Cadel Evans (r.) hatte Kontakt zum Dopingarzt Michele Ferrari
Cadel Evans (r.) hatte Kontakt zum Dopingarzt Michele Ferrari
© Getty

Wegen Messung der Leistungsfähigkeit

Montag, 22.10.2012

Evans hatte Kontakt zu Dopingarzt Ferrari

Der australische Radprofi Cadel Evans ließ sich im Jahr 2000 von dem im Doping-Skandal um Lance Armstrong verurteilten Sportmediziner Michele Ferrari beraten.

Wie der Tour-de-France-Gewinner 2011 dem australischen TV-Sender SBS am Montag mitteilte, habe er bei dem Italiener seine Leistungsfähigkeit messen lassen, bevor er im Jahr darauf vom Mountainbike auf die Straße gewechselt war.

Evans betonte, keinen weiteren Kontakt Ferrari gehabt zu haben. "Ich habe ihn (Ferrari - Anm. d. Red.) vor und nach dem Test nicht mehr wieder gesehen", sagte er. Das Thema Doping sei niemals angesprochen worden. Anzeichen auf illegale Aktivitäten des Arztes habe es nicht gegeben. Ferrari gilt als Schlüsselfigur im Dopingskandal um Armstrong und wurde von der amerikanischen Anti-Dopingbehörde USADA lebenslang gesperrt.

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Der australische Radprofi Cadel Evans ließ sich im Jahr 2000 von dem im Doping-Skandal um Lance Armstrong verurteilten Sportmediziner Michele Ferrari beraten.

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