"Um mich braucht niemand zu weinen"

SID
Sonntag, 26.08.2012 | 11:15 Uhr
Sunnyboy Lance Armstrong äußerte sich bei einem Mountainbike-Wettkampf zu seiner Dopingsperre
© Getty
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Lance Armstrong hat sich nach der Verhängung seiner Dopingsperre betont locker gegeben. Ihm werde es großartig gehen, sagte Armstrong. Unterstützung bekam er von Eddy Merckx.

"Um mich braucht niemand zu weinen. Mir wird es großartig gehen", sagte der frühere Radsport-Star am Rande eines Mountainbike-Rennens in Aspen. Armstrong war am Freitag von der US-Anti-Doping-Agentur (USADA) wegen Dopings gesperrt und rückwirkend in allen Rennen seit dem 1. August 1998 disqualifiziert worden.

Der 40-Jährige hatte in den Bergen Colorados an einem Amateur-Wettbewerb teilgenommen und hinter einem 16-Jährigen den zweiten Platz belegt. Er posierte bereitwillig mit Fans für ein Foto und gab Autogramme.

Armstrong berichtete auch über seine Zukunftspläne: "Ich habe fünf tolle Kinder, eine tolle Frau, eine wunderbare Stiftung, die von dem ganzen Trubel gänzlich unberührt geblieben ist." Auch um den Radsport, sagte Armstrong, müsse man sich keine Sorgen machen.

Eddy Merckx schlägt sich auf Armstrongs Seite

Unterdessen hat Radsport-Legende Eddy Merckx für seinen Freund Partei ergriffen. "Der ganze Fall basiert auf Zeugenaussagen, es ist äußerst ungerecht", sagte der Belgier der Zeitung "La Derniere Heure".

Merckx ist der Auffassung, dass sich Armstrong in seiner Karriere stets korrekt verhalten habe: "Alle Dopingtests fielen negativ aus. Entweder sind die Kontrollen nutzlos oder Armstrong war sauber."

Wurde Armstrong vor Kontrollen informiert?

Ganz anders sieht das ein wissenschaftlicher Berater der französischen Anti-Doping-Agentur AFLD. Dieser hat schwere Vorwürfe gegen den gefallenen Radstar erhoben. Michel Rieu behauptete im Gespräch mit der französischen Tageszeitung "Le Monde", dass Armstrong oft vor Dopingkontrollen gewarnt worden war.

"Armstrong wurde stets vorher informiert, also hatte er 20 Minuten, um seine Spuren zu beseitigen. Er hätte sein Blut verdünnen oder seinen Urin manipulieren können. Wir waren machtlos", sagte Rieu. Armstrong habe sich ein großes Dopingnetzwerk aufgebaut: "Es gab das Gerücht, dass er sich in seinem Privatjet Blut aus den USA einfliegen ließ."

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