Freitag, 19.12.2014

Erektionsstörung als Auslöser für positive Dopingprobe?

Santambrogio weist Schuld zurück

Der italienische Radprofi Mauro Santambrogio führt seinen erneuten positiven Dopingtest auf die Medikamenteneinnahme in Folge einer Erektionsstörung zurück. Das vermeldete das italienische Radsport-Onlineportal Tuttobici. Demnach habe der 30-Jährige erklärt, dass er seit Juli bei einem Urologen in Behandlung sei, der ihm die testosteronhaltigen Mittel Andriol und Aprosten verschrieben hab. Nach Santambrogios Angaben sei der Radsportweltverband UCI darüber informiert gewesen.

Mauro Santambrogio rechtfertigt seinen Doping-Befund mit Erektionsstörungen
© getty
Mauro Santambrogio rechtfertigt seinen Doping-Befund mit Erektionsstörungen

Bei Santambrogio, der nach einer gerade erst beendeten Dopingsperre in der kommenden Saison für das drittklassige Team Amore Vita fahren sollte, war in einer Probe vom 22. Oktober ein von der Norm abweichender Testosteronwert gemessen worden. Seine vorherige Strafe war verkürzt worden, weil er sich zur Zusammenarbeit mit der UCI bereiterklärt hatte.

Santambrogio war am Tag des Giro-Auftakts 2013 mit dem Blutdopingmittel Epo aufgefallen und anschließend für 18 Monate gesperrt worden. Santambrogio drohte in der Folge per Twitter mit seinem Selbstmord. Freunde sprachen ihm umgehend ihre Solidarität aus und bewegten ihn damit offenbar zum Umdenken. Jetzt steht er womöglich von einer lebenslangen Sperre.


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