Freitag, 15.11.2013

Trotz Doping-Ermittlungen

BMC hält an Ballan fest

Das BMC-Racing-Team hält dem früheren Straßenrad-Weltmeister Alessandro Ballan trotz der vom Nationalen Olympischen Komitee Italiens (CONI) geforderten Sperre vorerst die Treue.

Das Nationale Olympische Komitee Italiens forderte eine Sperre für Alessandro Ballan
© getty
Das Nationale Olympische Komitee Italiens forderte eine Sperre für Alessandro Ballan

"Wir werden die Ermittlungen genau beobachten. Im Moment ist noch keine Entscheidung gefallen", teilte der US-Rennstall mit. Sämtliche Vorwürfe gegen den 34-Jährigen beträfen die Zeit beim Team Lampre (bis 2009), betonte BMC.

Am Donnerstag hatten die CONI-Ankläger eine zweijährige Sperre für den Italiener gefordert. Nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mantua soll Ballan in seiner Lampre-Zeit gegen das italienische Anti-Doping-Gesetz und damit auch gegen die Richtlinien der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) verstoßen haben.

Für Ballan könnte eine Sperre das Ende der Karriere bedeuten, die schon 2012 auf der Kippe stand. Kurz vor dem Jahreswechsel war der Weltmeister von 2008 im Training schwer gestürzt und hatte sich dabei zweimal das linke Bein sowie eine Rippe gebrochen, später mussten zudem Milz und Blinddarm entfernt werden.

Nach einer halbjährigen Pause feierte Ballan im Sommer sein Comeback, musste jedoch wegen anhaltender Unterleibs-Beschwerden erneut operiert werden.


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