Starkes Comeback bei der Eneco-Tour

Contador mit Rückenwind zum Vuelta-Heimspiel

SID
Donnerstag, 16.08.2012 | 11:52 Uhr
Alberto Contador ist nach seiner Rückkehr gut in Form
© Getty
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Alle Augen auf Alberto Contador: Wenn am Samstag in Pamplona die 67. Vuelta a Espana gestartet wird, dreht sich alles um das Heimspiel des nach einer Dopingsperre zurückgekehrten Ex-Toursiegers.

Und der kleine Bergkönig will nach seiner sechsmonatigen Zwangspause wegen seiner positiven Probe auf Clenbuterol nichts weniger als den zweiten Gesamtsieg bei der dreiwöchigen Spanien-Rundfahrt nach 2008. "Ich will um den Sieg mitfahren. Ich fühle mich von Tag zu Tag immer besser und es ist noch Raum für eine weitere Steigerung", sagte der Spanier, nachdem er beim "Warm-up" in Belgien und den Niederlanden erfolgreich auf die Radsport-Bühne zurückgekehrt war.

Ein "kleines Comeback" gibt auch Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin. Nach seiner Silbermedaille im olympischen Zeitfahren will der 27-Jährige auch wieder bei einer Rundfahrt ins Geschehen eingreifen.

"Das Kahnbein ist wieder zusammengewachsen, und das Team hat mich für die Vuelta nominiert", sagte Martin, der auf der ersten Etappe bei der Tour den folgenschweren Sturz erlitten und seitdem nur noch mit Spezialmanschette alles auf das Zeitfahren in London ausgerichtet hatte. Die Manschette ist inzwischen wieder ab. "Die Physios und Ärzte haben mir empfohlen, ab jetzt gegen den Schmerz zu arbeiten, den Lenker richtig zu greifen und auch bei Schlaglöchern nicht loszulassen", sagte Martin.

Trotzdem dient die Vuelta dem Zeitfahrspezialisten als Vorbereitung auf die WM in der niederländischen Region Limburg (16. bis 23. September). Die WM will Contador auch fahren, vorher hat er aber einen anderen Auftrag. "Unser einziges Ziel bei der Vuelta ist, durch Alberto Contador die Gesamtwertung zu gewinnen", sagt Teamchef Bjarne Riis und ergänzt: "Alberto hat sich bei der Eneco-Tour Rennhärte geholt und gezeigt, dass er zu alter Stärke zurückgefunden hat. Er ist bereit, die letzte große Rundfahrt der Saison zu gewinnen."

Contador sieht Tour-Zweiten Froome als größten Rivalen

In der Tat hat Contador in Belgien und den Niederlanden ein beachtliches Comeback gegeben. Den vierten Platz hatte er sich in der Gesamtwertung geholt, nur 55 Sekunden fehlten gar zum Gesamtsieg. Doch Contador bleibt vorsichtig: "Es gibt Fahrer, die sind in einer besseren Verfassung. Ich habe sechs Monate nur trainieren können. Das ist nicht vergleichbar mit einer Rundfahrt."

Als größten Rivalen auf den 3.360 Kilometern von Pamplona nach Madrid sieht Contador den Tour-Zweiten Christopher Froome, der das britische Sky-Team anführt. "Froome hat letztes Jahr gezeigt, dass er die Vuelta hätte gewinnen können, wenn er freie Fahrt gehabt hätte", schrieb Contador auf seiner Homepage.

Froome belegte im Vorjahr bei der Vuelta Rang zwei hinter Bradley Wiggins, wie auch im Juli bei der Tour. Dass Froome seine gute Form von der Frankreich-Rundfahrt gehalten hat, stellte er mit seinem dritten Platz im Zeitfahren bei den Sommerspielen unter Beweis. Contador: "Es wird schwer sein, ihn zu schlagen."

Auch Valverde wieder da

In Spanien wird er sich dabei neben Contador auch mit Vorjahressieger Juan Jose Cobo und dessen spanischem Landsmann Joaquin Rodriguez, der beim Giro d'Italia den zweiten Platz belegt hatte, auseinandersetzen müssen.

Auch Alejandro Valverde, ein weiterer Ex-Dopingsünder, steht in Spanien wieder am Start. Aber das Terrain ist Contador quasi auf den Leib geschneidert. Gleich sieben Bergankünfte warten auf die Fahrer. "Wir wollten kurze, aber dafür explosive Etappen", sagte Renndirektor Javier Guillen.

Die Spezialisten müssen sich dagegen mit je einem Mannschafts- und Einzelzeitfahren begnügen. Dem Auftakt im Teamzeitfahren über 16,5 Kilometer kommt aber bereits eine wichtige Bedeutung zu.

"Das Teamzeitfahren zum Auftakt wird in diesem Jahr eine besondere Rolle spielen, weil bei der WM ja zum ersten Mal eine Medaille in dieser Disziplin für die Mannschaften ausgefahren wird. Wir werden in Spanien also die ganzen Abläufe unter Wettkampfbedingungen testen und optimieren können", erklärte Martin.

Das Radsport-Jahr 2012

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