Donnerstag, 11.12.2014

Tour-Sieger weist Doping-Vorwürfe zurück

Nibali erleichtert über Lizenz für Astana

Der italienische Tour-Sieger Vincenzo Nibali hat erleichtert auf die Erteilung der WorldTour-Lizenz für sein umstrittenes Astana-Team durch den Weltverband UCI reagiert. Medienberichte, dass er Verbindungen zu Skandalarzt Michele Ferrari pflege, wies Nibali aber entschieden zurück.

Durch die Lizenz für Astana kann Vincenzo Nibali seine Titelverteidigung bei der Tour planen
© getty
Durch die Lizenz für Astana kann Vincenzo Nibali seine Titelverteidigung bei der Tour planen

"Ich bin wütend. Ich akzeptiere alles, nur Verleumdungen nicht. Ich habe schon hundertmal erklärt, dass ich nicht weiß, wer Michele Ferrari ist", sagte der 30 Jahre alte Sizilianer dem "Corriere della Sera": "Ich habe mich nie von ihm betreuen lassen. Jetzt attackiert man auch meinen Trainer Paolo Slongo, um mich anzugreifen. Das ist eine Gemeinheit. Meine Vergangenheit und meine Geschichte sprechen für mich."

Nibali habe "einen Vertrag unterschrieben, der korrektes Verhalten erfordert". Er kündigte Klagen gegen Medien an, die ihn diffamieren würden. Mit pauschalen Vorwürfen versuchte er jedoch, sein umstrittenes Team zu verteidigen. "Ich denke nicht, dass unser Team das schlimmste ist, denn in anderen gibt es schlimmere Leute als hier", sagte der Italiener laut des spanischen Radsport-Internetportals "Biciciclismo" am Donnerstag im Trainingslager in Calpe an der Costa Blanca. Namen wollte Nibali nicht nennen.


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