Radsport

Armstrong setzt sich gegen Kritik zur Wehr

SID
Lance Armstrong wehrt sich gegen die Kritik über eine verspätete Dopingprobe
© Getty

Nach der Kritik wegen einer verspätet erfolgten Dopingprobe setzt sich Lance Armstrong nun zur Wehr: "Man kann einen Fahrer am Tag einer Bergetappe nicht um 6.00 Uhr wecken."

Radprofi Lance Armstrong hat sich gegen die Kritik an einem um fast eine Stunde verzögerten Dopingtest während der Tour de France zur Wehr gesetzt.

"Das ist lächerlich. Genug ist genug. Wir sind als Team schon lange zusammen und hatten nie einen positiven Test", sagte der siebenmalige Sieger der Tour de France.

Um 6.00 Uhr zur Dopingprobe

Vier Fahrern des Astana-Teams, unter ihnen Armstrong, waren am vergangenen Samstag um 6.00 Uhr morgens vor der Bergetappe nach St. Girons zum Dopingtest gebeten worden.

Angeblich haben die Profis die Kontrolleure 55 Minuten lang warten lassen. Ein Astana-Mitarbeiter soll den Tester sogar noch zu einer Tasse Kaffee eingeladen haben

Astana-Team von Kontrolleuren bevorzugt behandelt

Pierre Bordry, Präsident der französischen Anti-Doping-Agentur ALFD, hatte daraufhin behauptet, dass Armstrongs Astana-Team von den Kontrolleuren bevorzugt behandelt werde. Frankreichs Sportministerin Roselyne Bachelot pochte darauf, dass solch ein Vorfall nicht nochmal passiere.

Armstrong versteht die Aufregung jedoch überhaupt nicht. "Es gibt da auch einen menschlichen Aspekt. Das ist die Tour de France und da kann man einen Fahrer am Tag einer Bergetappe nicht um 6.00 Uhr wecken", sagte der Texaner.

Für den 37-Jährigen haben vor allem Bachelots Äußerungen einen rein politischen Hintergrund.

Armstrong: Psycho-Attacke statt Bergangriff

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