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Giro d'Italia: Garzelli gewinnt Bergzeitfahren

SID
Dienstag, 25.05.2010 | 17:47 Uhr
Stefano Garzelli konnte das Bergzeitfahren für sich entscheiden
© Getty
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Der Italiener Stefano Garzelli hat beim 93. Giro das Bergzeitfahren auf den Kronplatz gewonnen. Milram-Profi Linus Gerdemann enttäuschte und fiel in der Gesamtwertung zurück.

Stefano Garzelli hat das Bergzeitfahren des 93. Giro d'Italia auf den Kronplatz gewonnen und den Favoriten die Schau gestohlen.

Der Italiener benötigte auf der 12,9km langen und bis zu 24 Prozent steilen Piste auf den 2275m hohen Berg 41:28 Minuten und war damit 42 Sekunden schneller als Weltmeister Cadel Evans (Australien/BMC). John Gadret (Frankreich/AG2R) belegte 54 Sekunden hinter Garzelli (Aqua und Sapone) Platz drei.

Der Spanier David Arroyo (Caisse d'Epargne) verteidigte das Rosa Trikot des Gesamtführenden und liegt noch 2:27 Minuten vor Ivan Basso. Der italienische Liquigas-Kapitän wurde auf dem Kronplatz Sechster. Richie Porte (Australien/Saxo Bank) ist Dritter des Gesamtklassements mit einem Rückstand von 2:36 Minuten.

Gerdemann von Bronchitis geschwächt

Linus Gerdemann vom Team Milram quälte sich geschwächt von einer Bronchitis ins Ziel und beendete die Etappe in 47:27 Minuten nur auf Rang 103. In der Gesamtwertung rutschte der gebürtige Münsteraner vom neunten auf den zwölften Platz.

"Ich habe mich noch nie so elendig auf dem Rad gefühlt", sagte der total erschöpfte Milram-Kapitän nach der Etappe, "in der vergangenen Nacht konnte ich kaum schlafen und heute musste ich mich mit permanentem Hustenreiz den Berg hochkämpfen. Das war die reinste Qual."

Mittwoch nächste Bergankunft

Garzelli hatte den Giro im Jahr 2000 gewonnen und war wegen Dopings 2002 für zwei Jahre gesperrt worden. Auf dem Kronplatz sorgte der 36-Jährige für den fünften italienischen Tagessieg in Serie.

Am Mittwoch erwartet die Fahrer die nächste Bergankunft. Die 17. Etappe wird in Bruneck gestartet und endet nach 173km im 1393m hoch gelegenem Peio Terme. Der 9,5km lange Schlussanstieg weist dabei eine maximale Steigung von zwölf Prozent auf.

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