Montag, 09.07.2012

Entscheidung erst nach Ruhetag

Nach Zeitfahren: Martin lässt Tour-Ausstieg offen

Tony Martin will erst am Dienstag über einen möglichen Ausstieg aus der Tour de France entscheiden. Der Zeitfahrweltmeister laboriert nach einem Sturz an einem Kahnbeinbruch.

Tony Martin stürzte zu Beginn der Tour und brach sich das Kahnbein
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Tony Martin stürzte zu Beginn der Tour und brach sich das Kahnbein

"Ich werde sicherlich den Ruhetag noch mit der Mannschaft verbringen. Dann werden wir mit dem Arzt entscheiden, ob und wie es weitergeht", sagte der Weltmeister nach dem Zeitfahren in Besancon.

Womöglich wird Martin eine erneute Röntgenaufnahme machen lassen, um den Heilungsverlauf seines Kahnbeinbruchs zu überprüfen.

Im 41,5 Kilometer langen Zeitfahren von Arc-et-Senans nach Besancon bereitete das Handgelenk trotz der Schmerzen die geringeren Probleme. Bereits nach fünf Kilometern platzte Martin wie schon im Prolog in Lüttich der Hinterreifen.

Erklärung für Sturz

"Das Hinterrad ist ins Schlingern geraten. Zum Glück war es fast auf der Geraden, sodass ich es abfangen konnte", sagte Martin. "Es bringt einen massiv aus dem Rhythmus, und der Zeitverlust ist natürlich auch enorm."

Sollte Martin die Tour fortsetzen, wäre er seiner Mannschaft kaum eine Hilfe. In den Anstiegen kann er zwar aus dem Sattel gehen, den Lenker aber nicht fest greifen.

"Die Angst besteht natürlich, dass man muskulär etwas im Rücken oder beim Ablauf des Trittes kaputt macht, sodass es vielleicht eine Gefahr für Olympia werden könnte", sagte Martin und deutete damit an, die Tour bereits vor dem Ziel in Paris zu verlassen.

Radsport: Die Termine 2012

Tour de France 2012: Die erste Woche in Bildern
Die Tour begann dieses Jahr in Lüttich. Tony Martin war einer der Favoriten auf den Sieg im Prolog. Aber er stürzte...
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...und machte so den Weg frei für Prolog-Maschine Fabian Cancellara. Der übernahm Gelb und gab es so schnell nicht mehr her
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Die erste Woche stand im Zeichen der Sprinter. Peter Sagan dominierte das Feld - da bleibt auch Zeit für den Forrest-Gump-Jubel
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Aber auch André Greipel schlug zu und fuhr zwei Tagessiege heraus - einen mehr als Mark Cavendish (l.)
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Aber Peter Sagan war einfach überragend. Drei Etappensiege - da blieb den arrivierten Sprintern nur das Nachsehen. Hulk angry!
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Die stärkste Mannschaft war ganz klar Sky. Mit Tourfavorit Bradley Wiggins (r.) und seinen Koteletten dominierten sie das Feld
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Titelverteidiger Cadel Evans (r.) ließ sich von Wiggins aber nicht abschütteln. Zehn Sekunden trennten die beiden nach sieben Etappen
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Leider gab es wieder einige brutale Stürze. 17 Fahrer mussten bereits in Woche eins aufgeben, manche verletzten sich schwer
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Auf der siebten Etappe gab es die erste Bergankunft. Bradley Wiggins fuhr ganz vorne mit und luchste Cancellara das Maillot Jaune ab
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