Radsport

Leichte Besserung bei Juan Mauricio Soler

SID
Juan Mauricio Soler musste nach seinem Sturz notoperiert werden
© Getty

Der nach seinem schweren Sturz auf der sechsten Etappe der 75. Tour de Suisse notoperierte Kolumbianer Juan Mauricio Soler befindet sich offenbar auf dem Weg der Besserung.

Der nach seinem schweren Sturz auf der sechsten Etappe der 75. Tour de Suisse notoperierte Kolumbianer Juan Mauricio Soler befindet sich offenbar auf dem Weg der Besserung. "Heute gibt es gute Nachrichten", sagte Movistar-Teamarzt Alfredo Zuñiga am Freitag. "Das Hirnödem, das uns die größten Sorgen bereitete, hat sich leicht verbessert."

Der 28 Jahre alte Movistar-Fahrer hatte am Donnerstag nach einem Zusammenstoß mit einem Zuschauer bei Kilometer 33 eine Schädelfraktur erlitten, die eine Blutung im Gehirn zur Folge hatte. Soler war nach dem Unfall bewusstlos auf der Strecke liegen geblieben und zunächst per Helikopter auf die Intensivstation gebracht worden, wo er operiert und ins künstliche Koma versetzt wurde.

Nach Teamangaben zog er sich zudem einen Knöchelbruch sowie diverse Prellungen und Brüche zu. Der Zuschauer hatte bei dem Zwischenfall auf dem 157,7 Kilometer langen Teilstück von Tobel-Tägerschen nach Triesenberg-Malbun hingegen nur leichte Verletzungen erlitten.

Soler zum Zeitpunkt des Sturzes Zweiter

Soler, der weiterhin auf der Intensivstation des Krankenhauses in St. Gallen liegt, hatte am Pfingstsonntag die 2. Etappe der Schweiz-Rundfahrt gewonnen und für 24 Stunden das "Goldene Trikot" des Gesamtführenden übernommen. Zum Zeitpunkt seines Sturzes belegte er mit 54 Sekunden Rückstand auf Damiano Cunego (Lampre) den zweiten Platz im Gesamtklassement.

Die siebte Etappe am Freitag von Vaduz/Liechtenstein nach Serfaus/Österreich gewann der Belgier Thomas De Gendt vom Team Vacansoleil, der am Schlussanstieg erfolgreich den Angriffen des Luxemburgers Andy Schleck (Leopard Trek) stand hielt.

Dritter auf der längsten Etappe der diesjährigen Schweiz-Rundfahrt wurde nach 222,8 Kilometern der Spanier Jose Joaquin Rojas (Movistar). Das Goldene Trikot des Gesamtführenden verteidigte Damian Cunego erfolgreich. Der Italiener vom Lampre-Rennstall kam mit 4:37 Minuten Rückstand zum Sieger ins Ziel.

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