Tony Martin verliert Kontakt zur Spitze

SID
Montag, 06.06.2011 | 21:07 Uhr
Verlor auf der ersten Etappe der Dauphine viel Zeit auf die Spitze: Tony Martin
© Getty
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Deutschlands Radsport-Hoffnung Tony Martin hat beim Criterium du Dauphine den nächsten Rückschlag erlitten. Der Cottbuser erreichte nach der ersten Etappe als 93. das Ziel.

Deutschlands Radsport-Hoffnung Tony Martin hat beim Criterium du Dauphine den nächsten Rückschlag erlitten. Der Cottbuser musste am Schlussanstieg der ersten Etappe vom ehemaligen Olympiaschauplatz Albertville nach Saint-Pierre-de-Chartreuse abreißen lassen und erreichte das Ziel als 93. mit einem Rückstand von 2:40 Minuten auf den Sieger Jurgen Van Den Broeck (Omega Pharma-Lotto). Bereits beim Auftaktprolog hatte der Profi von HTC-Highroad mit einem 34. Platz vorlieb nehmen müssen.

"Nach der langen Pause muss er erstmal seinen Rennrythmus finden. Er hat in den letzten Wochen sehr hart trainiert ", sagte Jan Schaffrath, sportlicher Leiter des Teams. Vielleicht könne er auf einer Bergetappe oder beim Zeitfahren ein Zeichen setzen.

Van Den Broek attakiert am Schlussanstieg

Der Belgier Van Den Broeck setzte auf der 7,4 Kilometer langen Schlusssteigung die entscheidende Attacke und erreichte das Ziel mit sechs Sekunden vor dem Spanier Joaquin Rodriguez (Katjuscha).

Eine Sekunde später führte der australische Ex-Weltmeister Cadel Evans (BMC) eine vierköpfige Gruppe durch das Ziel, in der auch der Kasache Alexander Winokurow (Astana) vertreten war. Der Astana-Fahrer übernahm dadurch das Gelbe Trikot von Prolog-Sieger Lars Boom (Rabobank).

Zu den Geschlagenen des Tages gehörte auch John Degenkolb aus Gera. Der Teamkollege von Tony Martin verlor das Weiße Trikot für den besten Nachwuchsfahrer an den Norweger Edvald Boasson Hagen (Sky). "Das war aber zu erwarten", sagte Schaffrath. Er habe sich für den Sprint der nächsten Etappe schonen sollen.

Der zweite Tagesabschnitt führt am Dienstag über 179 Kilometer von Voiron nach Lyon. Der Härtetest für die Tour de France endet am 12. Juni in La Toussuire.

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