Begleitet von riesigem Medieninteresse

Armstrong: Rückkehr nach Frankreich

SID
Donnerstag, 16.07.2015 | 10:00 Uhr
Die Rückkehr von Lance Armstrong nach Frankreich wird von einem großen Medieninteresse begleitet
© getty
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Ein riesiges Medieninteresse hat den gestürzten Radsport-Superstar Lance Armstrong bei seiner Rückkehr nach Frankreich begleitet. Der 43-Jährige nimmt am Donnerstag und Freitag an einem Charity-Rennen mit dem Namen "One Day Ahead" teil, das der frühere englische Fußballprofi Geoff Thomas zugunsten einer Leukämie-Stiftung ins Leben gerufen hat.

Die Sportler fahren dabei die Strecke der 102. Tour de France immer einen Tag vor dem Peloton ab.

Etwa 100 Journalisten, darunter gut 20 Kamerateams, empfingen den Texaner auf einem Supermarkt-Parkplatz in dem kleinen provinziellen Örtchen Le Vernet nahe Toulouse.

Es waren Umstände, die mit den Zeiten von Armstrongs sieben Tour-Titeln vergleichbar waren, die dem überführten Doper im Jahr 2012 aberkannt wurden. "Manche Dinge ändern sich nie", sagte er zu dem medialen Aufkommen.

Armstrong fährt mit Thomas und seinen Begleitern die 13. Tour-Etappe von Muret nach Rodez sowie die 14. Tour-Etappe von Rodez nach Mende ab.

"Willkommen zurück"

"Geoff hat etwas Großartiges ins Leben gerufen", sagte Armstrong, der nicht so ausgezehrt wie früher aussieht, aber recht gut trainiert wirkt.

Unterwegs betonte er in weiteren Interviews, dass ausschließlich die Unterstützung im Kampf gegen den Krebs sein Motiv zur Rückkehr nach Frankreich sei. "Ich fühle mich dem immer noch verbunden, das ist mir wichtig", sagte Armstrong, dessen einstiger sportlicher Aufstieg sich auch auf der Überwindung eine Krebserkrankung begründete. Er gründete die Stiftung Livestrong, aus der er ausgeschlossen wurde, als seine Lügen aufflogen.

Armstrong, der im Januar 2013 umfangreiches Doping während seiner Karriere eingeräumt hatte, muss sich in Frankreich teilweise harschen Reaktionen stellen.

Die Tageszeitung France Soir begrüßte ihn mit der derben Schlagzeile: "Willkommen zurück, Arschloch." Armstrong sagte, er verstehe, "dass es Vorbehalte gibt, die werden mich eine lange Zeit begleiten".

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