Kittel: Keine Dopingkultur mehr

SID
Sonntag, 20.03.2016 | 11:22 Uhr
Marcel Kittel ist derzeit der beste deutsche Sprinter
© getty
Advertisement
NBA
Live
Lakers @ Thunder
NHL
Golden Knights @ Lightning
NBA
Timberwolves @ Rockets
European Challenge Cup
Gloucester -
Pau
NHL
Canadiens @ Capitals
NBA
Knicks @ Jazz
European Rugby Champions Cup
Clermont -
Ospreys
European Rugby Champions Cup
Treviso -
Bath
NHL
Stars @ Sabres
European Challenge Cup
Stade Francais -
Edinburgh
NBA
Thunder @ Cavaliers
NCAA Division I
Missouri @ Texas A&M
NHL
Flyers @ Capitals
Liga ACB
Andorra -
Barcelona
Liga ACB
Valencia -
Fuenlabrada
NBA
Knicks @ Lakers
NHL
Golden Knights @ Hurricanes
NCAA Division I
North Carolina @ Virginia Tech
NBA
Timberwolves @ Clippers
Basketball Champions League
Elan Chalon -
Ludwigsburg
Basketball Champions League
Estudiantes -
Bayreuth
NBA
Cavaliers @ Spurs
Basketball Champions League
Oldenburg -
AS Monaco
Basketball Champions League
Nanterre -
Bonn
NBA
Rockets @ Mavericks
NCAA Division I
Michigan @ Purdue
NHL
Capitals @ Panthers
NBA
Wizards @ Thunder
Unibet Masters
The Masters: Tag 1
NBA
76ers @ Spurs
Unibet Masters
The Masters: Tag 2
NBA
Thunder @ Pistons
Unibet Masters
The Masters: Tag 3 -
Session 1
BSL
Banvit -
Fenerbahce
Liga ACB
Estudiantes -
Saski Baskonia
Unibet Masters
The Masters: Tag 3 -
Session 2
NBA
Bucks @ Bulls
NCAA Division I
Kansas @ Kansas State
NBA
Celtics @ Nuggets
St. Petersburg Ladies Trophy Women Single
WTA St. Petersburg: Tag 2
Basketball Champions League
Juventus -
Oldenburg
Basketball Champions League
Besiktas -
Bonn
NBA
Nuggets @ Spurs
St. Petersburg Ladies Trophy Women Single
WTA St. Petersburg: Tag 3
Basketball Champions League
Gaziantep -
Ludwigsburg
Basketball Champions League
Bayreuth -
Venedig

Top-Sprinter Marcel Kittel hat den Eindruck, dass die "systematische Dopingkultur" aus dem Radsport verschwunden ist. "Ich glaube, dass die Mentalität, auch mit den jungen Sportlern, die jetzt nachkommen, eine andere ist. (...) Da hat ein Wechsel stattgefunden", sagte der Thüringer im Interview mit der FAS.

Der Radsport könne mittlerweile "an vielen Stellen sogar als Vorbild gelten".

Kritisch sieht der 27-Jährige gleichwohl, dass sich nach wie vor belastete und uneinsichtige Sportdirektoren wie bei Astana der Kasache Alexander Winokurow im Peloton bewegen. "Das ist ein Punkt, an dem es schwierig ist: Wenn einer noch im Radsport gehalten wird, auch wenn er keine Einsicht zeigt. Das finde ich äußerst problematisch", sagte Kittel.

Geständige frühere Profis würde der gebürtige Arnstädter, der seit Jahresbeginn auch im spanischen Girona lebt, allerdings nicht per sé ausschließen.

"Es hat sich was bewegt"

"Ich finde es glaubwürdiger, wenn jemand seine Fehler zugegeben hat, bestraft wurde, und dann aktiv - wirklich aktiv - an der Weiterentwicklung teilnimmt und auch glaubhaft rüberbringt, dass er jetzt in eine andere Richtung gehen will", sagte Kittel etwa in Bezug auf seinen dänischen Teamchef und Ex-Telekom-Fahrer Brian Holm bei Etixx-Quick Step.

Ähnliche Entwicklungen im Anti-Doping-Kampf wie im Radsport der letzten Jahre erhofft sich der achtmalige Tour-de-France-Etappensieger in allen Sportarten. "Jeder Sport kämpft mit diesen Problemen. Man muss überall den Finger draufhalten, wenn man merkt, da geht nichts vorwärts. Das war im Radsport lange so, aber dann hat er richtig Breitseite bekommen 2006, 2007, und dann hat sich etwas bewegt. Diese Prozesse sind schmerzhaft, aber sie bedeuten Fortschritt, diese Prozesse wünsche ich mir für alle Sportarten."

Alles zum Radsport

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung