Donnerstag, 30.01.2014

Antidoping-Staatsanwaltschaft

Di Luca verweigert Aussage

Der lebenslang gesperrte Radprofi und mehrfach überführte Doper Danilo di Luca wird nicht bei der Antidoping-Staatsanwaltschaft von Italiens Olympia-Komitee CONI aussagen.

Danilo di Luca ist zweimaliger Giro-Gewinner
© getty
Danilo di Luca ist zweimaliger Giro-Gewinner

Diese hatte ihn zu einer Befragung am Donnerstag geladen. Di Luca teilte in einem Schreiben an das CONI mit, dass er nicht zum Termin erscheinen werde. Das Olympia-Komitee erwägt jetzt weitere Schritte.

Di Luca hatte mit seinen Aussagen über Doping beim Giro für Aufsehen gesorgt. "Es ist unmöglich, ohne Doping unter die ersten Zehn des Giro d'Italia zu kommen. 90 Prozent der Teilnehmer nehmen meiner Ansicht nach verbotene Substanzen ein. Die Legalisierung des Dopings wäre die beste Lösung", sagte der 38-Jährige dem TV-Sender "Italia 1". Nach all den Skandalen der letzten Jahre finde der Missbrauch inzwischen unter größter Geheimhaltung statt.

Der Giro-Sieger von 2007 war 2013 vorzeitig aus dem Wettbewerb genommen worden, weil eine positive Epo-Probe vom 29. April bekannt geworden war. Zuvor war bei Di Luca während des Giro 2009 das Dopingmittel Cera nachgewiesen worden. Nach seinem Gesamtsieg 2007 wurde er zudem als Patient des mutmaßlichen Dopingarztes Carlo Santuccione mit einer Sperre belegt.


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