Mittwoch, 30.10.2013

Giro-Sieger von 2012 war gedopt

Ryder Hesjedal legt Epo-Beichte ab

Der kanadische Radprofi Ryder Hesjedal hat eine Dopingbeichte abgelegt. Der Sieger des Giro d'Italia 2012 gab zu, im Jahr 2003 mit dem Blutdopingmitel Epo experimentiert zu haben.

Ryder Hesjedal hat zugegeben, mit Epo gedoprt zu haben
© getty
Ryder Hesjedal hat zugegeben, mit Epo gedoprt zu haben

"Ich habe den falschen Weg eingeschlagen. Auch wenn dieser Fehler zehn Jahre zurückliegt und es nur eine kurze Zeit dauerte, habe ich doch lange damit gelebt. Es tut mir leid, dass ich ein Teil der dunklen Ära des Radsports war", so Hesjedal.

Die US-Antidoping-Behörde USADA, die mit ihrer Arbeit Lance Armstrong zu Fall gebracht hatte, kündigte Sanktionen an. Zuletzt hatte der dänische Radprofi Michael Rasmussen, der selbst ein Dopinggeständnis abgelegt hatte, Andeutungen zu Hesjedals Doping-Vergangenheit gemacht. Demnach habe er Hesjedal 2003 die Anwendung von Epo erklärt.


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