Radsport

Rogge: Vertuschte Dopingproben? Unmöglich!

SID
Mittwoch, 26.05.2010 | 14:20 Uhr
IOC-Präsident Jacques Rogge hält die Vertuschung von Dopingproben für unmöglich
© sid
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
Rugby Union Internationals
SaLive
Argentinien -
Georgien
AEGON International Women Single
So12:00
WTA Eastbourne: Tag 1
AEGON Classic Women Single
So14:30
WTA Birmingham: Finale
Mallorca Open Women Single
So17:00
WTA Mallorca: Finale
AEGON International Women Single
Mo12:00
WTA Eastbourne: Tag 2
AEGON International Women Single
Di12:00
WTA Eastbourne: Tag 3
Boodles Challenge
Di13:30
The Boodles -
Tag 1
AEGON International Women Single
Mi12:00
WTA Eastbourne: Tag 4
Boodles Challenge
Mi13:30
The Boodles -
Tag 2
National Rugby League
Do11:50
Eels -
Bulldogs
AEGON International Women Single
Do12:00
WTA Eastbourne: Viertelfinals
Boodles Challenge
Do13:30
The Boodles -
Viertelfinals
National Rugby League
Fr11:50
Broncos -
Storm
AEGON International Women Single
Fr12:00
WTA Eastbourne: Halbfinals
Boodles Challenge
Fr13:30
The Boodles -
Halbfinals
AEGON International Women Single
Sa13:15
WTA Eastbourne: Finale
FIBA U19 World Cup
Sa15:15
Argentinien -
Frankreich
FIBA U19 World Cup
Sa17:30
Iran -
USA
FIBA U19 World Cup
Sa17:45
Deutschland -
Litauen
National Rugby League
So08:00
Rabbitohs -
Panthers
FIBA U19 World Cup
So15:30
Frankreich -
Neuseeland
FIBA U19 World Cup
So16:00
Spanien -
Kanada
FIBA U19 World Cup
So17:45
Puerto Rico -
Deutschland
FIBA U19 World Cup
Di13:45
Spanien -
Mali
FIBA U19 World Cup
Di16:00
Italien -
USA
Shanghai Darts Masters
Do13:00
Shanghai Darts Masters -
Tag 1
National Rugby League
Fr11:50
Roosters -
Rabbitohs
Shanghai Darts Masters
Fr13:00
Shanghai Darts Masters -
Tag 2

IOC-Präsident Jacques Rogge hat Spekulationen um eine Vertuschung einer positiven Dopingprobe von Lance Armstrong zurückgewiesen. "Das ist meines Wissens nicht möglich", so Rogge.

IOC-Präsident Jacques Rogge hat Spekulationen um eine Vertuschung einer positiven Dopingprobe des siebenmaligen Toursiegers Lance Armstrong zurückgewiesen.

"Meines Wissens ist es nicht möglich, einen positiven Test zu verstecken. Die WADA erhält das Ergebnis, die nationalen und internationalen Verbände auch. Eine Person kann nicht entscheiden, eine solche Angelegenheit unter den Teppich zu kehren", sagte der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees dem US-Sportsender "ESPN".

Ein entsprechendes Vorgehen der Dopinglabore bestätigte auch Professor Wilhelm Schänzer: "Bis 2004 sind die Meldungen an den jeweiligen Dachverband und das IOC gegangen, danach hat die WADA die Aufgabe übernommen. Die bei uns eingehenden Proben sind generell anonym. Wir wissen die Sportart und ob es sich um einen männlichen oder weiblichen Athleten handelt."

Grundsätzlich hält es Schänzer aber nicht für ausgeschlossen, dass Manipulation durch Bestechung von Kontrolleuren möglich ist.

"UCI hat alle Glaubwürdigkeit verloren"

Für Chefankläger Werner Franke ist die Sache jedenfalls klar. "Die UCI hat so viel Dreck am Stecken, da kann man Blumen drauf pflanzen. Es darf niemals Geldbeziehungen zwischen einem Kontrollorgan und zu kontrollierenden Personen geben. Das ist ein unmöglicher Zustand. Die UCI hat alle Glaubwürdigkeit verloren", sagte der Heidelberger Molekularbiologe.

In der Vorwoche hatte der Amerikaner Floyd Landis bei seinem umfassenden Dopinggeständnis behauptet, Armstrong habe ihm erzählt, er sei bei der Tour de Suisse 2002 "positiv auf Epo" getestet worden und habe dann ein "finanzielles Abkommen" mit dem damaligen UCI-Chef Hein Verbruggen getroffen, um den Test verschwinden zu lassen.

Am Dienstag war bekannt geworden, dass die UCI 2005 eine drei Jahre zuvor vereinbarte 100.000-Dollar-Spende von Armstrong erhalten hatte. Auch die amerikanische Anti-Doping-Agentur USADA hat angekündigt, Landis' Anschuldigungen nachzugehen.

Ermittlungen gegen Armstrong werden ausgeweitet

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung