Radsport

UCI: Kein positiver Test bei Tour de Suisse 2001

SID
UCI-Präsident Pat McQuaid setzt sich zur Wehr
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Der Radsport-Weltverband UCI hat sich erneut gegen belastende Aussagen von Floyd Landis zur Wehr gesetzt. Der Profi hatte dem Verband Verschleierung von Dopingfällen vorgeworfen.

Der Radsport-Weltverband UCI arbeitet weiter an der Widerlegung der belastenden Aussagen von Floyd Landis. Der Verband teilte mit, dass es bei der Tour de Suisse 2001 keinen positiven Test auf das Blutdopingmittel Epo gegeben habe.

Landis hatte behauptet, seinem früheren Teamkollegen Lance Armstrong sei 2001 bei der Rundfahrt Epo nachgewiesen worden, die UCI habe den Test nach einer Zahlung jedoch unter den Tisch fallen lassen.

24 Proben mit Epo-Spuren - keine von der Tour de Suisse

Die UCI erklärte, sie habe zwischen 2001 und 2003 nur mit den Laboren in Paris, Lausanne, Köln, Barcelona und Madrid zusammengearbeitet. In diesem Zeitraum seien in 24 Proben Epo-Spuren gefunden worden, allerdings stamme keine dieser Proben von der Tour de Suisse.

Die UCI besitze Dokumente, die dies belegen könnten. Auch die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA habe der UCI kein abnormales Testresultat mitgeteilt.

UCI-Präsident Pat McQuaid hatte allerdings am Mittwoch bestätigt, dass eine Spende des siebenmaligen Tour-Siegers Armstrong in Höhe von 100.000 Dollar eingegangen sei. Die Spende hatte Armstrong 2002 angekündigt und 2005 schließlich gezahlt.

McQuaid bestätigt Spende von Armstrong an UCI

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