Brite Thomas holt Gesamtsieg

SID
Sonntag, 13.03.2016 | 16:08 Uhr
Der Brite Geraint Thomas feierte bei Paris-Nizza den Gesamtsieg
© getty
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Trotz einer entschlossenen Attacke von Alberto Contador hat sich der Brite Geraint Thomas den Gesamtsieg bei der 74. Ausgabe von Paris-Nizza geholt.

Der Radprofi aus dem Team Sky rettete auf der letzten Etappe über 134 km rund um Nizza einen Vorsprung von vier Sekunden auf den zweimaligen Tour-de-France-Gewinner ins Ziel. Für Contador war Tagesrang zwei hinter dem Belgier Tim Wellens (Lotto-Soudal) zu wenig.

Der Spanier aus dem Team Tinkoff hatte am Col d'Èze, dem letzten Anstieg der Rundfahrt, angegriffen und sich zeitweise über 30 Sekunden von Thomas abgesetzt. Doch in der folgenden Abfahrt kam Thomas mithilfe seines kolumbianischen Helfers Sergio Henao wieder entscheidend näher an die Gruppe heran.

Auch die sechs Sekunden Zeitgutschrift, die Contador für seinen zweiten Platz erhielt, reichten nicht aus - für den Sieg hätte er vier Sekunden mehr an Bonus kassiert.

"Wetterverhältnisse waren echt Wahnsinn"

Für die deutschen Radprofis um die Top-Sprinter Marcel Kittel und André Greipel war die Woche in Frankreich nicht von Erfolg gekrönt. Kittel kam bei den drei Sprintgelegenheiten nicht wie erhofft zum Zug, was er auch auf das teils ungemütliche Wetter zurückführte. Die dritte Etappe war sogar wegen Schneefalls abgebrochen worden.

"Die Wetterverhältnisse waren echt Wahnsinn, und ich hatte so meine Probleme damit. Als Fahrertyp mit viel Muskulatur habe ich unter Kälte ziemlich zu leiden", schrieb der 27-Jährige auf seiner Homepage.

Greipel erreichte immerhin einen dritten Rang auf dem vierten Teilstück, hatte aber mit den Folgen eine Rippenverletzung zu kämpfen, die er sich durch einen Sturz bei der Algarve-Rundfahrt im Februar zugezogen hatte. Nach der fünften Etappe stieg Greipel deshalb auch aus. Seinen nächsten Einsatz plant der 33-Jährige für den kommenden Samstag, wenn bei Mailand-Sanremo der erste große Frühjahrsklassiker ansteht. Kittel ist dort nicht am Start.

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