Donnerstag, 16.08.2012

Starkes Comeback bei der Eneco-Tour

Contador mit Rückenwind zum Vuelta-Heimspiel

Alle Augen auf Alberto Contador: Wenn am Samstag in Pamplona die 67. Vuelta a Espana gestartet wird, dreht sich alles um das Heimspiel des nach einer Dopingsperre zurückgekehrten Ex-Toursiegers.

Alberto Contador ist nach seiner Rückkehr gut in Form
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Alberto Contador ist nach seiner Rückkehr gut in Form

Und der kleine Bergkönig will nach seiner sechsmonatigen Zwangspause wegen seiner positiven Probe auf Clenbuterol nichts weniger als den zweiten Gesamtsieg bei der dreiwöchigen Spanien-Rundfahrt nach 2008. "Ich will um den Sieg mitfahren. Ich fühle mich von Tag zu Tag immer besser und es ist noch Raum für eine weitere Steigerung", sagte der Spanier, nachdem er beim "Warm-up" in Belgien und den Niederlanden erfolgreich auf die Radsport-Bühne zurückgekehrt war.

Ein "kleines Comeback" gibt auch Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin. Nach seiner Silbermedaille im olympischen Zeitfahren will der 27-Jährige auch wieder bei einer Rundfahrt ins Geschehen eingreifen.

"Das Kahnbein ist wieder zusammengewachsen, und das Team hat mich für die Vuelta nominiert", sagte Martin, der auf der ersten Etappe bei der Tour den folgenschweren Sturz erlitten und seitdem nur noch mit Spezialmanschette alles auf das Zeitfahren in London ausgerichtet hatte. Die Manschette ist inzwischen wieder ab. "Die Physios und Ärzte haben mir empfohlen, ab jetzt gegen den Schmerz zu arbeiten, den Lenker richtig zu greifen und auch bei Schlaglöchern nicht loszulassen", sagte Martin.

Trotzdem dient die Vuelta dem Zeitfahrspezialisten als Vorbereitung auf die WM in der niederländischen Region Limburg (16. bis 23. September). Die WM will Contador auch fahren, vorher hat er aber einen anderen Auftrag. "Unser einziges Ziel bei der Vuelta ist, durch Alberto Contador die Gesamtwertung zu gewinnen", sagt Teamchef Bjarne Riis und ergänzt: "Alberto hat sich bei der Eneco-Tour Rennhärte geholt und gezeigt, dass er zu alter Stärke zurückgefunden hat. Er ist bereit, die letzte große Rundfahrt der Saison zu gewinnen."

Contador sieht Tour-Zweiten Froome als größten Rivalen

In der Tat hat Contador in Belgien und den Niederlanden ein beachtliches Comeback gegeben. Den vierten Platz hatte er sich in der Gesamtwertung geholt, nur 55 Sekunden fehlten gar zum Gesamtsieg. Doch Contador bleibt vorsichtig: "Es gibt Fahrer, die sind in einer besseren Verfassung. Ich habe sechs Monate nur trainieren können. Das ist nicht vergleichbar mit einer Rundfahrt."

Als größten Rivalen auf den 3.360 Kilometern von Pamplona nach Madrid sieht Contador den Tour-Zweiten Christopher Froome, der das britische Sky-Team anführt. "Froome hat letztes Jahr gezeigt, dass er die Vuelta hätte gewinnen können, wenn er freie Fahrt gehabt hätte", schrieb Contador auf seiner Homepage.

Froome belegte im Vorjahr bei der Vuelta Rang zwei hinter Bradley Wiggins, wie auch im Juli bei der Tour. Dass Froome seine gute Form von der Frankreich-Rundfahrt gehalten hat, stellte er mit seinem dritten Platz im Zeitfahren bei den Sommerspielen unter Beweis. Contador: "Es wird schwer sein, ihn zu schlagen."

Die Toursieger der letzten 15 Jahre
Am Mont Ventoux ließ er Pantani (r.) noch gewinnen. Aber am zweiten Sieg von Armstrong konnte im Jahr 2000 weder der noch Jan Ullrich etwas ändern (Titel annulliert)
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Am Mont Ventoux ließ er Pantani (r.) noch gewinnen. Aber am zweiten Sieg von Armstrong konnte im Jahr 2000 weder der noch Jan Ullrich etwas ändern (Titel annulliert)
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Die Tour 2001 ging in die Geschichte ein: Armstrong mimte am Berg den Leidenden, warf dann Ullrich den berühmten Blick über die Schulter zu - und weg war er! (Titel annulliert)
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Die Tour 2001 ging in die Geschichte ein: Armstrong mimte am Berg den Leidenden, warf dann Ullrich den berühmten Blick über die Schulter zu - und weg war er! (Titel annulliert)
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Beim vierten Streich von Armstrong im Jahr 2002 war Ullrich nicht am Start, dementsprechend ungefährdet radelte der Dominator zum Sieg (Titel annulliert)
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Beim vierten Streich von Armstrong im Jahr 2002 war Ullrich nicht am Start, dementsprechend ungefährdet radelte der Dominator zum Sieg (Titel annulliert)
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Ein Jahr später bot sich ein anderes Bild: Ullrich verlangte Armstrong alles ab. 61 Sekun- den betrug am Ende sein Vorsprung, aber es reichte zum fünften Sieg (Titel annulliert)
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Ein Jahr später bot sich ein anderes Bild: Ullrich verlangte Armstrong alles ab. 61 Sekun- den betrug am Ende sein Vorsprung, aber es reichte zum fünften Sieg (Titel annulliert)
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Keine Geschenke gab es 2004: Armstrong holte sich fünf Etappensiege und das Mannschaftszeitfahren - der sechste Sieg in Serie! (Titel annulliert)
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Keine Geschenke gab es 2004: Armstrong holte sich fünf Etappensiege und das Mannschaftszeitfahren - der sechste Sieg in Serie! (Titel annulliert)
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Sieben auf einen Streich: Der letzte Sieg des Texaners gelang ihm 2005. Wegen Doping wurden Armstrong aber alle Titel wieder aberkannt (Titel annulliert)
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Sieben auf einen Streich: Der letzte Sieg des Texaners gelang ihm 2005. Wegen Doping wurden Armstrong aber alle Titel wieder aberkannt (Titel annulliert)
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Eigentlich gewann Floyd Landis die Tour 2006. Drei Tage später flog er wegen Dopingmissbrauchs auf und aus dem Klassement. Der Titel ging an Oscar Pereiro
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Eigentlich gewann Floyd Landis die Tour 2006. Drei Tage später flog er wegen Dopingmissbrauchs auf und aus dem Klassement. Der Titel ging an Oscar Pereiro
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2007 holte Alberto Contador (r.) seinen ersten Sieg. Am Berg war der Spanier eine Klasse für sich. Winokurow und der Däne Rasmussen (l.) wurden des Dopings überführt
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2007 holte Alberto Contador (r.) seinen ersten Sieg. Am Berg war der Spanier eine Klasse für sich. Winokurow und der Däne Rasmussen (l.) wurden des Dopings überführt
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Überraschung! 2008 gewann der Spanier Carlos Sastre in Alpe d'Huez und siegte in Paris mit 58 Sekunden Vorsprung vor Cadel Evans
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Überraschung! 2008 gewann der Spanier Carlos Sastre in Alpe d'Huez und siegte in Paris mit 58 Sekunden Vorsprung vor Cadel Evans
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Ihn konnte auch das Comeback von Lance Armstrong nicht stoppen: Souverän holte sich Alberto Contador 2009 seinen zweiten Toursieg
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Ihn konnte auch das Comeback von Lance Armstrong nicht stoppen: Souverän holte sich Alberto Contador 2009 seinen zweiten Toursieg
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Der Luxemburger Andy Schleck (M.) bekam den Toursieg 2010 am grünen Tisch zugesprochen: Contador (l.) hatte gedopt. Verunreinigtes Steak - na klar!
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Der Luxemburger Andy Schleck (M.) bekam den Toursieg 2010 am grünen Tisch zugesprochen: Contador (l.) hatte gedopt. Verunreinigtes Steak - na klar!
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2011 durfte sich der Australier Cadel Evans in die Siegerliste eintragen. Im Zeitfahren und am Berg zermürbte er unter anderem die Gebrüder Schleck
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2011 durfte sich der Australier Cadel Evans in die Siegerliste eintragen. Im Zeitfahren und am Berg zermürbte er unter anderem die Gebrüder Schleck
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2012 fuhr Bradley Wiggins im Gelben Trikot am Triumphbogen vorbei. Er ist der erste Brite überhaupt, der die Frankreich-Rundfahrt gewinnen konnte
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2012 fuhr Bradley Wiggins im Gelben Trikot am Triumphbogen vorbei. Er ist der erste Brite überhaupt, der die Frankreich-Rundfahrt gewinnen konnte
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Wieder Sky! Auch 2013 triumphierte das britische Team bei der Tour de France. Christopher Froome wurde der Nachfolger von Bradley Wiggins
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Wieder Sky! Auch 2013 triumphierte das britische Team bei der Tour de France. Christopher Froome wurde der Nachfolger von Bradley Wiggins
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Vincenzo Nibali (M.) ließ bei der 2014er Tour de France nie Zweifel an seinem Sieg aufkommen und dominierte nach Belieben
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Vincenzo Nibali (M.) ließ bei der 2014er Tour de France nie Zweifel an seinem Sieg aufkommen und dominierte nach Belieben
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Anfangs wie eine Maschine, am Ende mit Schwächen: Trotzdem reichte es für Froome in Paris
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Anfangs wie eine Maschine, am Ende mit Schwächen: Trotzdem reichte es für Froome in Paris
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Auch Valverde wieder da

In Spanien wird er sich dabei neben Contador auch mit Vorjahressieger Juan Jose Cobo und dessen spanischem Landsmann Joaquin Rodriguez, der beim Giro d'Italia den zweiten Platz belegt hatte, auseinandersetzen müssen.

Auch Alejandro Valverde, ein weiterer Ex-Dopingsünder, steht in Spanien wieder am Start. Aber das Terrain ist Contador quasi auf den Leib geschneidert. Gleich sieben Bergankünfte warten auf die Fahrer. "Wir wollten kurze, aber dafür explosive Etappen", sagte Renndirektor Javier Guillen.

Die Spezialisten müssen sich dagegen mit je einem Mannschafts- und Einzelzeitfahren begnügen. Dem Auftakt im Teamzeitfahren über 16,5 Kilometer kommt aber bereits eine wichtige Bedeutung zu.

"Das Teamzeitfahren zum Auftakt wird in diesem Jahr eine besondere Rolle spielen, weil bei der WM ja zum ersten Mal eine Medaille in dieser Disziplin für die Mannschaften ausgefahren wird. Wir werden in Spanien also die ganzen Abläufe unter Wettkampfbedingungen testen und optimieren können", erklärte Martin.

Das Radsport-Jahr 2012

Tony Martin - die deutsche Radsporthoffnung in Bildern
"Ich bin die Nummer eins!" Tony Martin ist am Gipfel angekommen. Bei der WM 2011 in Kopenhagen holte er sich den Sieg im Zeitfahren. Ein langer, harter Weg liegt hinter ihm
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"Ich bin die Nummer eins!" Tony Martin ist am Gipfel angekommen. Bei der WM 2011 in Kopenhagen holte er sich den Sieg im Zeitfahren. Ein langer, harter Weg liegt hinter ihm
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Tony Martins Profi-Karriere begann 2008 beim Team Columbia. Sein Abitur machte der gebürtige Cottbuser 2004 auf der Sportschule in Erfurt
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Tony Martins Profi-Karriere begann 2008 beim Team Columbia. Sein Abitur machte der gebürtige Cottbuser 2004 auf der Sportschule in Erfurt
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Teamchef Bob Stapleton (M.) hält viel vom ausgebildeten Polizeimeister. Bei der Tour 2009 unterstützte Martin Kapitän Michael Rogers (l.)
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Bei seiner Tour-Premiere sorgte Martin für Aufsehen. Auf der 3. Etappe übernahm er die Führung in der Nachwuchswertung
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Bei seiner Tour-Premiere sorgte Martin für Aufsehen. Auf der 3. Etappe übernahm er die Führung in der Nachwuchswertung
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Zwölf Tage lang fuhr er im Weißen Trikot des besten Nachwuchsfahrers durch Frankreich - zumeist im Kreis seiner Teamkollegen
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Zwölf Tage lang fuhr er im Weißen Trikot des besten Nachwuchsfahrers durch Frankreich - zumeist im Kreis seiner Teamkollegen
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Und für das Team Columbia gab es noch mehr zu feiern: Der Brite Mark Cavendish (r.) gewann sechs Etappen und führte zwischenzeitlich die Sprintwertung an
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Erst kurz vor Paris musste Martin das Weiße Trikot wieder abgegen. Nach der 15. Etappe war Andy Schleck in der Gesamtwertung besser. Der Luxemburger wurde am Ende Zweiter
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Erst kurz vor Paris musste Martin das Weiße Trikot wieder abgegen. Nach der 15. Etappe war Andy Schleck in der Gesamtwertung besser. Der Luxemburger wurde am Ende Zweiter
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Der persönliche Höhepunkt für Martin sollte aber noch folgen. Am vorletzten Tag kam er auf dem Mont Ventoux als Zweiter an - deutlich vor Lance Armstrong und Alberto Contador
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Der persönliche Höhepunkt für Martin sollte aber noch folgen. Am vorletzten Tag kam er auf dem Mont Ventoux als Zweiter an - deutlich vor Lance Armstrong und Alberto Contador
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Die größte Stärke von Martin ist der Kampf gegen die Uhr. Bei der WM 2009 im schweizerischen Mendrisio gewann er im Zeitfahren die Bronzemedaille
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Die größte Stärke von Martin ist der Kampf gegen die Uhr. Bei der WM 2009 im schweizerischen Mendrisio gewann er im Zeitfahren die Bronzemedaille
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Während der Tour 2010 blieb immer mal wieder Zeit für einen Plausch mit Landsmännern wie dem Milram-Kapitän Linus Gerdemann (r.)
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Während der Tour 2010 blieb immer mal wieder Zeit für einen Plausch mit Landsmännern wie dem Milram-Kapitän Linus Gerdemann (r.)
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Mark Cavendish (r.) weiß, bei wem er sich nach seinen Tour-Etappensiegen zu bedanken hat. Denn Martin gehört auch zu den Anfahrern für den Briten mit den schnellen Beinen
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Auch bei der Tour de France 2011 ein starkes Team: Mark Cavendish (l.) sicherte sich durch die Hilfe von Tony Martin das Grüne Trikot
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Der Deutsche war bei der Tour 2011 ebenfalls erfolgreich. Er gewann das Einzelzeitfahren. Später konnte er diesen Erfolg bei der Vuelta 2011 wiederholen
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Der Deutsche war bei der Tour 2011 ebenfalls erfolgreich. Er gewann das Einzelzeitfahren. Später konnte er diesen Erfolg bei der Vuelta 2011 wiederholen
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