Wiggins gewinnt Zeitfahren, Evans ohne Chance

Von SPOX
Montag, 09.07.2012 | 17:48 Uhr
War auf seiner Zeitfahrmaschine unschlagbar: Bradley Wiggins
© spox
Advertisement
NBA
Live
Celtics @ Bucks (Spiel 6)
Hungarian Open Men Single
ATP Budapest: Viertelfinale
Istanbul Cup Women Single
WTA Istanbul: Viertelfinale
Porsche Tennis Grand Prix Women Single
WTA Stuttgart: Viertelfinale
Premiership
Leicester -
Newcastle
NHL
Jets @ Predators (Spiel1)
World Rugby Sevens Series
Singapur: Tag 1
BSL
Besiktas -
Karsiyaka
Istanbul Cup Women Single
WTA Istanbul: Halbfinale
Hungarian Open Men Single
ATP Budapest: Halbfinale
Porsche Tennis Grand Prix Women Single
WTA Stuttgart: Halbfinale
Pro14
Edinburgh -
Glasgow
NHL
Bruins @ Lightning (Spiel1)
HBO Boxing
Daniel Jacobs -
Maciej Sulecki
World Rugby Sevens Series
Singapur: Tag 2
Liga ACB
Saski Baskonia -
Murcia
Porsche Tennis Grand Prix Women Single
WTA Stuttgart: Finale
Hungarian Open Men Single
ATP Budapest: Finale
Premiership
London Irish -
Saracens
Istanbul Cup Women Single
WTA Istanbul: Finale
Liga ACB
Estudiantes -
Real Madrid
BMW Open Men Single
ATP München: Tag 2
BMW Open Men Single
ATP München: Tag 3
ECM Prague Open Women Single
WTA Prag: Tag 3
ECM Prague Open Women Single
WTA Prag: Viertelfinale
BMW Open Men Single
ATP München: Tag 4
Grand Prix de SAR La Princesse Lalla Meryem Women Single
WTA Rabat: Viertelfinale
Premier League Darts
Premier League: Birmingham
ECM Prague Open Women Single
WTA Prag: Halbfinale
BMW Open Men Single
ATP München: Viertelfinale
Istanbul Open Men Single
ATP Istanbul: Viertelfinale
Grand Prix de SAR La Princesse Lalla Meryem Women Single
WTA Rabat: Halbfinale
World Championship
Russland -
Frankreich
World Championship
USA -
Kanada
Basketball Champions League
Ludwigsburg -
Monaco (Halbfinale)
World Championship
Schweden -
Weißrussland
World Championship
Deutschland -
Dänemark
Basketball Champions League
AEK Athen -
Murcia (Halbfinale)
Mutua Madrid Open Women Single
WTA Madrid: Tag 1
ECM Prague Open Women Single
WTA Prag: Finale
World Championship
Schweiz -
Österreich
World Championship
Norwegen -
Lettland
Grand Prix de SAR La Princesse Lalla Meryem Women Single
WTA Rabat: Finale
Istanbul Open Men Single
ATP Istanbul: Halbfinale
World Championship
Frankreich -
Weißrussland
World Championship
Finnland -
Südkorea
Premiership
Harlequins -
Exeter
Premiership
Saracens -
Gloucester
World Championship
Tschechien -
Slowakei
World Championship
Dänemark -
USA
Mutua Madrid Open Women Single
WTA Madrid: Tag 2
World Championship
Österreich -
Russland
World Championship
Südkorea -
Kanada
Liga ACB
Fuenlabrada -
Valencia
Istanbul Open Men Single
ATP Istanbul: Finale
World Championship
Schweden -
Tschechien
World Championship
Deutschland -
Norwegen
Liga ACB
Gran Canaria -
Malaga
World Championship
Slowakei -
Schweiz
World Championship
Lettland -
Finnland
Mutua Madrid Open Women Single
WTA Madrid: Tag 3
World Championship
Weißrussland -
Russland
World Championship
Deutschland -
USA
World Championship
Schweden -
Frankreich
World Championship
Kanada -
Dänemark
Mutua Madrid Open Women Single
WTA Madrid: Tag 4
World Championship
Österreich -
Slowakei
World Championship
Südkorea -
Lettland
World Championship
Tschechien -
Schweiz
World Championship
Finnland -
Norwegen
Mutua Madrid Open Women Single
WTA Madrid: Tag 5
World Championship
Schweiz -
Weißrussland
World Championship
Deutschland -
Südkorea
World Championship
Schweden -
Österreich
World Championship
Finnland -
Dänemark
Mutua Madrid Open Women Single
WTA Madrid: Viertelfinale -
Session 1
World Championship
Slowakei -
Frankreich
World Championship
USA -
Lettland
World Championship
Tschechien -
Russland
Mutua Madrid Open Women Single
WTA Madrid: Viertelfinale -
Session 2

Bradley Wiggins ist der neue Dominator der Tour de France. Der Brite gewinnt das 41,5 Kilometer lange Zeitfahren überlegen vor seinem Teamkollegen Christopher Froome und nimmt der Konkurrenz viel Zeit ab. Fabian Cancellara kann nicht mithalten, Tony Martin kämpft erneut mit einem Defekt.

Tony Martin klebt das Pech bei der 99. Tour de France weiter am Hinterrad, Bradley Wiggins fährt dagegen scheinbar unaufhaltsam dem ersten englischen Toursieg entgegen. Wie schon beim Prolog in Lüttich ließ auch im ersten großen Zeitfahren ein Plattfuß den Traum des deutschen Weltmeisters von einem Etappensieg frühzeitig platzen.

Martin musste sich in 53:40 Minuten mit dem zwölften Platz begnügen, stattdessen holte sich Wiggins auf dem neunten Teilstück über 41,5 Kilometern von Arc-et-Senans nach Besancon im Kampf gegen die Uhr in überlegener Manier den Tagessieg.

Der Bahn-Olympiasieger verwies in 51:24 Minuten seinen Sky-Teamkollegen Christopher Froome (0:35 Minuten zurück) und den viermaligen Weltmeister Fabian Cancellara (0:57) auf die Plätze zwei und drei. Vorjahressieger Cadel Evans, seinem wohl größten Rivalen im Kampf um den Toursieg, knöpfte Wiggins gar 1:43 Minuten ab.

"Warum habe ich so viel Pech?"

An derartige Zeiten ist bei Martin derzeit nicht zu denken, auch weil er weiter der große Pechvogel ist. Denn nach einer einwöchigen "Tour der Leiden" blieb ihm wieder die Belohnung versagt. Nach seinem Platten im Prolog hatte der 27-Jährige auf der ersten Etappe einen Kahnbeinbruch erlitten, sich aber trotzdem bis zum Zeitfahren durchgekämpft.

Schließlich sollte es die große Generalprobe vor dem olympischen Zeitfahren am 1. August sein. Doch bereits nach fünf Kilometer gab es für Martin die nächste Enttäuschung, als sein Hinterreifen platzte.

"Ich bin super enttäuscht. Ich frage mich, warum ich so viel Pech habe, immer wieder und wieder", sagte Martin nach seinem Malheur, das ihn viel Zeit gekostet hat: "Der Reifen ist wirklich explodiert, das Hinterrad ist ins Schlingern geraten. Zum Glück war es fast auf der Gerade, sodass ich es abfangen konnte. Aber es bringt einen massiv aus dem Rhythmus und der Zeitverlust ist natürlich auch enorm. Von daher war der Rest des Rennens ein harter Kampf für mich, mich da zu motivieren."

Entscheidung über Ausstieg noch nicht gefallen

Trotzdem zeigte Martin trotz aller Rückschläge eine gute Leistung. Bereits um 11:57 Uhr war der gebürtige Cottbuser auf die Strecke gegangen und hatte fortan stundenlang die Bestzeit gehalten. Erst der viermalige Weltmeister Cancellara toppte die Zeit fast drei Stunden später. "Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung. Ich habe das getan, was ich tun musste", sagte Cancellara. Für den Sieg sollte es aber nicht reichen, auch weil die Zeiten zum Ende hin schneller wurden.

Gut möglich, dass das Zeitfahren auch gleichzeitig die Abschiedsvorstellung von Martin bei der Tour war. "Bis jetzt war ich auf das Zeitfahren fokussiert. Ich werde sicherlich den Ruhetag noch mit der Mannschaft verbringen. Dann werden wir mit dem Arzt entscheiden, ob und wie es weitergeht. Aber im jetzigen Zustand bin ich keine Hilfe für die Mannschaft. In der jetzigen Situation ist es vielleicht schon besser, für Olympia auszusteigen", ergänzte Martin.

Das Zeitfahren im Re-Live

Wiggins baut Führung aus

Den Toursieg fest im Blick hat dagegen Wiggins, der den Vorsprung vor den ersten Alpenetappen in der Gesamtwertung auf komfortable 1:53 Minuten zum zweitplatzierten Evans ausbaute. Dritter ist 2:07 Minuten zurück Wiggins' Landsmann Froome.

"Wir hatten schon zwei harte Tage hinter uns, aber Zeitfahren ist meine Disziplin. Der Etappensieg ist für mich nur ein Bonus, den ich gerne mitnehme. Für mich geht es aber um das Gesamtklassement", sagte Wiggins

Ein starkes Zeitfahren lieferten auch Andreas Klöden und Altmeister Jens Voigt ab. Klöden fuhr in 53:33 Minuten auf Platz zehn, weitere 35 Sekunden dahinter landete auf Rang 16. Deutlich langsamer ließ es dagegen der deutsche Topsprinter Andre Greipel (59:50) angehen, der nach seinen Sturzverletzungen auf der sechsten Etappe den Ruhetag am Dienstag gut gebrauchen kann. Womöglich muss der Gewinner der vierten und fünften Etappe nach dem Ende der Saison noch an der Schulter operiert werden.

"Ich sollte in zwei, drei Tagen schmerzfrei sein, aber ich habe noch Spiel in der Schulter. Das sollte nicht sein. Ich bin schon dreimal an der Schulter operiert worden und werde womöglich um eine weitere OP nicht herumkommen", sagte Greipel. Der WM-Dritte war auf der sechsten Etappe zweimal gestürzt und hatte sich dabei die Schulter kurzzeitig ausgerenkt.

Am Mittwoch wird die Frankreich-Rundfahrt mit der ersten Alpenetappe über 194,5 Kilometer von Macon nach Bellegard-sur-Valserine fortgesetzt wird. Dabei sind auf dem zehnten Teilstück drei Bergwertungen zu bewältigen, darunter auch der 1501 Meter hohe Col du Grand Colombier - ein Berg der höchsten Kategorie.

Der Radsport-Kalender 2012

Werbung
Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung