Vogel freut sich auf "geile" Heim-EM

SID
Mittwoch, 18.10.2017 | 14:51 Uhr
Vogel freut sich auf die Heim-EM in Berlin
© getty
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Kristina Vogel ist die deutsche Hoffnungsträgerin bei der Bahnrad-EM in Berlin und peilt drei Medaillen an. Vor dem Heim-Event ist die Vorfreude der Olympiasiegerin aber getrübt.

An Siege sind Kristina Vogel und Miriam Welte gewöhnt, doch selbst die umfangreiche Erfolgsvita des deutschen Bahnrad-Traumgespanns hat Lücken. Bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften jubelte das Erfolgsduo bereits über Gold, im kontinentalen Vergleich warten Vogel und Welte dagegen noch auf einen Sieg im Teamsprint.

Wenn am Donnerstag für Vogel und Welte der Startschuss bei der Heim-EM in Berlin fällt, soll dieser Makel endlich behoben werden.

"Wir starten gleich am ersten Tag gemeinsam. Sollte für Miriam und mich dabei die ersehnte EM-Goldmedaille herausspringen, wäre das sehr schön", sagte Vogel dem SID. Dreimal standen die 26 Jahre alte Erfurterin und ihre langjährige Weggefährtin aus Kaiserslautern dicht vor dem Sieg, dreimal reichte es im Finale nur zu Silber (2013 bis 2015).

Die Chancen im Duell mit den mitfavorisierten Teams aus Russland, Frankreich und den Niederlanden erhöhen soll der Heimvorteil im Velodrom an der Landsberger Allee, in dem die Fahrbahn im 250-Meter-Oval komplett ausgetauscht wurde. "Es ist natürlich richtig geil, dass wir endlich wieder ein so großes Event zu Hause haben", sagte Vogel, die den neuen Belag als "erschreckend schnell" bezeichnete.

BDR: Vier bis sieben Medaillen gefordert

Auf erschreckend schnelle Runden Vogels setzt der Bund Deutscher Radfahrer (BDR), der bei der viertägigen Veranstaltung "vier bis sieben Medaillen" (Sportdirektor Patrick Moster) anpeilt. Allein für drei davon könnte Olympiasiegerin Vogel sorgen, die beim ersten Härtetest der Saison auch im Sprint sowie im Keirin zu den Medaillenkandidatinnen zählt.

"Ich möchte drei Medaillen. Am Ende muss man schauen, wie die Farben verteilt sind. Es ist nicht mehr so leicht wie früher", sagte Vogel. Der Frauenradsport habe sich enorm entwickelt, das Leistungsvermögen der Rivalinnen schwer einzuschätzen.

Vogels Vorfreude auf die erste internationale Bahnrad-Meisterschaft in Berlin seit 1999 ist trotz der guten Aussichten aber getrübt. Vor rund zwei Monaten verlor Vogel im nach China abgewanderten Heimtrainer Tim Zühlke am Thüringer Olympiastützpunkt einen der Architekten ihres Erfolgs.

"Wir haben alle ganz lange getrauert, wir haben mit Tim sieben schöne Jahre gefeiert. Es hat uns hart getroffen", sagte Vogel, die den Abgang Zühlkes als Warnung für den deutschen Sport sieht. "Es macht einen sauer, wenn ein guter Trainer wegen Perspektivlosigkeit wechselt. Es sollte ein Weckruf sein", sagte Vogel, die nicht mit Kritik an der Spitzensportreform sparte: "Am Ende merke ich nur: überall kürzen, kürzen und kürzen wir. Es macht einen sauer, wenn man sieht, wie es in anderen Ländern laufen kann und welche Erfolge dort geholt werden. Das ist ein bisschen deprimierend."

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