Samstag, 24.01.2015

Nach Dopingverdacht

Kreuziger besteht Lügendetektor-Test

Der unter Dopingverdacht stehende Roman Kreuziger (Tinkoff-Saxo) versucht weiter mit aller Macht, seinen Namen reinzuwaschen. Nachdem er Anfang Dezember bereits die Daten aus seinem biologischen Pass veröffentlicht hatte, gab der 28-Jährige nun bekannt, dass er einen unabhängig durchgeführten Lügendetektor-Test bestanden hat.

Roman Kreuziger wehrt sich gegen den Dopingverdacht
© getty
Roman Kreuziger wehrt sich gegen den Dopingverdacht

"Ich habe drei Schlüsselfragen beantwortet - und der Detektor hat bei allen bestätigt, dass ich die Wahrheit sage. Ich wiederhole: Ich bin kein Betrüger oder Lügner und habe nie gedopt", schrieb Kreuziger auf seiner Homepage. Die drei Fragen "Haben Sie jemals gedopt?", "Haben Sie jemals eine Bluttransfusion benutzt, um Ihre Leistung zu steigern?" und "Haben Sie jemals EPO benutzt?" beantwortete Kreuziger allesamt mit "Nein".

Durchgeführt wurde der Test in Prag laut Kreuziger von einem "unabhängigen Experten", der auch für britische Gerichte, militärische Organisationen und Regierungen weltweit arbeitet. Der Tscheche kündigte an, sich nun auf seine Anhörung vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS vorzubereiten.

Der Tour-Fünfte von 2013 war Anfang August 2014 vom Weltverband UCI wegen Unregelmäßigkeiten im Blutpass vorläufig suspendiert worden, nachdem er bereits aus dem gleichen Grund die Frankreich-Rundfahrt verpasst hatte. Ende September sprach ein Schiedsgericht seines Heimatlandes Kreuziger frei. Die UCI beschloss aber, den Fall vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS zu bringen.


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