Radsport

Riis und Armstrong beenden Anti-Doping-Kampf

SID
Sonntag, 20.12.2009 | 12:37 Uhr
Lance Armstrong (2.v.r.) ist auch mal gerne ohne Rad unterwegs
© Getty
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Saxo-Bank Teamchef Bjarne Riis hat sein Anti-Doping-Programm beendet. Zuvor erklärten bereits Lance Armstrong und das RadioShack-Team auf interne Kontrollprogramme zu verzichten.

Nach Lance Armstrong legt auch Saxo-Bank-Teamchef Bjarne Riis keinen Wert mehr auf ein eigenes Anti-Doping-Programm. Der Toursieger von 1996, der im Zuge des Telekom-Skandals ein Doping-Geständnis abgelegt hatte, beendete die Zusammenarbeit mit dem renommierten dänischen Doping-Experten Rasmus Damsgaard.

"Wir haben das Programm im Herbst 2006 gestartet, das Ergebnis war ein intelligentes Anti-Doping-Programm, das heute Grundlage des biologischen Passes ist. Wir sind zuversichtlich, dass die von der UCI umgesetzten Anti-Doping-Programme von hervorragender Qualität sein werden", begründete Riis den Schritt. Bei Saxo Bank hatte Damsgaard pro Saison von jedem Fahrer 12 Blut-, vier Steroid- und vier Epo-Profile angelegt.

Ähnlich hatte zuvor bereits Armstrong argumentiert, dessen neues RadioShack-Team ebenfalls auf ein internes Kontrollprogramm verzichtet. Außerdem wird der siebenmalige Toursieger seine Blutwerte nicht mehr im Internet veröffentlichen.

Armstrong kein "gläserner Athlet" mehr

RadioShack-Teamchef Johan Bruyneel hatte in den letzten zwei Jahren bei Astana mit Damsgaard zusammengearbeitet, nachdem der kasachische Rennstall 2007 reihenweise von Dopingskandalen erschüttert worden war.

Armstrong war sogar noch weiter gegangen. Bei seinem Comeback hatte der stets verdächtigte Amerikaner noch angekündigt, als "gläserner Athlet" zurückkommen zu wollen. Der US-Wissenschaftler Don Catlin sollte Armstrong alle drei Tage testen. Nach wenigen Wochen war davon aber keine Rede mehr.

"Ich bin 50-mal in diesem Jahr getestet worden. Das muss reichen", sagte Armstrong im Trainingslager in Arizona und reagierte verärgert auf die Anschuldigungen des dänischen Mediziners Jakob Mörkebjerg, der die veröffentlichen Blutwerte während der diesjährigen Tour als "unnormal" bezeichnet hatte: "Ich wollte Transparenz zeigen, und dann werde ich so attackiert und erfahre Anschuldigungen, die kompletter Unsinn sind. Es reicht, wenn eine Person so etwas sagt. Das kann ein Kerl sein, der in seinem Jahrgang den schlechtesten Abschluss gemacht hat."

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