nie in Paris ankommen
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Auch die dänischen Supporter ließen sich etwas einfallen: So ist nicht zu übersehen, wen sie unterstützen
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Jens Voigt kühlt sich ab: Der Oldie versuchte sich mal wieder als Ausreißer, sein Soloritt wurde jedoch auf den letzten Kilometern beendet
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Jens Voigt kühlt sich ab: Der Oldie versuchte sich mal wieder als Ausreißer, sein Soloritt wurde jedoch auf den letzten Kilometern beendet
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Unter anderem von Chris Froome: Der Gesamtführende verpasste zwar den Etappensieg, steht jedoch unmittelbar vor den Krönung
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Unter anderem von Chris Froome: Der Gesamtführende verpasste zwar den Etappensieg, steht jedoch unmittelbar vor den Krönung
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Der große Gewinner des Tages: Nairo Quintana. Der Kolumbianer schnappte sich Etappe, Bergtrikot und Platz zwei - Gratulation!
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Der große Gewinner des Tages: Nairo Quintana. Der Kolumbianer schnappte sich Etappe, Bergtrikot und Platz zwei - Gratulation!
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19. Etappe: Wie immer hat die Tour malerische Aussichten zu bieten - auch auf den 204,5 Kilometern nach Le Grand Bornand
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19. Etappe: Wie immer hat die Tour malerische Aussichten zu bieten - auch auf den 204,5 Kilometern nach Le Grand Bornand
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Nach fünf Anstiegen warteten fünf Abfahrten: Besonders Chris Froome war darauf bedacht, möglichst wenig Risiko zu nehmen
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Nach fünf Anstiegen warteten fünf Abfahrten: Besonders Chris Froome war darauf bedacht, möglichst wenig Risiko zu nehmen
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Jack Bauer raste hingegen bei der steilen Abfahrt vom Col du Glandon in einen Stacheldrahtzaun. Gute Besserung!
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Jack Bauer raste hingegen bei der steilen Abfahrt vom Col du Glandon in einen Stacheldrahtzaun. Gute Besserung!
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Eine Rechtskurve wurde Arthur Vichot zum Verhängnis - schmerzhaft! Leider gehören solch Bilder zum Geschäft...
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Eine Rechtskurve wurde Arthur Vichot zum Verhängnis - schmerzhaft! Leider gehören solch Bilder zum Geschäft...
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Mehr zum Lachen hatte Rui Costa, der seine zweite Etappe gewann. Dahinter kam Andreas Klöden auf Platz zwei
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Mehr zum Lachen hatte Rui Costa, der seine zweite Etappe gewann. Dahinter kam Andreas Klöden auf Platz zwei
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18. Etappe: Ein Hauch Südafrika in Frankreich - Nelson Mandela wird 95 Jahre alt, und die Tour feiert mit ihm
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18. Etappe: Ein Hauch Südafrika in Frankreich - Nelson Mandela wird 95 Jahre alt, und die Tour feiert mit ihm
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Nach dem Start suchte eine Ausreißergruppe ihr Heil in der Flucht, die steilen Anstiege - Stichwort Alpe d'Huez - standen da noch bevor
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Nach dem Start suchte eine Ausreißergruppe ihr Heil in der Flucht, die steilen Anstiege - Stichwort Alpe d'Huez - standen da noch bevor
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Und wer durfte nicht fehlen? Richtig, Jens Voigt! Der deutsche Oldie wollte mal wieder die Grenzen seiner Belastbarkeit austesten...
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Und wer durfte nicht fehlen? Richtig, Jens Voigt! Der deutsche Oldie wollte mal wieder die Grenzen seiner Belastbarkeit austesten...
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Am Ende jubelte allerdings zum ersten Mal in diesem Jahr ein Franzose. Christophe Riblon gewann im Tour-Mekka
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Am Ende jubelte allerdings zum ersten Mal in diesem Jahr ein Franzose. Christophe Riblon gewann im Tour-Mekka
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Chris Froome musste zwar zwischenzeitlich zittern und war mit einem Hungerast sichtlich angeschlagen, rettete sich aber dank Richie Porte ins Ziel
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Chris Froome musste zwar zwischenzeitlich zittern und war mit einem Hungerast sichtlich angeschlagen, rettete sich aber dank Richie Porte ins Ziel
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17. Etappe: Die Tour de France geht in die entscheidende Woche. 30 km/h? Nicht mit Chris Froome! Der Brite schnappt sich den Sieg im Einzelzeitfahren
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17. Etappe: Die Tour de France geht in die entscheidende Woche. 30 km/h? Nicht mit Chris Froome! Der Brite schnappt sich den Sieg im Einzelzeitfahren
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Alberto Contador hatte um neun Sekunden das Nachsehen. Im Gegensatz zu Froome wechselte er am Ende des Anstiegs nicht auf die Zeitfahrmaschine
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Alberto Contador hatte um neun Sekunden das Nachsehen. Im Gegensatz zu Froome wechselte er am Ende des Anstiegs nicht auf die Zeitfahrmaschine
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In der Gesamtwertung sieht es für Froome nun am Tag vor Alpe-D'Huez richtig gut aus, denn der bisher Zweitplatzierte...
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In der Gesamtwertung sieht es für Froome nun am Tag vor Alpe-D'Huez richtig gut aus, denn der bisher Zweitplatzierte...
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... Bauke Mollema verlor furchtbar viel Zeit und wurde nur Elfter. Der Niederländer fiel hinter Contador und Roman Kreuziger zurück
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... Bauke Mollema verlor furchtbar viel Zeit und wurde nur Elfter. Der Niederländer fiel hinter Contador und Roman Kreuziger zurück
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Ganz bitter für die Franzosen: Ihr Bestplatzierter, Jean-Christophe Peraud, versteuerte sich in der letzten engen Kurve und stürzte schwer. Tour-Aus wegen Schulterverletzung!
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Ganz bitter für die Franzosen: Ihr Bestplatzierter, Jean-Christophe Peraud, versteuerte sich in der letzten engen Kurve und stürzte schwer. Tour-Aus wegen Schulterverletzung!
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Die 16. Etappe führte von Vaison-la-Romaine in die Alpen bis rauf nach Gap
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Die 16. Etappe führte von Vaison-la-Romaine in die Alpen bis rauf nach Gap
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An den Anstiegen in gewohnter Bestform: die verrückten Tour-Fans
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An den Anstiegen in gewohnter Bestform: die verrückten Tour-Fans
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Den Sieg in Gap schnappte sich der Portugiese Rui Costa, der kurz vor der Bergankunft der zweiten Kategorie aus einer größeren Ausreißergruppe wegsprang
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Den Sieg in Gap schnappte sich der Portugiese Rui Costa, der kurz vor der Bergankunft der zweiten Kategorie aus einer größeren Ausreißergruppe wegsprang
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Lange Zeit ganz vorn dabei und am Ende Fünfter: Andreas Klöden (l.)
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Lange Zeit ganz vorn dabei und am Ende Fünfter: Andreas Klöden (l.)
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Auch Chris Froome und Alberto Contador waren in der Ausreißergruppe, ehe der Spanier stürzte und sich der Leader verbremste - gemeinsam hetzten sie der Spitze hinterher
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Auch Chris Froome und Alberto Contador waren in der Ausreißergruppe, ehe der Spanier stürzte und sich der Leader verbremste - gemeinsam hetzten sie der Spitze hinterher
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Martin: "Bin nicht enttäuscht"

Tony Martin griff derweil wie erwartet nicht in den Kampf um den Tagessieg ein. Dem 28-Jährigen, der auf der elften Etappe das flache Rennen gegen die Uhr vor Froome für sich entschieden hatte, kam der schwere Kurs nicht entgegen. "Das ist ein Zeitfahren, das mir nicht gelegen hat. Das wusste ich schon vorher. Es waren zwei sehr schwere und unrhythmische Berge. Ich bin nicht enttäuscht über die Leistung", sagte Martin, der das Rennen noch unter guten Wetterbedingungen bestritten hatte und in 54:39 Minuten auf dem 27. Rang landete. Bester Deutscher war Andreas Klöden auf Platz 21.

In Absprache mit seinen Trainern und Betreuern hatte sich Martin wie die meisten Fahrer dazu entschieden, das Rennen mit einem Straßenrad zu starten. Erst rund zehn Kilometer vor dem Ziel wechselte der gebürtige Cottbuser sein Gefährt. "Wir hatten Berechnungen angestellt, dass man die Zeit, die man durch den Radwechsel verliert, mit dem Zeitfahrrad aufholt", sagte Martin.

Doch wurde die Maßnahme nicht nur aus renntaktischen Gründen getroffen. Auch in Hinblick auf seinen Plan, sich zum Rundfahrer zu entwickeln, sammelte Martin wichtige Erfahrungen. "Das war eine kleine Standortbestimmung für mich, wo ich aktuell am Berg stehe und was ich noch tun muss, um ganz vorne mitspielen zu können", erklärte Martin. Dass er langsamer war als schwächer eingestufte Fahrer, überraschte aber doch etwas.

Bester Franzose Peraud gibt auf

Die Pechsträhne der Franzosen setzte sich indes fort. Die Grande Nation wartet noch immer auf den ersten Etappensieg und nun musste zudem der bislang bestklassierte einheimische Radprofi Jean-Christophe Peraud nach einem Sturz aufgeben. Der 36-Jährige kam in der letzten engen Kurve des Zeitfahrens zu Fall und verletzte sich an der Schulter.

Am Donnerstag steht auf dem Weg ins legendäre Alpe d'Huez die Königsetappe auf dem Programm. Auf der 168,5 km langen 18. Etappe mit Start in Gap muss sich das Peloton dabei gleich zweimal die 21 Kehren hinauf zum Skiressort quälen - und dazwischen die halsbrecherische und umstrittene Abfahrt vom 1999 m hohen Col de Sarenne meistern.

Tour de France: Die Gesamtwertung


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Der Brite Christopher Froome hat das Einzel-Zeitfahren der 17. Etappe der 100. Tour de France gewonnen und den Gesamtsieg dicht vor Augen. Alberto Contador hatte das Nachsehen.

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