20 Millionen Euro auf Bankkonten deponiert

SID
Donnerstag, 22.09.2011 | 12:12 Uhr
In Italien gibt es einen neuen Dopingskandal im Radsport
© Getty
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Die Beteiligten am neuen Dopingskandal im italienischen Radsport sollen insgesamt rund 20 Millionen Euro auf Bankkonten in der Schweiz deponiert haben.

Das berichtete die "Gazzetta dello Sport" am Donnerstag. Die Staatsanwaltschaft Padua hatte Ermittlungen gegen mehrere Radprofis, Sportmanager, Ärzte und Geschäftsleute eingeleitet. Den Verdächtigen werden Doping, Geldwäsche, Betrug sowie Steuerhinterziehung vorgeworfen.

Der Staatsanwalt von Padua, Benedetto Roberti, geht einem zwischen Italien, der Schweiz und Monte Carlo aktiven Kriminellenring nach. Dieser soll mit Doping die Leistungen von Radprofis gesteigert haben, um die aus den Erfolgen resultierenden Einnahmen auf anonymen Bankkonten in der Schweiz zu deponieren.

Laut Angaben der "Gazzetta" spielt der skandalumwitterte Michele Ferrari in der Angelegenheit eine große Rolle. Der Dopingarzt darf seit 2002 keinen Kontakt zu Radfahrern mehr haben. Profis, die mit dem Arzt Kontakt aufnehmen, droht eine bis zu sechsmonatige Sperre. Drahtzieher der Organisation soll nach Angaben der Ermittler Radsportmanager Raimondo Scimone sein, der Profis mit Sponsoren und Teams in Verbindung gebracht haben soll. Dieser bestreitet jedoch die Vorwürfe. Dem Betrügerring sollen mindestens 30 Personen angehören.

Videoaufnahmen als Beweismittel

Als Beweismaterial wollen die Staatsanwälte von Padua Videoaufnahmen von Radprofis vorlegen, die sich mit Ferrari beraten. Die Ermittlungen betreffen laut "Gazzetta" mehrere italienische und ausländische Radprofis.

In den Sog der Untersuchung sind unter anderem die Italiener Giovanni Visconti und Michele Scarponi geraten. Im Rahmen der Untersuchung wurden bei den Verdächtigten Verträge und ärztliche Befunde beschlagnahmt.

Die Staatsanwaltschaft Padua führt seit 2010 eine internationale Untersuchung, in die auch das FBI, der amerikanische Dopingermittler Jeff Novitzky und Interpol eingebunden sind.

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