Radsport

Verletzter Froome peilt Tour-Start 2020 an

SID
Chris Froome will im kommenden Jahr wieder bei der Tour angreifen.

Der bei einem Trainingssturz im Juni schwer verletzte viermalige Tour-de-France-Sieger Chris Froome peilt einen Start bei der Frankreich-Rundfahrt 2020 im kommenden Sommer an. "Ich denke in der Reha von Woche zu Woche. Aber das übergeordnete Ziel ist der Start bei der Tour 2020. Ich will dort in einer ähnlichen oder noch besseren Position sein, als ich es in diesem Jahr war. Das treibt mich an", sagte Froome in einem Videointerview, das sein Ineos-Team in sozialen Medien veröffentlichte.

Froome hatte ursprünglich bei der kürzlich beendeten 106. Tour seinen fünften Gesamtsieg in Angriff nehmen wollen. Stattdessen siegte sein 22 Jahre alter kolumbianischer Teamkollege Egan Bernal. Zweiter wurde Ineos-Profi Geraint Thomas (Großbritannien), der Froome bei der Tour 2018 entthront hatte. Unklar ist, inwieweit sich die Tour-Ambitionen des Top-Trios miteinander vereinbaren lassen würden.

Froome war am Rande des Tour-Vorbereitungsrennens Criterium du Dauphine schwer gestürzt und hatte dabei mehrere Knochenbrüche erlitten. Zwischenzeitlich lag Froome auf der Intensivstation.

Froome erklärte, an den Unfall selbst keine genauen Erinnerungen zu haben. "Ich erinnere mich, wie ich auf dem Boden liege. Eine meine ersten Fragen war: Kann ich bei der Tour starten? Meine Teambetreuer haben mir schnell zu verstehen gegeben, dass ich mir das aus dem Kopf schlagen muss", sagte Froome: "Ich hatte unglaubliches Glück, nicht schwerer verletzt worden zu sein."

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