Goldener WM-Auftakt für deutsche Radsportler

SID
Sonntag, 16.09.2012 | 16:55 Uhr
Trixi Worrack und ihre Teamkolleginnen sicherten sich Gold im Zeitfahren
© Getty
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Medaillenregen zum WM-Auftakt: Tony Martin sowie das Trio Trixi Worrack, Ina-Yoko Teutenberg und Charlotte Becker haben mit Gold im Teamzeitfahren für einen traumhaften Start in die Straßenrad-Weltmeisterschaften in Valkenburg gesorgt.

Martin siegte mit der belgischen Equipe Omega Pharma, das Trio mit dem deutschen Rennstall Specialized-Lululemon. Judith Arndt erweiterte durch Silber mit Orica die deutsche Medaillensammlung.

Martins Omega-Express dominierte die 53,2 Kilometer lange Hatz durch die niederländischen Ardennenausläufer nahezu vom Start weg. Lediglich bei der ersten Zwischenzeit war die zeitgleiche niederländische Mannschaft Rabobank noch auf Augenhöhe.

Als sich Martin und seine Teamkollegen schon um den Hals fielen und mit der Sonne um die Wette strahlten, rollte das Team BMC beim ersten WM-Teamzeitfahren seit 1994 mit drei Sekunden Rückstand als Zweiter über den Zielstrich. Die drittplatzierten Australier von Orica waren 47 Sekunden langsamer.

Klöden und Voigt ohne Chance

Damit nimmt Martin am Mittwoch das Unternehmen Titelverteidigung im Einzelzeitfahren mit starkem Rückenwind in Angriff. Nach einer Saison voller Pleiten, Pech und Pannen sind die Titelkämpfe im beschaulichen Valkenburg zum großen Saisonhöhepunkt aufgestiegen. Bei der Tour de France hatte Martin das Gelbe Trikot nach einem Defekt und späteren Sturz verpasst. Bei Olympia wurde der 27-Jährige im Kampf gegen die Uhr nur vom Briten Bradley Wiggins geschlagen.

Die weiteren deutschen Starter hatten mit der Medaillenvergabe nichts zu tun. Die Routiniers Andreas Klöden und Jens Voigt fuhren mit RadioShack nur auf Platz acht. Mit der niederländischen Argos-Mannschaft reichte es für Roger Kluge und Patrick Gretsch nur zu einem enttäuschenden 18. Platz.

Arndt enttäuscht nach Silber

Wenige Stunden zuvor war im Dreiländereck bereits die deutsche Nationalhymne erklungen. Worrack, Teutenberg und Becker hatten mit dem deutschen Team Specialized-Luluemon die Konkurrenz wie erwartet dominiert und waren durch die Limburger Hügellandschaft souverän zum Premieren-Gold gerast.

"Es ist schon 20 Jahre her, dass ich Junioren-Weltmeisterin war. Das ist ein riesiger Erfolg", sagte Teutenberg und lobte das neue Format: "Wir sind als Mannschaft ohnehin das ganze Jahr zusammen, da ist es ein umso schöneres Gefühl, hier zu gewinnen." Die 37-Jährige denkt nun sogar daran, ihre Karriere fortzusetzen. Demnächst will Teutenberg Gespräche mit der Teamleitung aufnehmen.

Ihr definitiv letztes Rennen im Orica-Trikot bestritt Judith Arndt. Und die Olympia-Zweite von London war nach dem Rennen enttäuscht, dass es nicht zum Gold gereicht hat. "Perfekt wäre der Sieg gewesen, aber daran sind wir ziemlich klar vorbeigefahren. Die Zeit haben wir in der zweiten Hälfte liegen gelassen", sagte Arndt. Im Einzelzeitfahren am Dienstag sowie im Straßenrennen am Samstag tritt die Leipzigerin im Trikot des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) an.

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