Olympia im Kopf

Bahnrad-EM als Zwischenstation

SID
Dienstag, 13.10.2015 | 10:49 Uhr
Die Bahnrad-EM findet in der Schweiz statt
© getty
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Olympia im Kopf, die Europameisterschaften vor Augen: Wenn die deutschen Bahnradasse ab Mittwoch (14. bis 18. Oktober) um EM-Titel kämpfen, steht das große Ziel Rio 2016 im Vordergrund.

In Grenchen/Schweiz gehen die erfolgverwöhnten Sprinter nach einem gerade absolvierten Höhentrainingslager in den USA ohne großen Medaillendruck an den Start, während der Bahnvierer seinen Aufwärtstrend neuerlich bestätigen möchte.

"Wir wollen aus der EM mit einer Medaille rausgehen", sagte Bundestrainer Sven Meyer, der das Flaggschiff wieder konkurrenzfähig gemacht hat. Nach EM-Silber im Vorjahr und Platz vier bei der WM soll auf dem hochmodernen Holzoval, auf dem Ex-Profi Jens Voigt im September 2014 einen Stundenweltrekord fuhr, die deutsche Bestmarke (3:57,166 Minuten) fallen.

"Das Niveau ist schon sehr, sehr hoch", sagte Meyer, dessen Athleten zuletzt mit Topzeiten in der Einzelverfolgung überzeugten. Domenic Weinstein verbesserte sogar den deutschen Rekord auf 4:17,417 Minuten. Bis zur WM im März 2016 in London werden weitere Steigerungen anvisiert.

"EM ungünstig"

Zum Start des zweiten Teils der Olympia-Qualifikation ist bei den Teamsprintern der Konkurrenzkampf in vollem Gange. Bundestrainer Detlef Uibel erhofft sich einige Hinweise, sagt aber auch: "Für uns liegt die EM ungünstig. Unser Höhentrainingslager in Colorado war ausgerichtet auf den ersten Weltcup in Cali Ende Oktober. Wir versuchen jetzt aus dem Potenzial das Optimale herauszuholen."

Anfahrer wird diesmal Robert Förstemann anstelle von Rene Enders sein, der sich dann in den kommenden Weltcups beweisen darf. Auf den gebürtigen Greizer Förstemann folgen Max Niederlag und Maximilian Levy.

Welte mit Handicap

"Die Entscheidung ist in erster Linie darauf ausgerichtet, dass wir zur EM ein optimales Ergebnis erzielen", sagte Uibel, der bei den Frauen wie gewohnt auf die Teamsprint-Olympiasiegerinnen Kristina Vogel und Miriam Welte setzt. Die Pfälzerin Welte ist allerdings gehandicapt, weil sie sich vor wenigen Tagen heißen Tee über den rechten Fuß geschüttet hatte.

Im olympischen Mehrkampf Omnium wird Scratch-Weltmeister Lucas Liß den Bund Deutscher Radfahrer (BDR) vertreten. Zum Aufgebot gehört zudem Straßen-Profi Roger Kluge, der um seine dritte Olympia-Teilnahme kämpft. EM-Medaillen werden in 21 Disziplinen vergeben, im Vorjahr holte der BDR auf der zu Frankreich gehörenden Karibik-Insel Guadeloupe 13 Podestplätze.

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